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SpVgg Auerbach/Streitheim e. V.

Berichte

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2015
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2014 Archiv  
 
 
Trotz Verletzungen eine überragende Saison für die Auerbacher Leichtathleten
  Fabio Kammler wurde bayerischer Meister und lief allen davon.  
  Einer unser herausragenden Mehrkämpfer ist David Kirch.  
  In Deutschland vorne dabei, in Bayern ganz oben, so präsentierten sich die U16 Leichtathletinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim in 2015 v.l.n.r.: Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Angela Stockert  
 
  Bayerischer Vizemeister wurde Simon Kastner.  

Auerbach. Nicht ganz wohl war es Johann Kohler, Leichtathletikabteilungsleiter der SpVgg Auerbach/Streitheim, in den letzten Wochen des alten Jahres. Durch überragende Leistungen der Athleten seines Vereins, hörte auch er die Lockrufe von Großvereinen zwischen Ulm und München je näher die Wechselfrist kam. Doch kein Spitzenathlet aus dem Rothtal erlag den finanziellen Verlockungen von renommierten Vereinen wie SSV Ulm, Stadtwerke München oder Quelle Fürth und bleiben somit der Spielvereinigung erhalten. Hier werden sie von ihren Heimtrainern Rebecca Juraschek, Lothar Schmid, Jan Jäger und weiteren Nachwuchstrainern weiterhin optimal betreut und trainiert. Dies blieb auch dem bayerischen Leichtathletikverband (BLV) nicht verborgen, denn zum 1. Januar wurde die Auerbacher Talentschmiede zum „Stützpunkt für Mehrkampf“ ernannt. Somit werden in Zukunft auch Athleten aus Schwaben und den angrenzenden Bezirken in Horgau mittrainieren. Zusätzlich wurden mit Sina Kemmerling, Emily Schuster, David Kirch, Sophia Müller, Angela Stockert, Fabio Kammler und Simon Kastner, sieben Jugendathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim in den D-Kader des BLV berufen und trainieren zusätzlich noch bei Landestrainern in München.

Ein sehr gutes Jahr mit vielen Bestleistungen, Rekorden und Meisterschaften, so lautet die Jahresschlussbilanz der Auerbacher Leichtathleten. Sie wäre vermutlich noch besser gewesen, wenn nicht eine Reihe von Athleten mit langwierigen Verletzungen und Erkrankungen zu kämpfen gehabt hätten. So fielen mit Sophia Müller, Angela Stockert, Fabio Kammler, David Kirch, Simon Kastner und Julian Kaiser bayerische Meister der vergangenen Jahre monatelang aus und konnten zum Teil erst zum Ende der Saison wieder ins Wettkampfgeschehen eingreifen. Trotzdem sprang im Jahre 2016 eine deutsche Vizemeisterschaft mit der Mehrkampfmannschaft, zwei erste mit Sophia Müller und David Kirch, vier zweite und sieben dritte Plätze bei bayerischen Meisterschaften und zusammen mit den jüngeren Athleten nicht weniger als 31 schwäbische Meistertitel heraus. Für die Trainer und Offiziellen sind aber die Einträge in die Bestenlisten eines ganzen Jahres fast wichtiger. Hier entscheidet nicht ein Platz bei einer Meisterschaft, sondern wie stark präsentierte sich ein Athlet während des ganzen Jahres. Deshalb kann jeder Leichtathlet mehr als stolz auf seine Leistung sein, wenn er in den Top 30 in Deutschland, oder den Top 20 in Bayern geführt wird.

In die deutsche Bestenliste schafften es die Auerbacher achtmal, wobei die Vizemeisterschaft bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften mit der Mannschaft im Siebenkampf der weiblichen Jugend U16 mit 10.791 Punkten in der Besetzung Angela Stockert, Sophia Müller und Emily Schuster auf Platz zwei das beste Ergebnis war. Die drei Mädels sind nun auch bayerischer Rekordhalter und verbesserten den alten Rekord von Quelle Fürth um über 500 Punkten. Die meisten Einträge in die deutsche Bestenliste erreichte der 17-jährige David Kirch mit Platz 21 im Zehnkampf (6.250 P.) und Platz 26 mit 6,77 m im Weitsprung. In Bayern waren diese Leistungen dritte Plätze in der Bestenliste. Insgesamt war Kirch zehnmal in den verschiedenen Disziplinen in den Top 20 in Bayern. Mit ihren 3.652 war Angelika Stockert in W15 auf Rang 23, Sophia Müller mit 3.636 auf 29 und Emily Schuster mit Rang 28 und 3.503 Punkten im Siebenkampf in Deutschland zu finden. In Bayern waren dies die Plätze eins, zwei und drei in den jeweiligen Altersklassen. Müller landete zusätzlich noch auf zwei dritten Plätzen im 80 m Hürdenlauf (12,07 Sek), Weitsprung mit 5,24 m und einem neunten Rang über 800 m in 2:23,69 Min. Stockert erreichte mit Rang drei im Hochsprung mit 1,61 m und Platz sechs im Kugelstoßen 11,27 m noch weitere Spitzenplätze in Bayern. In W14 erreichte Emily Schuster den zweiten über 80 m Hürden (12,18 Sek), den sechsten mit dem Speer (34,39 m) und den achten Rang mit 4,97 m im Weitsprung. In dieser Altersklasse gelangen Sina Kemmerling zwei Plätze in den Top10 und zwar den vierten über 100 m in 12,93 Sekunden und den neunten Platz mit 3.267 Punkten im Siebenkampf. Als gute Mehrkämpferin erwies sich ihre zwei Jahre jüngere Schwester Lisa Kemmerling, die Platz vier im Vierkampf und Platz zehn im Blockmehrkampf in Bayern erkämpfte. Spitzenplätze unter den besten zehn Leichtathleten Bayerns erreichten noch Fabio Kammler mit Platz acht über 200 m, Julian Kaiser als Zehnter über 800 m, Simon Kastner mit Platz sechs über 100 m und Rang acht mit Kugel, Julius Schöllhorn als Sechster mit dem Speer und zweimal Zehnter im Vierkampf und Blockmehrkampf, Adrian Sasse als Sechster mit dem Diskus und Neunter im Blockmehrkampf, Thomas Burkhart als Zehnter im Blockmehrkampf und Maria Riegel mit der Kugel. Insgesamt wurden 57 Platzierungen unter den Top 20 in Bayern im Blau/weißen Trikot der SpVgg Auerbach/Streitheim erzielt. Weitere Ergebnisse unter BLV-sport/ergebnisse.de koh.

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Waldweihnacht beschließt den Reigen der Weihnachtsfeiern im Rothtal
   
   
   
 
   

Auerbach. Wie in all den Jahren zuvor, beschließt die Waldweihnacht der Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim den Reigen der Weihnachtfeiern im Rothtal. Rund 150 Besucher machten sich mit Fackeln und Laternen auf den Marsch in den 1,5 Kilometer entfernten Wald. Bei der 33. Auflage dieser Feier war diesmal auch Kreis- und Gemeinderätin Mathilde Wehrle dabei, die wie auch die anderen Gäste von der einzigartigen Atmosphäre begeistert war. Abteilungsleiter Johann Kohler gab am Lagerfeuer einen kurzen Rückblick über das überaus erfolgreiche Jahr seiner Athleten, dankte wie auch Vorsitzender Ludwig Furnier, allen die in der Abteilung zu diesem Erfolg beigetragen haben. Die Rothtaler Musikanten sorgten für die musikalische Unterhaltung, zum Programm steuerten Lea Miller und Lena Stadler sowie Margit Kawalla mit Gedichten bei. Koh.

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Vereinsmeisterschaft im Berglauf
  Günther Sasse, gefolgt von Frauensiegerin Larissa Ischwang, stürmten nach dem Start auf den Pfannenberg. Im Hintergrund die Kirche von Horgauergreut.  

Horgau. Mit dem Lauf durch den „Streitheimer Forst“ und dem „Steineberglauf“, mussten in den letzten Jahren zwei Laufveranstaltungen der SpVgg Auerbach/Streitheim wegen dem Autobahnbau nach 29, beziehungsweise zu geringer Beteiligung nach 15 Jahren eingestellt werden. Dies ließ Lauftrainer Albert Vogg keine Ruhe und so präsentierte er mit dem „Pfannenberglauf“ in Horgauergreut eine neue Version einer Laufveranstaltung. Um diese zu testen, spielten 17 Läufer der Leichtathletikabteilung „Versuchskaninchen“ und ermittelten ihre Vereinsmeister. Neu war dabei, nicht ein Lauf musste bewältigt werden, sondern zwei, um die Vorgaben „kürzer-schneller-höher“ erfüllen zu können. Zuerst machten sich die Leichtathleten auf die 940 m lange Strecke gegen Westen und hatten hier einen Höhenunterschied von 60 m zu bewältigen. Zum zweiten Start nach 30 Minuten wurden die Läufer auf die 660 m lange Strecke geschickt, die einen Höhenunterschied von 67 Metern aufwies, somit mussten für 1500 m nicht weniger als 127 Meter an Höhe überwunden werden. Interessant war dabei, die Aktiven starten zum zweiten Lauf mit dem gleichen Zeitrückstand, die sie beim ersten Lauf am Ziel hatten. Nach einer Gesamtzeit von 6:28 Minuten war bei beiden Läufen Paul Unger als Erster im Ziel, gefolgt von Adrian Sasse mit 7:26 und seinem Vater Günther Sasse mit 7:30 Minuten. Schnellste weibliche Teilnehmerin war Larissa Ischwang die als Gesamtsechste 8:09 Minuten benötigte. koh.

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Auerbacher Leichtathleten bei den Landkreismeisterschaften sehr erfolgreich
     

Auch wenn die meisten der 14- und 15-jährigen Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim wegen Vergleichskämpfen des Bayerischen Leichtathletikverbandes fehlten, war die Rothtaler die Erfolgreichsten bei den Landkreismeisterschaften in Neusäss. Nicht weniger als elfmal Gold und jeweils fünfmal Silber und Bronze erreichten die Athleten um die Trainerinnen Margit Kawalla, Susanne Rieger und Brigitte Kuen.

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Auerbacher Leichtathleten bei überregionalen Vergleichskämpfen im Einsatz
  Diesmal nicht in den Vereinsfarben Blau/weiß, sondern in Rot/Schwarz des Bezirkes Schwaben starteten Thomas Burghart, Emily Schuster, Johanna Schiepp, Sina Kemmerling und Adrian Sasse beim Vergleichskampf der sieben bayerischen Bezirke in Friedberg  

Auerbach. Auf Grund ihrer sehr guten Leistungen in diesem Jahr, wurden fünf Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim vom Bayerischen Leichtathletikverband für den Vergleichskampf der sieben bayerischen Bezirke berufen. Dieser Vergleich der besten 14-jährigen weiblichen und männlichen Athleten in Bayern, wurde diesmal vom Bezirk Schwaben in Friedberg ausgetragen. Bei der weiblichen Jugend endete der Kampf mit einer kleinen Sensation, denn die schwäbischen Mädchen gewannen mit 167,5 zu 166 Punkten knapp vor dem Seriensieger Oberbayern. Maßgeblichen Anteil an diesem Erfolg hatten die drei Auerbacher Starter Sina Kemmerling, Emily Schuster und Johanna Schiepp. Während Schiepp und Kemmerling mit der schwäbischen 4 x 100 m Staffel den zweiten Rang belegen konnten, trumpften Kemmerling und Schuster auch in den Einzeldisziplinen auf und konnten auch da zweite Plätze über 100 m , beziehungsweise 80 m Hürden belegen und gehörten zu den besten Punktesammlerinnen des Bezirkes. Keine Chance dagegen hatten die Schwaben bei der männlichen Jugend. Trotzdem konnte man mit der Leistung der beiden Vertreter der SpVgg Auerbach/Streitheim, Adrian Sasse und Thomas Burghart, mehr als zufrieden sein, denn gerade Sasse war im Kugelstoßen und Diskus jeweils der beste Schwabe von jeweils zwei Startern pro Bezirk.

Heuchelheim in Hessen war der Wettkampfort beim Länderkampf der U16 Leichtathleten zwischen Hessen, Württemberg und Bayern. Die bayerischen Farben vertrat von der SpVgg Auerbach/Streitheim Simon Kastner, der als Dritter der Bayerischen Meisterschaften, für die 4 x 100 m Staffel nominiert wurde. Leider blieb die bayerische Staffel ohne Punkte, da sie wegen eines Wechselfehlers disqualifiziert wurde. koh.

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Finale der Mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften wurde bei der
SpVgg Auerbach/Streitheim ein voller Erfolg
  Einen harten Kampf um den Sieg in ihren Altersklassen lieferten sich über die 800 m Alexandra Rottenkolber (74), Isabel Fink (68) beide von der SpVgg Auerbach/Streitheim und Sarah Bischoff von der LG Reischenau/Zusamtal  
  Wir sind die Nr. 1 und die letzten Meister der Saison 2015 freuten sich vorne Annika Hess und Elias Ziegler vom TSV Gersthofen und hinten v.ln.r. Jannik Remy, Tobias Stiastny und Alina Müller von der SpVgg Auerbach/Streitheim  

Horgau. Diesmal hat es mit den mittel- und nordschwäbischen U12-Einzelmeisterschaften der Leichtathleten geklappt. Während am ursprünglichen Termin Anfang Juli tropische Temperaturen herrschten und die SpVgg Auerbach/Streitheim als Ausrichter diese Meisterschaften im Interesse der Gesundheit der jüngsten Leichtathleten die Veranstaltung in den September verlegte. So wurde das Meisterschaftsfinale bei idealem Wettkampfwetter zu einem tollen Abschluss der Saison. 14 Vereine meldeten 110 Athleten zwischen neun und elf Jahren, die insgesamt 325-mal ihre Meldung für die verschiedenen Disziplinen abgaben. Ebenfalls mit von der Partie waren die 800 m Entscheidungen für die U16 und U14, die ebenfalls im Juli der Hitze zum Opfer fielen.

Als gute Gastgeber erwiesen sich diesmal die erfolgsverwöhnten Athleten des Ausrichters von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Zum ersten Male lagen sie in der Medaillenausbeute nicht auf dem ersten Rang, denn mit dem TSV Schwabmünchen siegte ein Verein aus dem Landkreissüden mit neun Gold-, zwei Silber- und vier Bronzemedaillen. Die zweitmeistern Siege holten sich die SpVgg Auerbach/Streitheim mit sechs , den dritten Rang die LG Augsburg mit fünf und je zwei Titel gingen an die LG TSV Neusäß/ESV Augsburg und den TSV Gersthofen. Aus Schwabmünchen kam mit dem elfjährigen Lukas Beran auch der erfolgreichste Athlet der Veranstaltung, der einschließlich 4 x 50 m Staffel, drei Titel einheimsen konnte. Lange musste Organisator und Stadionsprecher Johann Kohler warten, ehe er bei den Siegerehrungen auch einen Athleten seiner Auerbacher Abteilung als neuen Meister ausrufen konnte. Beim letzten technischen Wettbewerb, dem Weitsprung der M10, war der Bann gebrochen. Tim Baier sprang mit 3,93 m am weitesten seiner 20 Mitbewerber. Bei den abschließenden 800 m ging es dann Schlag auf Schlag mit ersten Plätzen. Jannik Remy, Tobias Stiastny, Alina Müller, Isabel Fink und Alexandra Rottenkolber sorgten dann doch noch für einen versöhnlichen Abschluss und standen bei der Siegerehrung ganz oben. Für die rund 40 Helfer und Kampfrichter der SpVgg Auerbach/Streitheim war diese Veranstaltung auch diesmal kein Problem, doch wird man in Zukunft den Zeitplan straffen um keine so viele Pausen zu haben. koh.

Sieger und Ergebnisse:
männlich U12 4 x 50 1. TSV Schwabmünchen 30:15, 2. SpVgg Auerbach/Streitheim 30,93 Sekunden, M11: 50 m 1. Lukas Beran TSV Schwabmünchen 7,62 Sek., 3. Luca Spatz LG Neusäß/Augsburg 8,05, Weit 1.Noah Kell TSV Schwabmünchen 4,26 m , 2. Luca Spatz LG Neusäß/Augsburg 3,71, Ball 1. Lukas Beran TSV Schwabmünchen 48,50 m, 2. Luca Spatz LG Neusäß/Augsburg 37,50, 800 m 1. Jannik Remy SpVgg Auerbach/Streitheim 2:46,06 Min. M10: 50 m 1. Elias Ziegler TSV Gersthofen 8,10 Sek, 2. Tim Baier SpVgg Auerbach/Streitheim 8,23, Hoch 1. Daniel Labermeier TSV Königsbrunn 1,20 m, Weit 1. Tim Baier SpVgg Auerbach/Streitheim 3,93 m, 2. Elias Ziegler TSV Gersthofen 3,82, Ball 1. Linus Bartsch TSV Königsbrunn 37,00 m , 800 m 1. Tobias Stiastny SpVgg Auerbach/Streitheim 2:51,70 Min, 3. Lucas Eder TSV Gersthofen 3:03,63,

weiblich U12: 4 x 50 m 1. LG Augsburg 30,57 Sek, 2. LG Neusäß/Augsburg 30,63, W11: 50 m 1. Mona Mark LG Augsburg 7,68 Sek, 2. Lara Schindler LG Neusäß/Augsburg 7,69, Hoch 1. Mona Mark LG Augsburg 1,24 m, 2. Laura Val LG Neusäß/Augsburg 1,20, Weit 1. Annika Becherer TV Mering 4,18 m, Ball 1. Laura Val LG Neusäß/Augsburg 40,50 m, 800 m 1. Romy Schneider LG Augsburg 2:54,68 Min, 2. Lina Maana TSV Gersthofen 2:57,55, 3. Katharina Wirth LG Neusäß/Augsburg 3:04,56, W10: 50 m 1. Leonie Spatz TSV Schwabmünchen 8,34 Sek, 2. Maja Steffen LG Neusäß/Augsburg 8,58, Hoch 1. Ella Wiedemann LG Donau/Ries 1,04 m, Weit: 1. Maja Steffen LG Neusäß/Augsburg 3,76 m, 3. Rebecca Kuchenbaur SpVgg Auerbach/Streitheim 3,41, Ball 1. Lea Lammlich TSV Schwabmünchen 35,50 m, 3. Annika Schußmann SpVgg Auerbach/Streitheim 28,00, 800 m 1. Annika Heß TSV Gersthofen 2:58,50 Min. 800 m: W 12 1. Alina Müller SpVgg Auerbach/Streitheim 2:43,81 Min. 3. Julia Bschorr SpVgg Auerbach/Streitheim 2:59,13, W 13 1. Celine Spulak Kissinger SC 2:41,08, W14 1. Isabell Fink SpVgg Auerbach/Streitheim 3:06,80, W15 1. Alexandra Rottenkolber SpVgg Auerbach/Streitheim 2:41,08 , 2. Sarah Bischoff LG Reischenau/Zusamtal 2:46,29, M12 1. Roman Jocher TSV Königsbrunn 2:32,48 , M13 1. Moritz Novak TSV Schwabmünchen 2:23,71 Min.

Weitere Ergebnisse: www.spvgg-auerbach-streitheim.de, www.blv-sport. de

Text und Bild: Johann Kohler

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Auerbacher Jugendleichtathletinnen werden Deutscher Vizemeister
  Nach zwei Tagen und sieben Disziplinen nahmen die Auerbacher Leichtahtletinnen abgekämpft aber glücklich ihre Silbermedaille bei den Deutschen Meisterschaften in Empfang. v. l.n.r. Bundes- u. Heimtrainer Lothar Schmitt, Emily Schuster, Sina Kemmerling, Angela Stockert und Sophia Müller.  

Lage. Als um 17.32 Uhr am Sonntagabend im Stadion der westfälischen Stadt Lage an der großen Anzeigetafel die Ergebnisse der Mannschaftswertung aufleuchteten, kannte der Jubel bei den Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim keine Grenzen mehr. Als auf Platz eins, der ART Düsseldorf mit 11.246 Punkten erwartungsgemäß auftauchte, war man gespannt wer die Plätze zwei bis vier belegen wird. Noch fehlten bekannte Vereinsnamen wie TSV Bayer Leverkusen oder LAV Stadtwerke Tübingen und auch der „Dorfverein“ SpVgg Auerbach/Streitheim. Doch schon auf Platz zwei konnten Angela Stockert, Sophia Müller und Emily Schuster mit Trainer Lothar Schmitt und der zahlreich mitgereiste Auerbacher Anhang jubeln. Man traute den eigenen Augen nicht, als mit 10.791 Punkten, eine der schwäbischen Leichtathletikhochburgen, SpVgg Auerbach/Streitheim, als Deutscher Vizemeister auftauchte. Somit wurde ein Traum wahr, den niemand im Vorfeld für möglich gehalten hätte.

Die Erfolgsgeschichte nahm Anfang Juli in Garmisch-Partenkirchen seinen Anfang. Sophia Müller wurde in W15 bayerische Einzelmeisterin im Siebenkampf, Emily Schuster Dritte in W14 und die beiden mit Sina Kemmerling auch bayerischer Vizemeister mit der Mannschaft hinter Quelle Fürth, die auch einen neuen bayerischen Mannschaftrekord mit 10.426 Punkten aufstellten. Müller und Schuster schafften die erforderliche Einzel-Norm zur Deutschen Meisterschaft, Sina Kemmerling qualifizierte sich als dritte Teilnehmerin über die Mannschaftsnorm. Die Qualifikation mit der Mannschaft hatte noch den zusätzlichen Vorteil, der Verein konnte auch noch eine vierte Starterin nominieren. Und Auerbach hatte mit Angela Stockert eine Athletin die im letzten Jahr im Einzel des Siebenkampfes bayerische Meisterin geworden war. Doch ein Muskelriss in der Hallensaison erlaubten ihr nur ganz wenige Starts in dieser Saison und auch nur in technischen Disziplingen, an Laufen war wegen der Schmerzen nicht zu denken. Deshalb nahm der Trainer der Mädchen, Lothar Schmitt, in den letzten Monaten für seinem Schützling mit verschiedenen Sportärzten Kontakt auf. Da Schmitt auch Bundestrainer der Mehrkämpfer ist und auch einen Teil der Auerbacher Athleten betreut, nahm er vor Kurzem auch Kontakt zum DLV-Mannschaftsarzt Dr. Buck in Ulm auf. Zusammen mit ihm und der Physio-Praxis Zusamtal-Vital entschied man sich Stockert für die Deutsche zu melden. Nicht nur Schmitt, sondern auch Abteilungsleiter Johann Kohler hatten Zweifel, ob das gut gehen wird, zumal die Athletin so gut wie keine Wettkämpfe bestritten hatte. Und alles ging gut, denn auch in Lage stand Stockert immer unter ärztlicher Aufsicht durch den DLV und man musste Stockert in ihrem Tatendrang sogar bremsen. Am Ende sprang für sie der hervorragende neunte Rang mit 3.652 Punkten unter 24 Bewerberinnen in ihrer Altersklasse heraus. Zudem hatte sie zwei neue persönliche Bestleistungen mit dem Speer (29,39m)und Kugel (11,27 m) vorzuweisen. Im Speerwurf (28,66 m) und Siebenkampf gelang auch der Landesmeisterin Sophia Müller ein neuer persönlicher Rekord mit 3.636 Punkten. Den glänzenden Schlusspunkt der zwei Siebenkampf-Tage setzte Müller nach 80 m Hürden, Hochsprung, Kugel, 100 m, Weitsprung, Speer im abschließenden 800 m Lauf. Sie lief mit 2:23,81 Min. die beste Zeit aller 52 U16-Teilnehmerinnen und legte somit den Grundstein für den Mannschaftserfolg und ihren hervorragenden elften Einzelrang. Noch völlig ungewohnt war für die beiden 14-jährigen Emily Schuster und Sina Kemmerling bei ihrem Debüt das ganze Drumherum bei einer großen Meisterschaft. Während Kemmerling in sechs der sieben Disziplingen gute Leistungen zeigte, spielten ihre Nerven beim Hochsprung nicht ganz mit und scheiterte an der Anfangshöhe von 1,31 m im Hochsprung, eine Höhe die sie im Training blind springt. Null Punkte in dieser Disziplin, am Ende waren es 2.778 Zähler und der 27. Rang. Nun kam es auf Emily Schuster an, ob eine Medaille herausspring oder nicht. Und es klappte, denn Schuster, die in Lage ihren 100. Wettkampf in ihrer nunmehr dreijährigen Laufbahn feiern durfte, lies sich von niemand beeindrucken und spulte ohne Hektik ihren Siebenkampf ab und stellte außerdem vier neue persönliche Bestleistungen auf. Der zwölfte Gesamtrang unter Deutschlands Besten mit 3.503 Punkten war die Belohnung. So konnten Stockert, Müller und Schuster über die Silbermedaille und einen neuen bayerischen Rekord mit 10.791 Punkten jubeln, denn sie übertrafen Quelle Fürth mit 365 Punkten und konnten von Bundestrainer Lothar Schmitt ihre Medaillen und Urkunden bei der Siegerehrung in Empfang nehmen. Aber auch Sina Kemmerling freute sich mit, auch wenn für sie keine Medaille übrig war, denn mit ihrem starken Auftritt in Garmisch hatte sie die Teilnahme erst ermöglicht.

Nicht getröstet werden konnte der 17-jährige David Kirch, der bayerische Fünfkampfmeister und Dritte im Zehnkampf, bei seinem vorzeitigen Ende in Lage. Noch zur Halbzeit lag er auf dem 18. Rang der 49 Teilnehmer aus der gesamten Republik und dann passierte am zweiten Tag sein Unfall. Beim Einlaufen über 110 m Hürden blieb er unglücklich an einer Hürde hängen und stürzte dabei so schwer, dass seine Trainer Rebecca Juraschek und Jan Jäger wegen der Knieverletzung für ihn das Handtuch werfen mussten. koh.

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Neuer Teilnehmerrekord beim Leichtathletikabendsportfest der SpVgg Auerbach/Streitheim
  Der Start der schnellsten Jugendläuferinnen beim Abendsportfest von links nach rechts: Johanna Schiepp, Sina Kemmerling beide von der SpVgg Auerbach/Streitheim, Lena Humburger (LG Donau-Ries), Katharina Saule ('TSV Schwabmünchen) und Vernonika Priller (TSV Mainburg)  
  Schattenplätze waren beim Abendsportfest gefragt  
  Einer der schnellsten 1000 Meter-Läufe in diesem Jahr in Bayern gewann der 20-jährige Hiob Gebisso (20) aus Augsburg.  
 
  Neue persönliche Bestleistung mit der Siegesweite von 5,86 m im Weitsprung gelang dem 16-jährigen Julian Kaiser im Weitsprung.  

Horgau. Bei den diesjährigen schwäbischen und auch bayerischen Leichtathletikmeisterschaften fragten sich viele Funktionäre, warum die Teilnehmerzahl stetig weniger wird. So auch bei der SpVgg Auerbach/Streitheim, wo man heuer als Ausrichter von Titelkämpfen auch eine sinkende Teilnehmerzahl feststellen musste. Nur ganz wenige Leichtathletikveranstaltung machen da eine Ausnahme und dazu gehört seit rund 40 Jahren das Leichtathletikabendsportfest der SpVgg Auerbach/Streitheim. Wegen der guten Organisation und der Disziplinenauswahl stand man immer ganz oben in der Gunst der Athleten aus dem gesamten süddeutschen Raum. Mit 236 Athleten und 340 Meldungen stellte am im vergangenen Jahr einen neuen Teilnehmerrekord auf und Abteilungsleiter Johann Kohler war sich sicher, dass dieser Rekord für die Ewigkeit Bestand hat. Doch er wurde diesmal eines Besseren belehrt, denn heuer meldeten 252 Athleten mit insgesamt 370 Nennungen. Deshalb sah er und seine 40 Kampfrichter und Helfer aus der SpVgg Auerbach/Streitheim besorgt dem Abend entgegen und fragten sich, wie man in rund drei Stunden das Programm abwickeln kann. Und es klappte trotz 70 Nachmeldungen am Veranstaltungstag alles wie am Schnürchen. Das EDV-Team mit Ralf Kuen, Manuela Wagner und Sonja Demharter erfassten diesmal auch die Nachmeldungen per PC ohne lästigen Papierkram und die Wettkampfanlagen auf der Rothtalanlage präsentierten sich Dank Michael Wagner, Hans Kawalla und Arno Kaiser in tadellosen Zustand. Dazu kamen hochmotivierte Wettkamphelfer und natürlich die Athleten. Da die Auerbacher Leichtathletikabteilung schon immer ein Vorreiter für zukunftsweisende Projekte ist und war, waren diesmal fast alle Bezirksausschussmitglieder aus ganz Schwaben in Rothtalstadion gekommen, um sich vom Ablauf der Veranstaltung überzeugen zu können. Sie waren am Ende voll zufrieden, denn das Abendsportfest blieb trotz der Rekordteilnehmerzahl genau im Zeitplan. Selbst Horgaus Bürgermeister Thomas Hafner blieb konnte sich nicht sattsehen vom Leichtathletiksport in der Arena, wo gleichzeitig an fünf verschiedenen Wettkampfstätten Hochbetrieb herrschte und die untergehende Abendsonne ein auch optisch tolles Bild auf dem Rasen und Kunststoffbahn zauberte.

Eine angenehme Temperatur und nur leichter und zulässiger Rückenwind beflügelten auch die aktiven Leichtathleten. So wackelte der alte Stadionrekord aus dem Jahre 1991 über 100 m (10,78 Sek.)gewaltig, als Tobias Schneider von der LG Stadtwerke München in hervorragenden 10,88 Sek. die Ziellinie überquerte. Spitzenzeiten waren auch die 2:31,58 Min. von Hiob Gebisso von der TGV Augsburg über 1000 m und über 3000 m in 9:32,78 Min. von Andreas Beck von der LG Zusam. Seit Jahren machen immer mehr Speerwerfer Stadion in Horgau die die Atmosphäre beim Abendsportfest genießen und auch Bestleistungen aufstellen. Heuer waren Alexander Loy von der LG Landkreis Roth und Matthias Kagerhuber von der LG Aichach/Rehling die Stars und nur wenige Zentimeter trennten beide bei den 53,85, beziehungsweise 53,66 Metern. Mit neun ersten Plätzen bei 34 Entscheidungen mischten auch die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim kräftig mit. Vor allem richtete sich der Blick der Zuschauer auf die fünf Mehrkämpfer des Vereines, die in zwei Wochen zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften nach Lage in Westfalen fahren. Vor allem bei David Kirch, Emily Schuster und Sina Kemmerling sahen die Trainer starke Leistungen und persönliche Rekorde in den einzelnen Disziplinen. Aber auch Julian Kaiser, Pascal Remy, Lukas Wiedemann und Lisa Kemmerling durften sich über neue Bestleistungen freuen. Begeistert und vorne dabei, waren auch zwei Sportler aus Österreich, die dieses „Nationale“ zu einem „Internationalen Sportfest „machten. koh.

Die Ergebnisse des Abendsportfestes:

Männer: 100 m 1. Tobias Schneider LG Stadtwerke München 10,88 Sek. 1000 m 1. Hiob Gebisso TGV Augsburg 2:31,58 min., 3000 m 1. Andreas Beck LG Zusam 9:32,78 , 2. Harald Gerbing LG Reischenau-Zusamtal 9:52,74, Hoch 1. Stefan Wagner TSV Neu-Ulm 1,72 m, Weit 1. Markus Preisinger TSV Schwabmünchen 6,55 m, Kugel 1. Matthias Kargerhuber LG Rehling-Aichach 11,92 m, 2. Rolf Kropka LG Reischenau-Zusamtal 11,51 m , Speer 1. Alexander Loy LG Landkreis Roth 53,85 m , männliche Jugend U18: 100 m 1. Oliver King SV Untermeitingen 11,95 Sek, 1000 m 1. Henry Heller LG Stadtwerke München 2:35,67 sek., Weit: 1. Thomas Wiedenmann SpVgg Auerbach 5,47 m. männliche Jugend U18: 100 m 1. Alexander Spencer LG Stadtwerke München 11,49 Sek, 1000 m 1. Julian Naschberger TU Schwaz/Österreich 2:57,71 Min., Hoch 1. Christopher Romberg VfL Buchloe 1,68 m, Weit 1. Julian Kaiser SpVgg Auerbach 5,86m, Kugel 1. Tim Bauer LG Augsburg 13,31 m, 2. David Kirch SpVgg Auerbach 12,92, Speer 1. Tim Bauer LG Augsburg 49,98m, 2. David Kirch SpVgg Auerbach 40,24 , männliche Jugend U16: 100 m 1. Nicolas Gsöll SV Untermeitingen 13,48 Sek, 800 m 1.Alexander Weingärtner 2:14,98 Min, Speer 1. Philipp Artinger TSV Mainburg 43,12m 3. Tobias Müller SpVgg Auerbach 27,36, männliche Jugend U14: 75 m 1. Philipp Sinninger TSV Gersthofen 9,91 Sek., 800 m 1. Moritz Novak TSV Schwabmünchen 2:29,84 Min, Speer 1. Philipp Sinninger TSV Gersthofen 34,55 m, männliche Kinder U12: 50 m 1. Fabian Proksch LG Zusam 8,11 Sek, 800 m 1. Jannik Remy SpVgg Auerbach 2:45,56 Min, männliche Kinder U10: 50 m 1. Lucas Wiedemann SpVgg Auerbach 7,93 Sek, 3. Magnus Rittel LG Reischenau-Zusamtal 8,44 , 800 m 1. Milan Stadler Neuköllner SF 2:58,27 Min, 2. Tobias Stiastny SpVgg Auerbach 3:00,03, 3. Magnus Rittel LG Reischenau-Zusamtal 3:06,53,

Frauen: 100 m 1. Birgit Weichselbaumer TSV Friedberg 14,39 sek, 1000 m 1. Kerstin Hirscher TGV Augsburg 2:56,21 Min, 3000 m 1. Stephanie Mairoser 1142,89 Min. 2. Janine Köhler beide LG Reischenau-Zusamtal 12:07,32 , Hoch 1. Julia Schneider LG Stadtwerke München 1,56 m, Weit 1. Julia Schneider LG Stadtwerke München 5,35 m, 2. Claudia Taryne TSV Gersthofen 5,11, Kugel 1. Kathrin Seitz TSV Friedberg 9,40 m, 3. Nicole Kraus LG Augsburg/Neusäss 7,94 , Speer 1. Theresa Nimptsch TSV Königsbrunn 37,55 jm, 2. Nicole Kraus LG Augsburg/Neusäss 28,40 m. weibliche Jugend U20: 100 m 1. Lena Humburger LG Donau-Ries 13,71 sek, 3000 m 1. Noemi Szörenyl LG Stadtwerke München 12:59,56 Min. 2. Larissa Ischwang SpVgg Auerbach 13:52,84, Weit 1. Lena Humburger LG Donau-Ries 4,35 m, Kugel Nela Lehmann DJK Friedberg 10,81 m, 2. Jana Wiedemann SpVgg Auerbach 9,56, Speer 1. Nela Lehmann DJK Friedberg 32,93 m, weibliche Jugend U18: 100 m 1. Katharina Saule TSV Schwabmünchen 12,58 Sek., 3000 m 1. Pia Unger SpVgg Auerbach 14:07,36 Min, Hoch 1. Leila Kilian LG Augsburg 1,48 m, Weit 1. Emily Schuster SpVgg Auerbach 4,90 m, Kugel 1. Rhona Schmidt LG Landkreis Roth 13,12 m, Speer 1. Anna Mariacher LG Landkreis Roth 38,68 m, weibliche Jugend U18: 100 m 1. Sina Kemmerling 13,18 Sek, 2. Johanna Schiepp beide SpVgg Auerbach 13,31, 800 m 1. Corinna Butz SV Esting 2:36,68 Min, Speer 1. Emily Schuster SpVgg Auerbach 34,39 m, 2, Katrin Fischer 31,54, 3. Julia Buisinger beide LG Reischenau-Zusamtal 30,45, weibliche Jugend U14: 75 m 1. Lisa Kemmerling SpVgg Auerbach 10,10 Sek, 3. Luisa Tremel TSV Gersthofen 10,30, 800 m 1. Jana Hirschbeck LG Zusam 2:39,36 Min, 3. Julia Bschorr SpVgg Auerbach 3:02,67, Speer 1. Luisa Tremel TSV Gersthofen 26,60 m, 3. Lisa Kemmerling SpVgg Auerbach 23,54, weibliche Kinder U12: 50 m 1. Hannah Wörlein TSV Ochenbruck 7,65 Sek, 3. Laura Val LG Augsburg/Neusäss 8,25, 800 m Hannah Wörlein TSV Ochenbruck 2:57,64 Min, 3. Emilia Wagner LG Reischenau-Zusamtal 3:12,35, weibliche Kinder U10: 50 m 1. Luisa Nickmann LAZ Kreis Günzburg 8,39 Sek, 2. Maja Steffen LG Augsburg/Neusäss 8,39, 800 m 1. Mia Scholle TG Dietlingen 2:57,80 Min.

Ergebnisliste unter: www.spvgg-auerbach-streitheim.de, www.blv-sport.de, www.ladv.de

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Auerbacher Leichtathleten kehren mit leeren Händen aus Jena heim

Jena. Es gibt Tage, da läuft es einfach nicht. So erging es auch für die qualifizierten Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den Deutschen Meisterschaften der U20 in Jena. Dies verspürte bereits am Freitag, dem ersten Wettkampftag, Fabio Kammler über 100 m im Vorlauf. Mit 11,13 fehlten ihm 0,04 Sekunden zum Weiterkommen. Im Vorjahr im Endlauf noch Achter, diesmal bereits im Vorlauf das Aus über 200 m in 22,48 Sekunden, die zweite Enttäuschung für ihn, der so hoffnungsvoll in die Saison gestartet ist. Doch gesundheitliche Probleme bei ihm lassen zurzeit keine besseren Leistungen erwarten und außerdem muss er aufpassen, dass die Medikamente die ihm von den Ärzten verschrieben werden, nicht auf der Dopingliste stehen. Trotz des gesundheitlichen Handicaps ging er am Schlusstag der Titelkämpfe mit seinen Vereinskameraden Robert Wagner, Julian Kaiser und Thomas Wiedenmann nochmals mit der 4 x 100 m Staffel an den Start der besten 21 Vereinsstaffeln Deutschlands an den Start. Nach tollen Läufen und Wechseln in den vergangenen Wochen mit einer Bronzemedaille bei den Bayerischen, ging dieser Lauf total in die Hose. Doch die Auerbacher kamen zumindest in der mäßigen Zeit von 44,34 Sekunden ins Ziel, während die großen Favoriten TV Wattenscheid und Bayer 04 Leverkusen disqualifiziert oder gar nicht die Ziellinie erreichten. Zur Vorbereitung für die Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Lage absolvierte David Kirch in Bamberg einen Weitsprungwettbewerb und verbesserte in U18 seinen von ihm gehaltenen Vereinsrekord auf jetzt 6,77 m, während zur gleichen Zeit in Schwangau am Tegelberg bei den bayerischen Berglaufmeisterschaften Simon Eisele den siebent Rang bei den Junioren über 8000 m und einem Höhenunterschied von 900 m in 59:27 Min. erreichte. koh

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Auerbachs jüngste Athleten schlagen sich wacker
  Mit 3,45 m gehörte Rebecca Kuchenbaur zu den besten Dreispringerinnen bei den 10-jährigen Mädchen bei den Dreikampfmeisterschaften  

Untermeitingen. Bei den mittel- und nordschwäbischen Titelkämpfen im Dreikampf der U12 Athleten, mussten die erfolgsverwöhnten Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim ohne einen ersten Platz die Bahn verlassen. Trotzdem enttäuschten die Auerbacher nicht, denn ihre Ergebnisse konnten sich sehen lassen. Vor allem die zwei Vizemeisterschaften durch Lucas Wiedemann in M10 mit 933 Punkten und mit der U12 Mannschaft und seinen Vereinskameraden Tim Baier, David Hampp, Johannes Möckl und Tobias Stiastny mit 4.360 Punkten, verdienen höchste Anerkennung. Einen guten fünften Rang unter acht Mannschaften belegten die Mädchen U12 mit Rebecca Kuchenbaur, Annika Schußmann, Anna-Maria Günther, Angelina Vogg und Sarah Stadler mit 4.822 Punkten. Jetzt freuen sich die Schüler auf den 26. September, denn dann werden im heimischen Rothtalstadion die Titel in den Einzeldisziplinen vergeben. koh.

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Viermal Bronze für die SpVgg Auerbach/Streitheim
  Nach langer verletzungsbedingter Durststrecke war der dritte Platz über 100 m bei den bayerischen Meisterschaften für Simon Kastner (re. Nr. 26) ein großer Schritt in eine hoffentlich bessere Zukunft. Schneller waren nur noch Nick Kocevar ( Nr. 6) vomTSV Bad Endorf und Noe Daniel Stedzinksi vom FTSV Straubing.  
  Jeweils Staffelbronze holten die männliche und weibliche Jugend der SpVgg Auerbach/Streitheim über 4 x 100 m. Vorne v.l.n.r.: Sophia Müller, Sina Kemmerling, Johanna Schiepp und Emily Schuster. Hinten: Julian Kaiser, Robert Wagner, Fabio Kammler, Thomas Wiedenmann  

Aichach. Es kann nur noch besser werden, hofften Abteilungsleiter Johann Kohler und die Trainer vor Wochenfrist bei den Bayerischen Leichtathletik-Meisterschaften der Jugend U20 und U18. In Markt Schwaben verhinderten gesundheitliche Beschwerden die eine und andere weitere Topleistung. Aber bei den U23 und U16 Titelkämpfen in Aichach, traf es die Abteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim noch schlimmer. Während es am ersten Tag mit drei Bronzemedaillen unter Bayerns Besten noch ordentlich lief, wollte man die Medaillenbilanz noch weiter ausbauen. Doch ein Magen/Darm-Infekt machte den Auerbachern einen Strich durch die Rechnung. Während die Trainer Rebecca Juraschek, Jan Jäger und Elisabeth Hofmeister im Aichacher Stadion am Sonntagvormittag auf ihre Schützlinge warteten, kamen die Absagen von Fabio Kammler, Emily Schuster und Angela Stockert per SMS. Dabei lief es am ersten Tag noch hervorragend. Bereits im ersten Laufwettbewerb dieser Meisterschaften, den 80 Meter Hürden erreichten in den Vorläufen Emily Schuster In W14 mit 12,54 und Sophia Müller in W15 mit 12,32 Sekunden Spitzenzeiten. Während Müller um sich für die Staffel und weitere Wettbewerbe schonte und auf eine mögliche Medaille verzichtete, flog Schuster im Endlauf über die Hürden und gewann in 12,43 Sekunden die Bronzemedaille. Während Schuster den Erfolg überschwänglich feierte, stand Sophie Müller noch mit leeren Händen da. Deshalb setzte sie die Hoffnungen auf die 4 x 100 m Staffel der U16 mit ihren Vereinskameradinnen Sina Kemmerling, Emily Schuster und Johanna Schiepp. Doch hier musste eine hohe Hürde genommen werden, denn nicht weniger als 22 der besten Staffel Bayerns wollten Edelmetall und mussten in vier Vorläufen die schnellsten sechs Staffeln für den Endlauf ermitteln. Mit 50,46 Sek. liefen die Mädels aus Auerbach die viertbeste Zeit und steigerten sich im Endlauf trotz nicht idealer Wechsel auf 50,19 Sekunden und erreichten somit den dritten Rang und die ersehnte Medaille. Da es vor einer Woche bei den U20-Meisterschaften trotz einem dritten Rang mit der Staffel nicht ganz rund lief, wollte sich männliche Jugend die notwendige Sicherheit im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften in zwei Wochen in Jena bei den älteren U23 Juniloren in Aichach holen. Diesmal klappte alles wie am Schnürchen und zum Ärger der älteren Konkurrenz, holten Thomas Wiedemann, Robert Wagner, Julian Kaiser und Fabio Kammler, Bronze mit neuem Vereinsrekord von 43,59 Sekunden. Ein großes Sorgenkind war in den vergangenen Monaten der fünfzehnjährige Simon Kastner, der im vergangenen Jahr zwei bayerische Meisterschaften errang. Er plagte sich mit einer Verletzung herum und scheinbar konnte ihm keiner der kontaktierten Ärzte helfen und an ein ordentliches Training war nicht zu denken. In den letzten Wochen trat eine leichte Besserung ein und nach den 100 Meterläufen der M15 huschte nach langer Zeit wieder ein Lächeln über sein Gesicht. Nach 11.99 im Vorlauf, 11,65 im Zwischenlauf konnte er sich im Endlauf auf die neue persönliche Bestleistung von 11,56 Sekunden steigern. Dies war der dritte Rang und die Bronzemedaille, die noch vor Wochen er und seine Trainer Rebecca Juraschenk und Jan Jäger nicht für möglich gehalten hatten. Ebenfalls ein Superrennen lieferte die vierzehnjährige Sina Kemmerling in W14, ebenfalls über 100 m ab. Vorlauf 13,19, Zwischenlauf 13,13 und Endlauf 13,09 Sekunden, leider reichte diese Zeit im Finale nur zum undankbaren vierten Rang. Die gleiche Platzierung schaffte beim Speerwurf Julius Schöllhorn mit guten 48,43 m in der Klasse M15, während seine Schwester Hannah in der gleichen Disziplin Achte mit 30,04 m wurde. Zwei fünfte Plätze sprangen für den mehrfachen schwäbischen Meister Adrian Sasse (M14) heraus, er wuchtete die Kugel auf 10,35 und sein Speer segelte auf 32,66 m und da die ersten Acht zur Siegerehrung aufgerufen wurden, durfte auch Sophia Müller nach Staffelbronze für ihren siebten Rang im Weitsprung mit 5,02 m nochmals zur Siegerehrung. koh.

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Zwei Medaillen bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften
  Glücklich über die Bronzemedaille über 4 x 100 Meter waren die vier Auerbacher Thomas Wiedenmann, Julian Kaiser, Robert Wagner und Fabio Kammler.  
  Mindestens seine bisherige Bestleistung von 1,86 m im Hochsprung wollte der 17-jährige David Kirch erreichen, doch nach dem kräftezehrenden Zehnkampf fehlte im die nötige Frische und somit blieb es bei 1,78 m.  

Markt Schwaben. Nach dem überaus erfreulichen Leichtathletik- Titelkämpfen im Mehrkampf vor Wochenfrist, waren diesmal die Helden der SpVgg Auerbach/Streitheim müde und ausgelaugt. Dies merkte man bei den bayerischen Einzelmeisterschaften der U20 und U18 dem Gold- und Silbermedaillengewinner von Garmisch, David Kirch in U18 deutlich an. Lief es für ihn am ersten Tag noch einigermaßen rund, so ließen seine Kräfte am zweiten Tag merklich nach. Mindestens auch eine Medaille im Einzel, dies war Kirchs Traum. Im Weitsprung klappte es, denn mit 6,42 m im Weitsprung holte er Silber und die bayerische Vizemeisterschaft hinter dem Günzburger Paul Waschburger der mit 6,55 m den Titel holte. Doch das war es dann, ihm fehlte einfach die Frische um noch weiteres mögliches Edelmetall zu holen. Ein fünfter Platz im Diskuswurf mit 39,32 m, ein siebter Rang im Hochsprung mit 1,78 m und Dreizehnter im Speerwurf mit 42,49 m, Leistungen die er locker sonst im Training erzielt. Für die zweite Medaille, Bronze und dritter Platz, sorgte die 4 x 100 m Staffel in U20 in der Besetzung Robert Wagner, Julian Kaiser, Thomas Wiedemann und Fabio Kammler in der guten Zeit von 43,93 Sekunden. Bereits hier merkte der große Favorit und Titelverteidiger des letzten Jahres, Fabio Kammler, dass es bei ihm nicht rund läuft. Er gewann dann am zweiten Tage seinen Vorlauf über 200 m in 22,19 Sekunden, klagte aber schon da über Rückenprobleme. Zu allem Pech wurde ihm noch die Außenbahn für den Endlauf zugelost und so hatte er alle seine Gegner im Rücken. Zu allem Überfluss fuhr es ihm nach 80 m zusätzlich in den Rücken und somit war das Rennen gegen ihn gelaufen. Zwar lagen zwischen Sieger und ihm nur 25 hundertstel Sekunden, seine Zeit von 22,18 Sekunden reichte nur zum undankbaren vierten Rang. Auch Julian Kaiser wollte seinen Vorjahrestitel über 800 m in U18 verteidigen. Er lag nach einer Runde noch aussichtsvoll im Rennen um die Meisterschaft, doch Atemprobleme warfen ihn auf den siebten Rang zurück in 2:08,10 Minuten. Nach langer Verletzungspause probierte es der noch zur U16 gehörende Simon Kastner, doch mit seinen 11,79 Sekunden über 100 m war er nicht zufrieden. In den Endkampf der besten Acht schaffte es in U20 im Kugelstoßen Jana Wiedemann und ihre Kugel landete bei 9,94 m. Nun hoffen die Trainer und 15 Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim auf das kommende Wochenende bei den Bayerischen der U23 und U16 in Aichach, dass sie von gesundheitlichen Problemen verschont bleiben. koh.

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Zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze bei den Bayerischen Meisterschaften der Mehrkämpfer in Garmisch-Partenkirchen
  Trotz Vorbereitung zur letzten Disziplin seines Zehnkampfes, dem 1500 m Lauf, lies sich David Kirch nicht nehmen, seinen Vereinskameradinnen im Siebenkampf von links, Emily Schuster, Sophia Müller und Sina Kemmerling zu Ihrem Medaillengewinnen zu gratulieren. Am Ende seines Zehnkampfes gab es dann ebenfalls für ihn eine Gold- und Bronzemedaille für Fünf- beziehungsweise Zehnkampf  

Garmisch-Partenkirchen. „ Wie schafft es die SpVgg Auerbach/Streitheim immer wieder, bayerische Meister hervorzubringen“, diese Frage wurde nicht nur einmal dieses Wochenende am Fuße der Zugspitze gestellt. Nachdem die bayerischen Mehrkampfmeister des vergangenen Jahres bei den Vierzehnjährigen, Angela Stockert und Simon Kastner, schon seit Monaten mit diversen Verletzungen zu kämpfen haben und nur sporadisch Einzelwettkämpfe in den Wurfdisziplinen absolvieren, springen ihre Vereinskameraden und Kameradinnen in die Lücke und mischen den Rest von Bayern auf. So auch am letzten Wochenende, als Blau/Weiß die Leichtatheltikszene am Stadion am Rande des Flusses Loisach beherrschte. Zweimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze, eine Medaillenausbeute, die niemand im Auerbacher Lager im Vorfeld für möglich gehalten hätte und das nur bei vier Startern, die die hohe Qualifikationsnorm geschafft hatten. Doch der Kampf auf der Leichtathletikbahn mit den Besten aus ganz Bayern schien David Kirch mit einem ersten und dritten , Sophie Müller mit einem ersten, Emily Schuster mit einem dritten und die Mädchen zusammen mit Sina Kemmerling mit noch einem zweiten Platz in der Mannschaftswertung, bei diesen bayerischen Titelkämpfen regelrecht zu beflügeln. So fielen persönliche Bestleistungen und Vereinsrekorde wie reife Früchte und sogar Trainer Jan Jäger, der mit Rebecca Juraschek den 17-jährigen David Kirch trainiert, musste mit ansehen, wie sein Schützling zwei seiner Vereinsrekorde aus dem Jahr 1999 und 2000 löschte. 110 m Hürden in 15,94 und den Weitsprungrekord von 6,30 auf jetzt 6,66 m. Aber auch die anderen Leistungen waren Spitze, den auch in den restlichen Disziplinen war Kirch überragend. So hatte er nach dem ersten Tag, der als Fünfkampf gewertet wurde, 3.334 Punkte und entthronte damit die Favoriten Manuel Riemer aus Wasserburg und Lukas Hofmann aus Burghausen deutlich und wurde bayerischer Meister. Sehr gut ging es auch am zweiten Tag weiter und er war auf Silberkurs. Doch dann kam er beim Speerwurf nicht ganz zurecht und blieb mit 41,52 m um einiges unter seiner Bestleistung, so brauchte er beim abschließenden 1500 m Lauf bei 37 Grad Hitze nicht mehr alles geben, denn 6.250 Punkte reichten locker nach der Goldmedaille im Fünf-, zu Bronze im Zehnkampf. Mit dieser Punktezahl qualifizierte er sich für die deutsche Mehrkampf-Meisterschaft am 22. und 23. August in Lage. Dahin fahren auch die drei Schützlinge von Trainer Lothar Schmitt, die im Siebenkampf U16 über sich hinaus wuchsen. Allen voran die fünfzehnjährige Sophia Müller, die Gold in ihrer Altersklasse unter den besten 18 Mehrkämpferinnen Bayerns holte. Sie erzielte in den meisten Disziplinen Bestleistungen, in der der neue Vereinsrekord von 12,07 Sek über 80 m herausragte. Den alten Rekord hielt Kathrin Oechsner aus dem Jahre 2006 mit 12,11 Sekunden und Sophia Müller war in diesem Mehrkampf nicht mehr zu halten und steigerte sich von Disziplin zu Disziplin. Nach dem mörderischen 800 Meterlauf, wo sie mit 2:23,59 Minuten die zweitbeste Zeit aller Teilnehmerinnen erzielte und mit 3.607 Punkten ganz oben bei der Siegerehrung stand. Eine Altersklasse tiefer bei der W14 starteten an den beiden Tagen die Vereinskameradinnen Emily Schuster und Sina Kemmerling. Nach ihrem Sieg bei den südbayerischen Mehrkampfmeisterschaften vor fünf Wochen, wollte Schuster unter die ersten Fünf kommen. Aber es wurde noch besser, denn sie holte ebenfalls Bestleistung um Bestleistung, die Krönung war der neue Vereinsrekord über 80 m Hürden mit 12,18 Sekunden von ihrer Vereinskameradin Sophia Müller, die diesen im vergangenen Jahr erzielte. Aber auch die 13,24 Sek. über 100 m und die 4,68 m im Weitsprung konnten sich sehen lassen und nach Addition aller Punkte aus sieben Wettbewerben waren die 3.453 Zähler der dritte Rang. Nun kam es auf Sina Kemmerling an, die das Trio komplettierte um auch bei der Mannschaftswertung dabei zu sein. Und Kemmerling lief im Windschatten ihrer Kameradinnen ebenfalls zu großer Form auf. Dies zeigte sie schon in ihrer ersten Disziplin über 100 m, wo sie mit 12,93 Sekunden zum ersten Male unter der 13 Sekundenschallmauer blieb und am Ende 3.267 Punkte auf ihrem Konto bei hervorragendem siebtem Rang unter 25 Mitbewerberinnen hatte. Nun fing das Rechnen an, denn reichten die Punkte der drei Auerbacherinnen für eine Mannschaftmedaille. Mit insgesamt 10.327 Punkten reichte es locker zur Vizemeisterschaft mit 731 Zählern vor dem Dritten aus Regensburg, aber nur 99 Punkte hinter dem neuen bayerischen Mannschaftsmeister von Quelle Fürth, die ausnahmslos nur 15-jährige Athletinnen in ihrem Team hatten, während bei Auerbach Emily Schuster und Sina Kemmerling erst 14 Jahre alt sind. koh.

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Trotz Mini-Aufgebot springen sechs Titel bei den Mittel- u. nordschw. Leichtathletikmeisterschaften heraus
  Trotz der Superweite von 4,80 m im Weitsprung, fehlte am Ende der vierzehnjährigen Lisa Kemmerling nur ein Zentimeter zum Sieg bei den mittel- und nordschwäbischen Leichtathletikmeisterschaften  

Augsburg. Wegen der großen Hitze und den gleichzeitig stattfindenden bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Garmisch, entsandte die SpVgg Auerbach/Streitheim nur ein Mini-Aufgebot zu den mittel- und nordschwäbischen Leichtathletikmeisterschaften im Ernst-Lehner-Stadion. Trotzdem holten die fünf Athleten sechs erste, drei zweite und einen dritten Platz. Doppelsieger wurden in M15 Julius Schöllhorn, der mit 1,60 m den Hochsprung und mit 49,79 m das Speerwerfen für sich entschied. Zweimal ganz oben bei der Siegerehrung als Meister stand in M14 Adrian Sasse, er wuchtete die vier Kilogramm schwere Kugel auf 10,52 m und schleuderte den Diskus auf 29,17 m. Nach einer langwierigen Verletzung, die keinen Sprintwettbewerb mehr zu lies, hatte der letztjährige bayerische Meister Simon Kastner über 100 m , diesmal wieder Grund zur Freude. Mit sehr guten 11,77 Sek. in M15 war diese nur der zweite Platz, doch er merkte, es geht wieder aufwärts. Mit dem Diskus und 29,78 m wurde er auch hier Vizemeister, das Meisterstück vollbrachte er jedoch mit der Kugel und der Siegesweite von 11,97 m. Ein dritter Rang sprang für Thomas Demharter über 80 m Hürden in 14,97 in M14 heraus. Bei den gleichaltrigen Mädchen in W14 hatte Lisa Kemmerling keine von den 13 Konkurrentinnen zu fürchten. Mit fast einer Sekunde Vorsprung vor der Zweiten Sabrina Mayer aus Friedberg sprintete sie die 75 m in 10,30 Sekunden herunter zum Sieg. Doch im Weitsprung dann die Überraschung und die Revanche. Hier siegte Mayer mit einem Zentimeter Vorsprung vor der Auerbacherin Kemmerling, die auf die sehr gute Weite von 4,80 m sprang. koh.

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Nicht ganz oben, aber immer vorne dabei
  Stolz auf ihre Leistungen bei den bayerischen Blockmehrkampfmeisterschaften können die vier Auerbacher Starter sein, die eine große Anzahl von persönlichen Bestleistungen erzielten. v.l.n.r. Adrian Sasse, Thomas Demharter, Thomas Burkhart und Julius Schöllhorn.  

Dinkelsbühl. Jeweils die besten 25 Mehrkämpfer in den verschiedenen Blöcken und Altersklassen ermittelten ihre bayerischen Meister. Von der SpVgg Auerbach/Streitheim war diesmal nur die männliche Jugend dabei, da die Mädchen sich intensiv auf die bayerischen Meisterschaften im Siebenkampf am kommenden Wochenende in Garmisch-Partenkirchen vorbereiten. So mussten in der Altersklassen U16, Julius Schöllhorn, Thomas Burkhart, Thomas Demharter und Adrian Sasse in Dinkelsbühl die Kastanien aus dem Feuer holen. Sie taten es mit Bravour, denn trotz B-Qualifikation im Vorfeld, schafften es drei bei der Siegerehrung der ersten Acht, die Urkunden in Empfang zu nehmen. Vor wenigen Wochen noch den Arm in Gips, jetzt aber voll da, so präsentierte sich der fünfzehnjährige Julius Schöllhorn. Mit persönlicher neuer Bestleistung mit 46,69 m im Speerwurf und 1,61 m im Hochsprung, sprang am Ende für ihn nach diesem Fünfkampf und 2.676 Punkten ein siebter Rang im Block Sprint/Sprung M15 heraus. Noch einen Rang besser auf Platz sechs mit 2.453 Punkten, landete in M14 im gleichen Block einer der Senkrechtstarter der Saison, Thomas Burkhart. Er rief in den Laufdisziplinen 100 m (12,75 Sek) und 80 m Hürden (12,91 Sek) seine besten Leistungen ab und war auch in den anderen drei Disziplinen vorne mit dabei. Sehr gut mithalten konnte auch Thomas Demharter, er erreichte noch gute 2.136 Punkte. Als guter Werfer vertrat in M14 Adrian Sasse im Blockmehrkampf Wurf die Auerbacher Mehrkampfriege. 29,00 m mit dem Diskus und 10,15 m mit der Kugel waren ein guter Grundstein für den siebten Platz mit 2.327 Punkten. koh.

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SpVgg Auerbach/Streitheim nimmt an den Mannschaftswettbewerben mit drei Teams teil und holt zwei Siege und einen zweiten Platz
  Zusammen mit ihren Trainerinnen feierten die U12 Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim ihren Erfolg bei der Mannschaftsmeisterschaft. v.l.n.r.: Margit Kawalla, Lucas Wiedemann, David Hampp, Johannes Möckl, Tim Baier, Brigitte Kuen.  

Schwabmünchen. Auch wenn immer mehr Leichtathletikschüler inzwischen zu den Jugendlichen auf Grund ihres Alters wechseln, von unten kommen immer wieder Talente nach. Dies beweisen zwei Mannschaftstitel und ein zweiter Rang bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften für Mittel- und Nordschwaben, an denen die SpVgg Auerbach/Streitheim mit drei Mannschaften teilnahm. Für die größte Überraschung sorgten die Jungs der Altersklasse männliche Kinder U12 in der Besetzung Lucas Wiedemann, Johannes Möckl, Tim Baier und David Hampp. Sie erreichten in Gruppe drei 2.642 Punkte, wobei Tim Baier im Weitsprung mit 3,90 m punktemäßig das beste Ergebnis erzielte. Alles andere wie ein Sieg wäre für die weibliche Jugend U14 der Auerbacher in Gruppe zwei eine Enttäuschung gewesen. Alina Müller, Angelina Sviridov, Julia Bschorr, Anna Mayer, Alexandra Herr, Pia Juraschek, Sabrina Fischer und Lisa Fischer siegten überlegen mit 6.210 Punkten und über 386 Zählern Vorsprung vor den Mannschaften aus Günzburg, Donau-Ries, Neusäss und LG Reischenau-Zusamtal. Mit 515 Punkten im 60 m Hürdenlauf (10,67 Sek.) erzielte Pia Juraschek die höchste Punktzahl, gefolgt von Lisa Kemmerling die 4,63 m im Weitsprung und somit 508 Punkte erzielen konnte. Nicht ganz hat es für die weiblichen Kinder U12 der SpVgg Auerbach/Streitheim in der Gruppe zwei gereicht. Trotzdem waren die Leistungen der Athletinnen Anna Abold, Sarah Stadler, Annika Schußmann, Angelina Vogg und Rebecca Kuchenbaur bei ihrem zweiten Platz und der Mannschaftsvizemeisterschaft mit 2.982 Punkten sehr gut. Von den Punkten abgeleitet, ragten die Leistungen von Anna Abold, 3,63 m im Weitsprung (390 P.) und 50 m in 8,17 Sekunden (374 P) heraus. Je 368 Zähler erreichte Annika Schußmann im Ballwurf und Sarah Stadler im Weitsprung. koh.

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Fünf schwäbische Titel bei den schwäbischen Meisterschaften Teil 2 für die SpVgg Auerbach/Streitheim
  Als Medaillenbank präsentieren sich die U14 Mädchen der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den schwäbischen Meisterschaften. v.l.n.r.: Angelina Sviridov, Alina Müller, Lisa Kemmerling, Pia Juraschek  
  Nicht zu bremsen war Robert Wagner (rechts Nr. 183) bei seinem Siegeslauf über 200 m. Bereits eingangs der Zielgerade lag er vor Dominik Riffel (LG Augsburg) und Luis Langer von der TSG Füssen.  
  Einen überlegenen Sieg erlief sich Julian Kaiser über 800 m bei der Schwäbischen  

Aichach. Nachdem vor einer Woche bei den schwäbischen Leichtathletikmeisterschaften Teil eins mit den U20 und U16 nicht weniger als 16 Meistertitel für die SpVgg Auerbach/Streitheim zu verzeichnen waren, waren es nun beim Teil zwei mit den Altersklassen U18 und U14 wieder je fünf erste und dritte Plätze. Absoluter Star der Veranstaltung war die in Emersacker wohnende zwölfjährige Lisa Kemmerling, die bei drei Starts unter den jeweils besten 20 Athletinnen aus Schwaben, dreimal auf dem Siegerpodest ganz oben stand und Gold in Empfang nehmen konnte. Zuerst gewann sie die 75 Meter in 10,19 Sek. und dann auch den Weitsprung mit 4,63 m und zum krönenden Abschluss auch mit der 4 x 74 m Staffel mit ihren Vereinskameradinnen Angelika Sviridov, Alina Müller und Pia Juraschek in 40,84 Sekunden unter zehn Staffeln die schwäbische Meisterschaft. Zudem verbesserte sie auch den Vereinsrekord über 75 m, gehalten von ihrer zwei Jahre älteren Schwester Sina Kemmerling aus dem Jahre 2013 um acht und mit der Staffel den alten Rekord aus dem Jahre 2010 um jeweils neun hundertstel Sekunden. Neben dem Staffelgold holten auch die anderen Auerbacher Mädchen weitere Medaillen. Pia Juraschek (W13) konnte noch zwei Bronzemedaillen im Weit- und Hochsprung mit 4,44, beziehungsweise 1,46 m in Empfang nehmen, während Alina Müller (W12) ebenfalls im Weitsprung mit 4.32 m und 75 m in 11,04 Sekunden mit Edelmetall für dritte Plätze ausgezeichnet wurde. Einen fünften Rang erreichte in W13 Alexandra Herr im Kugelstoßen und 7,21 m und erzielte über 60 m Hürden 12,79 Sek., während Angelina Sviridov für die 75 m im Einzel 10,91 Sek. benötigte und auf Rang acht kam. Den gleichen Platz erreichte auch der schwäbische Meister über 800 m bei den U16, jetzt auch bei den älteren U18 über die gleiche Strecke mit 2:18,93 Min. In diesem Lauf triumphierte dann der letztjährige bayerische Meister Julian Kaiser unangefochten in 2:04,65 Min mit dem schwäbischen Titel. Mit einer Gold- und Bronzemedaille war der in Agawang wohnende siebzehnjährige Robert Wagner erfolgreichster männlicher Auerbacher Teilnehmer dieser schwäbischen Titelkämpfe. Zuerst der dritte Rang über 100 m in 11,80 Sek und dann Meister über 200 m in 23,71 Sek. Das gute Ergebnis rundete die noch zur Jugend gehörende Hannah Schöllhorn mit ihrer neuen persönlichen Bestleistung mit 31,77 m im Speerwurf der Frauen und dem siebten Rang ab. koh.

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Schwäbische Rekordmeisterschaften für die Auerbacher Leichtathleten
  Doppelten Grund zur Freude hatten die Zwillingsgeschwister Sophia und Tobias Müller. Sophia wurde schwäbische Meisterin im Weitsprung und Tobias im 800 m Lauf  
  Nach langer Abstinenz schickte die SpVgg Auerbach/Streitheim zu den schwäbischen Meisterschaften wieder zwei 3 x 800 m Langstaffel, die jeweils in ihren Altersklassen schwäbische Staffelmeister. vorne v.l.n.r. Lea Krawehl, Isabel Fink, Alexandra Rottenkolber hinten: Isabelle Sasse, Larissa Ischwang, Pia Unger u. Trainer Albert Vogg.  

Friedberg. 25 Athleten wurden von Abteilungsleiter Johann Kohler von der SpVgg Auerbach/Streitheim zu den schwäbischen Leichtathletikmeisterschaften der U20 und U16 Altersklassen gemeldet. Am Start waren also die unter 20, beziehungsweise 16 Jahre alt sind und von Rebecca Juraschek, Jan Jäger, Lothar Schmidt und Albert Vogg trainiert werden. Gerade in diesen Altersklassen sind die Auerbacher von je her eine Macht in Schwaben, doch was am Sonntag in Friedberg passierte, sprengte alles bisher Dagewesene. Sage und schreibe 16 schwäbische Titel, vier Vizemeisterschaften und noch zusätzlich fünf Bronzeplätze und eine Menge weiterer Platzierungen unter den ersten Sechs, das konnte man sich nicht einmal in den kühnsten Träumen vorher vorstellen. Somit war die SpVgg Auerbach/Streitheim mit 25 Medaillenplätzen der erfolgreichste Verein dieser Titelkämpfe, gefolgt von der LG Augsburg mit ebenfalls 25 Gesamtplatzierungen unter den ersten Drei, jedoch mit einer Goldmedaille weniger. Erstaunlich dabei ist, die Leichtathletikgemeinschaft Augsburg ist eine Startgemeinschaft fast aller Fuggerstädter Vereine, während die Auerbacher ein eigenständiger Verein sind.

Vor lauter Leichtathletik hatten Hannah und Julius Schöllhorn keine Zeit, ihrer Mutter Cordula, die bei den Wettkämpfen mitfieberte, zum Geburtstag am gleichen Tag eine Kleinigkeit zu besorgen. Doch mit seinem letzten Versuch mit dem 600 Gramm schweren Speer machte Julius seiner Mutter das schönste Geschenk, denn er warf das Wurfgeräte auf die Siegesweite von 45,98 m und belegte zusätzlich den vierten Rang im Hochsprung mit 1,68 m. Ihren Beitrag zum Geburtstagsgeschenk steuerte Schwester Hannah in U20 bei, die Vizemeisterin über 200 m in 27,86 Sek. und Vierte mit dem Speer und 31,68 m wurde. Als beste Einzelleistung an diesem Tage wurden vom Stadionsprecher die 1,86 m von David Kirch im Hochsprung verkündet, dafür bekam er einen Ehrenpreis, ebenso die vierzehnjährige Emily Schuster für ihren Sieg und die Leistung von 4,89 m im Weitsprung und das zusätzliche Gold über 80 m Hürden in 12,82 Sek.. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand auch die gleichaltriger Sina Kemmerling, sie gewann die 100 m in hervorragenden 12,99 Sekunden und holte sich mit dem Speer noch einen dritten Rang. Nach einem total verpatzten Start über 80 m Hürden, wo sie in der Altersklasse W15 13,20 Sek. immerhin noch Zweite wurde, legte in W15 im Weitsprung Sophia Müller sich mächtig ins Kreuz und sprang mit 5,24 m zur Meisterschaft. Da wollte natürlich ihr Zwillingsbruder Tobias Müller nicht nachstehen und lief über 800 m bei der männlichen Jugend M15 ein beherztes Rennen, bei 2:16,95 Min. Siegerzeit blieb die Uhr stehen. Trotz eines ersten und zweiten Meisterschaftsplatzes wirkte der letztjährige bayerische Meister über 100 m und im Mehrkampf, Simon Kastner traurig. Wegen einer Verletzung konnte er heuer noch kein einziges Mal in seiner Paradedisziplin starten. dafür waren Gold Im Kugelstoßen (12,97 m) und Silber beim Diskus (31,47 m) nur ein schwacher Trost für ihn. Wenn der 14-jährige Adrian Sasse antritt, dann wird es goldig. So auch diesmal, er holte sich gleich dreimal den schwäbischen Titel und zwar mit 10,09 m mit der Kugel, 26,11 m mit dem Diskus und 36,58 m mit dem Speer. Für eine vorher nicht erwartete Meisterschaft sorgte in M14 Thomas Burkhart im 100 Meterlauf, die er sensationell mit 12,64 Sek erlief und zusätzlich mit 28,13 m im Speerwurf Dritter wurde. Im vergangenen Jahr wurde der 18-jährige Fabio Kammler bayerischer Meister über die Sprintstrecken und Achter bei den Deutschen Meisterschaften. Mit tollen Läufen in den letzten Wochen und jetzt auch in Friedberg, wo er Erster über 200 m in 22,51 und Zweiter über 100 m in 11,10 Sekunden wurde, hat er sich über beide Strecken für die Deutschen Jugendmeisterschaften vom 31.7. bis 2.8. in Jena qualifiziert. Doch er fährt nicht als einziger Auerbacher dorthin, denn zusammen mit seinen Vereinskameraden Thomas Wiedenmann, Robert Wagner und Julian Kaiser schafften das Quartett auch die deutsche Quali bei ihrem Sieg über 4 x 100 m U20 in 43,79 Sekunden. Nicht die deutsche, sondern die bayerische Qualifikation steht bei den Mädchen U16 fest, Sophia Müller, Sina Kemmerling, Emily Schuster und Johanna Schiepp holten Silber mit 51,99 Sek. Nach langer Abstinenz gingen wieder in diesen Altersklassen zwei Langstaffeln aus Auerbach über 3 x 800 m an den Start und beide gewannen die schwäbische Meisterschaft. Die U20 mit Pia Unger, Larissa Ischwang und Isabelle Sasse benötigten 9:10,35 und die jüngeren U16 mit Lea Krawehl, Isabel Fink und Alexandra Rotttenkolber sogar nur 9:03,48 Minuten für ihren Siegeslauf. Einen dritten Rang in ihren Disziplinen und Altersklassen erreichten bei diesen Meisterschaften noch Thomas Demharter (Hoch), Julian Kaiser (200 m), Angela Stockert (Kugel) und Maria Rieger (Speer). koh.

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Kaiser Julian und Hannah Schöllhorn werden mittel- und nordschwäbische Meister
  Nach ihren großen Erfolgen bei den mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften, gehen die Auerbacher Athleten mit großen Hoffnungen zu den schwäbischischen Meisterschaften nach Friedberg an diesem Wochenende. v.l.n.r.: Julian Kaiser, Hannah Schöllhorn, Robert Wagner, Thomas Wiedenmann  

Auerbach. Der 16-jährige Julian Kaiser von der SpVgg Auerbach/Streitheim verblüfft die Fachleute immer mehr. Nachdem er im vergangenen Jahr bayerischer Jugend-Meister über 800 m wurde und sich heuer schon auf 2:03,1 Minuten verbesserte, machte er bei den mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften von sich reden. Da zu viele Läufe bei der Jugend doch an die Substanz gehen, startete er im Weitsprung und wurde mit persönlicher Bestleistung von 5,82 m Meister und holte zusätzlich über 200 m mit 23,82 Sekunden den vierten Rang. In diesem Lauf war auch sein Vereinskamerad Robert Wagner am Start und wurde Vizemeister in 23,58 Sekunden. Wagner wurde noch Dritter über 100 m in 11,71 Sekunden in U18, während Thomas Wiedenmann in der Altersklasse U20 als sehr guter Zweiter in 11,98 Sek. über die Ziellinie lief. Als einzige weibliche Starterin aus Auerbach war Hannah Schöllhorn im Speerwurf am Start, ihr Speer segelte auf die Siegesweite von 31,33 m. Einen dritten Rang erlief sich in U18 Isabelle Sasse über 1500 Meter, die Uhren blieben bei ihr bei 6:17,14 Min. stehen, während Alexandra Rottenkolber in W15 für die 800 m als Zweite 2:41,17 Min. benötigte. Beim Augsburger Abendsportfest setzte der fünfzehnjährige Adrian Sasse seine Siegesserie fort und erzielte mit dem Speer die viertbeste bayerische Jahresbestleitung von 33,01 m, während Isabel Fink im Hochsprung 1,28 m überquerte. Auf Grund einer Verletzung kann Simon Kastner zurzeit nur an technischen Wettbewerben teilnehmen. In Vöhringen wuchtete er die Kugel auf 12,57 m, das ist in diesem Jahr das siebtbeste bayerische Ergebnis in M15 und sein Diskus flog auf die Weite von 33,90 m. koh.

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Großer Aufwand, guter Sport und wenig Ertrag
  Der Aufruf ihrer Trainer und ihre Teilnahme hat sich für diese Auerbacher Jugendleichtathleten gelohnt. Sie holten alle Medaillen von Gold bis Bronze. v.l.n.r. : Julius Schöllhorn, Pia Juraschek, Lisa Kemmerling, Alina Müller, Angelina Sviridov, Julia Bschorr und Adrian Sasse.  
  Mit übersprungenen 1,60 m im Hochsprung legte der 14-jährige Adrian Sasse den Grundstein für seinen Sieg im Vierkampf.  

Horgau. Seit der ersten Leichtathletikveranstaltung am 14. März im Jahre 1968 mit den Waldlaufmeisterschaften, hat Leichtathletikabteilungsleiter Johann Kohler von der SpVgg Auerbach/Streitheim schon hunderte überregionale Veranstaltungen und Meisterschaften organisiert und mit seinen vielen Helfern durchgeführt Doch so enttäuscht über die Teilnehmerzahl bei einer Meisterschaft war er in all den 47 Jahren nur selten. Ganze 54 Teilnehmer in den Jugendklassen im Vierkampf hatten 11 Vereine zu den nord- u. mittelschwäbischen Meisterschaften gemeldet. Eine extrem niedrige Zahl bei rund 150 Teilnehmern bei der gleichen Veranstaltung in den vergangenen Jahren. Als Grund wurden immer wieder die Pfingstferien und der Brückentag mit Urlaub an Fronleichnam angegeben. Deshalb war Johann Kohler auch nicht auf die Vereine und Athleten sauer, sondern auf den Bayerischen Leichtathletikverband, der an der ganzen Misere schuld war. Die Meisterschaft wurde im Oktober an die SpVgg Auerbach/Streitheim auf den 25. Juli 2015 nach Horgau vergeben, genehmigt und in den Terminlisten fest verankert. Plötzlich im Februar dieses Jahres entschied der BLV, alle Leichtathletikveranstaltungen am Wochenende 25./26. Juli in Bayern zu widerrufen und zu verbieten, um mehr Zuschauer zu den Deutschen Meisterschaften in Nürnberg zu locken. Alles Betteln und Flehen, auch von Kreisfunktionären half nichts, der Verband blieb hart und so blieb nur noch ein freier Termin, am Ende der Pfingstferien. Deshalb schrieb Kohler jetzt an den BLV, dass hier der Nachwuchs- dem Spitzensport geopfert wurde, außerdem wird er und seine engsten Mitstreiter aus Protest nicht nach Nürnberg fahren, trotz schon gekaufter Eintrittskarten für den zweiten Tag.

So konnten er und seine 35 Helfer am Sonntag im Rothalstadion bei strahlendem Sonnenschein und starker Hitze eine geruhsame Veranstaltung abwickeln. Einen Vorteil gab es für diese Freiwilligen und die angetretenen Athleten doch noch, Cheforganisator Kohler schrieb einen neuen Zeitplan und so war die Veranstaltung rund zwei Stunden früher wie bei einer Normalbeteiligung geplant, wieder zu Ende. Ärgerlich war nur, die gesamten Wettkampfanlagen mussten von Michael Wagner und Arno Kaiser auf- und abgebaut werden und auch das gesamte EDV-Team um Ralf Kuen hatte vor und nach der Veranstaltung den gleichen Aufwand zu leisten. Trotzdem kam man finanziell mit einer „schwarzen Null“ heraus, denn mit den Einnahmen konnte gerade noch die Zeitmessung und die Urkunden bezahlt werden. Alle Athleten die da waren, waren voll des Lobes über die äußeren Bedingungen und auch über das Wetter, denn bei den Läufen und Weitsprung herrschte Windstille oder leichter Rückenwind. Deshalb freuten sich viele Athleten über neue persönliche Bestleistungen und Vereinsrekorde. Die meisten Athleten kamen vom TSV Schwabmünchen, LAZ Kreis Günzburg und der SpVgg Auerbach/Streitheim. Diese heimsten auch die meisten Medaillen ein, denn von den elf Titeln gingen vier an Schwabmünchen, je drei nach Günzburg und Auerbach und einmal war Donau/Ries erfolgreich. Freuen durften sich nach großem Kampf bei den Auerbachern Adrian Sasse und Lisa Kemmerling in den Einzeln und Kemmerling noch zusätzlich mit ihren Vereinskameradinnnen Pia Juraschek, Angelina Sviridov, Alina Müller und Julia Bschorr mit einem Mannschaftstitel. Zudem holte sich Julius Schöllhorn Silber und Pia Juraschek Bronze, dieses Edelmetall holte sich auch Michael Galgon vom TSV Gersthofen. koh.

Die Ergebnisse: männliche Jugend: M15 1. Tristan Emig TSV Schwabmünchen 2.151 Punkte, 2. Julius Schöllhorn SpVgg Auerbach/Str. 2.052, M14 1. Adrian Sasse SpVgg Auerbach/Str. 1.934, M13 1. Sebastian Schiele LG Donau/Ries, 3. Michael Galgon TSV Gersthofen 1.598, M12 1. Johann Waldvogel LAZ Kreis Ginzburg 1.294, Mannschaft: 1. LAZ Kreis Günzburg 6.850. weibliche Jugend: W 15 1. Marina Labermeier TSV Schwabmünchen 1.904, W14 1. Fiona Schmid TSV Schwabmünchen 1.806, W13 1. Nadine Wolf LAZ Kreis Günzburg 2.041, 3. Pia Juraschek SpVgg Auerbach/Str. 1.688, W12 1. Lisa Kemmerling SpVgg Auerbach/Str. 1.775, 4. Alina Müller SpVgg Auerbach/Str. 1.459 , Mannschaften U16 1. TSV Schwabmünchen 8.732, U14 1. SpVgg Auerbach/Streitheim 7.869 Punkte

Weitere Ergebnisse: www.spvgg-auerbach-streitheim.de

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Auerbacher Leichtathleten bereiten sich auf Meisterschaften vor
  Diese drei Leichtathleten halten die Läuferehre über die Langstrecken bei der SpVgg Auerbach/Streitheim hoch.
v.l.n.r: Paul Unger, Isabelle Sasse und Pia Unger.
 

Auerbach. Wien, Regensburg, München und andere Orte, sind zurzeit bei den Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim gefragt. Mit Wettkämpfen bei großen Sportfesten bereiten sie sich die Schützlinge von Rebecca Juraschek und Jan Jäger auf diverse Meisterschaften in den kommenden Wochen vor. So auch die bayerischen Meister des Vorjahres, Fabio Kammler und Julian Kaiser. Auf ihren Paradedisziplinen sind sie nach den ersten wirklichen Wettkämpfen gut unterwegs. Kammler sprintete die 200 m in sehr guten 22,13 Sekunden, das ist jetzt Platz fünf in der bayerischen Jahresbestenliste U20 und Kaiser verbesserte seinen eigenen Rekord über 800 m um drei Sekunden auf jetzt 2:03,58 Minuten in U18 und auf Platz vier zur Zeit in Bayern. Gut unterwegs ist auch der 17-jährige Robert Wagner, der über 200 m 23,75 Sek. erzielte. Einen Klasselauf legte auch die 4 x 100 m Staffel der männlichen Jugend U20 auf die Tartanbahn. Jeder Wechsel klappte und Robert Wagner, Julian Kaiser, Thomas Wiedemann und Fabio Kammler liefen in der bisher zweitbesten bayerischen Jahresbestzeit von 44,26 Sekunden ins Ziel. Auch die Läufergruppe von Trainer Albert Vogg im blau/weißen Auerbacher Trikot war schnell unterwegs. Mit einem zweiten Rang bei der weiblichen Jugend U18 und einer Zeit von 2:02,42 Stunden schaffte Isabella Sasse beim Halbmarathon in Wien eine sehr gute Zeit. In der gleichen Altersklasse konnte Pia Unger in Stadtbergen als Erste über die Strecke von 3600 m in 17,23 Minuten überzeugen, ebenso ihr Bruder Paul Unger in U20 der für die zehn Straßen-Kilometer 41,38 Min. benötigte. koh.

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Südbayerische Meisterschaft für Emily Schuster, Silber für David Kirch
  Nach zwei harten Wettkampftagen beim Sieben-, beziehungsweise Zehnkampf waren v.l.n.r. Emily Schuster als südbayerische Meisterin, Sina Kemmerling als Achte und David Kirch als Vizemeister froh, sich ein wenig auszuruhen.  

Eggenfelden. Der 17-jährige Mehrkämpfer David Kirch ist wieder auf der Wettkampfbühne zurück, Nachdem es im vergangenen Jahr auf Grund von Verletzungen nicht so recht lief, zeigte sich der Leichtathlet der SpVgg Auerbach/Streitheim bei seinem ersten Zehnkampf in dieser Saison bärenstark und übertraf mit 6.209 Punkten die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft um über 100 Punkte. In acht von den zehn Disziplinen der zweitägigen südbayerischen Meisterschaften stellte er neue persönliche Bestleistungen auf und wurde Vizemeister. Seine beste Leistung war der Weitsprung wo er 6,70 m übersprang und 743 Punkte holte, dagegen war der Stabhochsprung mit 3,00 m seine schwächste Disziplin und dafür gab es nur die Hälfte der Punkte. Seine restlichen Leistungen, 100 m 12,11 Sek, Kugel 11,75 m, Hochsprung 1,84 m, 400 m 54,11 Sek, 110 m Hürden 16,12 Sek., Diskus 42,98 m, Speer 48,09 m und 1500 m in 4:54,93 Min. Zum erstenmale bei einem großen Siebenkampf waren die beiden 14-jährigen Emily Schuster und Sina Kemmerling dabei. Sehr gut erholt von ihrem Missgeschick bei den schwäbischen Meisterschaften wo sie an einer Hürde strauchelte, zeigte sich Emily Schuster. Sie gewann auf Anhieb den südbayerischen Titel In W14 im Siebenkampf mit 3.395 Punkten und verfehlte somit um winzige fünf Punkte die Norm zur Deutschen Meisterschaft. Schuster stellte vier neue persönliche Bestleistungen auf, während ihre gleichaltrige Vereinskameradin Sina Kemmerling mit 3.111 Punkten im Feld der 22 Starterinnen noch sehr gute Achte wurde. Die Leistungen von Schuster 100 m 13,39 Sek., Weit 4,80 m, Kugel 8,17 m, Hoch 1,44 m, 80 m Hürden 12,77 Sek,., Speer 27,27 und 800 m 2:40,47 Min. Kemmerling stellte auch drei neue Bestleistungen auf und erreichte über 100 m 13,21 Sek, Weitsprung 4,18 m, Kugel 7,58 m, Hoch 1,35 m, 80 m Hürden 13,76 Sek, Speer 23,32m und im 800 m Lauf 2:52,00 Min. koh.

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Staffelerfolge bei den Langstrecken über 3 x 800 m
  Auf dem Bild von links nach rechts: Alexandra Herr, Lisa Kemmerling und Alina Müller.  

Auerbach. Königsbrunn und Schwabmünchen waren Austragungsorte für die Bahneröffnungswettkämpfe der Leichtathleten. Mit dabei auch einige Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die sehr gute Erfolge und Leistungen ablieferten. Seit Jahren dominieren vor allem in den Schüler- und Jugendklassen in den Langstaffeln über 3 x 800 m die Auerbacher. Zwei Staffelerfolge schlugen auch diesmal zu Buche, den das Trio Alina Müller, Alexandra Herr und Lisa Kemmerling dominierten in der Altersklasse U14 der Jugend und gewann den Mittel- und nordschwäbischen Staffeltitel in 8:47,00 Min. Ihnen gleich machten es die Schüler U10 in der Besetzung Pascal Vogg, Lucas Wiedemann und Moritz Möckl die für ihren Sieg 10:42,46 Min. benötigten, während David Hampp, Johannes Möckl und Jannik Remy bei den älteren männlich U12 in 8:45,51 Zweite und die U12 bei den Mädchen mit Angelina Vogg, Sarah Stadler und Rebecca Kuchenbaur in 10:01,14 Min. immerhin Dritte in ihren jeweiligen Altersklassenwertungen wurden. Die beiden Fünfzehnjährige Angela Stockert und Sophia Müller, traten wegen Verletzungen nur bei technischen Wettbewerben an und konnten hier überzeugen. Stockert gewann das Kugelstoßen mit 10,64 m und wurde Zweite mit dem Speer und 27,68 m, während Müller in den gleichen Disziplinen 8,63 und 23,82 m erzielen konnte. Maria Rieger gewann bei den älteren U20 das Speerwerfen mit 33,63 m und erreichte einen zweiten Rang mit der Kugel und 10,30 m, hier war auch Jana Wiedemann mit 9,54 m als Vierte mit dabei. Bei der männlichen Jugend U14 wächst mit Adrian Sasse, Thomas Burkhart und Thomas Demharter eine vielversprechende Mehrkampftruppe heran. Als Vorbereitung der schwäbischen Blockmehrkampfmeisterschaften am Samstag, 9. Mai im heimischen Rothtalstadion erzielten sie gute Leistungen. Sasse lief die 100 m in 13,44 und die 80 m Hürden in 14,82 Sek., während Thomas Demharter 14,36 und 14,95 und als Bester Thomas Burkhart mit 13,29 und 14,02 Sekunden. Trotz sehr guter Leistung und einem ersten Platz mit dem Diskus (32,47 m) in M15, ist Simon Kastner zurzeit niedergeschlagen, denn ein Verletzung hindert den letztjährigen bayerischen Meister über 100 m und im Mehrkampf gerade Laufwettbewerbe zu bestreiten. Dagegen fühlen sich Emily Schuster und Sina Kemmerling in ausgezeichneter Verfassung. Als Vierzehnjährige dominierten sie sogar die Fünfzehnjährigen und standen beide auf dem Siegerpdest ganz oben. Kemmerling gewann die 100 m in 13,30 Sek und lief über 80 m Hürden in 14,15 Sek. auf Platz drei, während Schuster die 80 m Hürden in 12,79 Sek gewann und über 100 m mit 13,47 Sekunden Zweite wurde. Somit gehören beide auch zu den Favoritinnen am Samstag bei den Schwäbischen Meisterschaften. koh.

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Auerbacher Leichtathleten starten bei den südbayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Eggenfelden

Auerbach. Trotz momentaner Verletztenmisere, starten wenigstens drei gesunde Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, bei den südbayerischen Mehrkampfmeisterschaften im niederbayerischen Eggenfelden an diesem Wochenende. Allen voran der der 17-jährige David Kirch, der in der Altersklasse U18 im Fünf- und Zehnkampf an den Start gehen wird. Als Vorbereitung beteiligte er sich beim BLV-Förderwettkampf in Oberschleißheim und gewann einen Dreikampf mit den schwierigsten Disziplinen im Mehrkampf, vor der gesamten oberbayerischen Konkurrenz. 110 m Hürden in 16.40 Sek., 38,72 m mit dem Diskus und 3,20 m im Stabhochsprung waren sehr gute Leistungen. Während die letztjährigen deutschen Spitzenathleten bei der Jugend, Simon Kastner, Julian Kaiser, Angela Stockert und Sophia Müller verletzungsbedingt zuschauen müssen, werden bei der weiblichen Jugend U16 Emily Schuster und Sina Kemmerling bei ihrem ersten überregionalen Siebenkampf versuchen, eine gute Figur abzugeben. Koh.

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Schwäbische Jugend-Leichtathleten ermittelten ihre Mehrkampfmeister
  Mit übersprungenen 1,44 m im Hochsprung legte Pia Juraschek den Grundstein für die Vizemeisterschaft im Einzel und den Titel mit der Mannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim.  
  Nach rund fünf Stunden und ebenso vielen Disziplinen, verleiht eine schwäbische Meisterschaft den Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim und des TSV Gersthofen Flügel.
v. l. n.r. Alexandra Herr, Lisa Kemmerling, Anna Mayer, Alina Müller, Niklas Wagner, Luisa Tremmel und Philipp Sinninger.
Auf dem Bild fehlen Adrian Sasse und Pia Juraschek
 

Horgau. Mit Wehmut blickt Abteilungsleiter Johann Kohler von der SpVgg Auerbach/Streitheim auf die letzten 25 Jahre zurück. Bis auf wenige Unterbrechungen war sein Verein jedes Jahr im Mai Ausrichter der schwäbischen Leichtathletik- Blockmehrkampfmeisterschaften im Horgauer Rothtalstadion. Die Leistungen sind in dieser Zeit bei den Zwölf- bis Fünfzehnjährigen zum Teil besser geworden, die Teilnehmerzahl sinkt wie auch in anderen Sportarten aber stetig. Waren es vor 15 Jahren noch 230 Athleten die aus ganz Schwaben sich an den Meisterschaften beteiligten, waren es heuer mit 120 Minusrekord. Wenn man auf die Meldelisten sieht, fehlen ehemalige Hochburgen der schwäbischen Leichtathletik wie Kaufering, Kempten oder die LG Aichach-Rehling gänzlich und nur wenige Athleten aus Memmingen oder LAZ`s , die ganze Landkreise wie Günzburg und Donau-Ries umfassen. Mit je 13 Jungleichtathleten waren die LG Augsburg und die SpVgg Auerbach/Streitheim von den angetretenen 25 Vereinen zahlenmäßig am besten vertreten. Dies zeigte sich dann auch in der Medaillenausbeute, denn der TSV Schwabmünchen holte acht, und die Augsburger und Auerbacher je sieben Medaillen. Mit drei errungenen Meisterschaften und drei Vizemeisterschaften, war die SpVgg Auerbach/Streitheim jedoch am erfolgreichsten. Trotzdem war die Freude etwas getrübt, denn mit Simon Kastner, Angela Stockert und Sophia Müller fehlten wegen Verletzung drei Topathleten, die im vergangenen Jahr bei Deutschen Meisterschaften vorne dabei waren. Alle drei waren aber als Helfer und Kampfrichter im Kreis der 41 Mithelfenden des Ausrichters dabei, die die Veranstaltung reibungslos wieder über die Bühne brachten. Lediglich kurz vor Veranstaltungsende musste die Wettbewerbe wegen eines Gewittersturmes und starken Regen unterbrochen werden und ab diesem Zeitpunkt kam Hektik auf. Erst machte die Zeitnahme Probleme und dann waren die zur Siegerehrung vorbereitenden und fertiggestellten Urkunden nicht zu finden. Doch diese tauchten noch auf, denn sie waren wegen dem Regen nur in Sicherheit gebracht worden. Freuen durften sich auch drei Meister vom TSV Gersthofen, während die Auerbacherin und Favoritin Emily Schuster der Pechvogel der Veranstaltung war. Klar in Führung liegend strauchelte sie bereits in der ersten von fünf Disziplinen, dem 80 m Hürdenlauf. Sie kam zu Fall war geschockt und wollte aufgeben, erst durch Zurufe rappelte sie sich auf und lief trabend ins Ziel. Hätte sie sofort wieder Tempo aufgenommen, sie wäre trotzdem Meisterin geworden so wurde sie mit mit nur 57 Punkten Rückstand mit 2.229 Punkten nur Vierte.

Die Ergebnisse: männliche Jugend: Sprint/Sprung: M15 1. Tristan Emig TSV Schwabmünchen 2.850 P., M14 1. Niklas Wagner TSV Gersthofen 2.361, 2. Thomas Burkhart SpVgg Auerbach/Streitheim 2.283, M13 1. Philipp Sinninger LAZ Günzburg 2.309, M12 1. Romas Jocher TSV Königsbrunn 2.151, Lauf M15 1. Florian Bauer LG Augsburg 2.539 , M14 1. Julian Häberlein LG Donau-Ries 2.299, M13 1. Markus Friedrich LAZ Günzburg 2.086, M12 1. Bastian Namer TSV Durach 1.797. Wurf: M15 1. Jonas Kell TSV Schwabmünchen 2.456, M14 1. Adrian Sasse SpVgg Auerbach/Streitheim 2.297, M13 1. Alexander Bauer LG Donau-Ries 2.276, M12 1. Marc Lüdece TSV Neu-Ulm 1.509. Mannschaft männliche U16: 1. LG Augsburg 11.497 Punkte. weiblichen Jugend: Sprint/Sprung: W15 1. Julie-Ann Wilson TSG Füssen 2.356, W14 1. Kerstin Zoller DJK Memmingen 2.286, W13 1. Luisa Tremel TSV Gersthofen 2.285, 2. Pia Juraschek SpVgg Auerbach/Streitheim 2.188, W12 1. Sophie Scharfensteiner LG Zusam 2.200, 2. Lisa Kemmerling SpVgg Auerbach/Streitheim 2.123, Lauf: W15 1. 1. Anne Planatscher TSV Oberreitnau 2.132, W14 1. Svenja Pfetsch SC Vöhringen 2.152, W13 1. Miriam Dreher SV Untermeitingen 2.211, W12 1. Alina Müller SpVgg Auerbach/Streitheim 2.033, Wurf: W15 1. Antonia Kinzel LAZ Günzburg 2.382, 3. Leonie Sapper LG Reischenau-Zusamtal 2.195, W14 1. Fiona Schmid TSV Schwabmünchen 2.206, W13 1. Nadine Wolf LAZ Günzburg 2.259, Mannschaften: weubliche Jugend U16 1. SC Vöhringen 10.148, weibliche Jugend U14 1. SpVgg Auerbach/Streitheim (Pia Juraschek, Lisa Kemmerling, Alina Müller, Anna Mayr, Alexandra Herr) 9.966 Punkte.

weiter Ergebnisse und Fotostrecke der Veranstaltung: www.spvgg-auerbach-streitheim.de

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Auerbacher Leichtathleten landen beim Springertag weit vorne
  Auf dem Bild: Lisa Kemmerling beim Weitsprung.  

Gersthofen. Nach dem überzeugenden Auftritt beim Werfertag, konnten die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim auch beim Springertag voll überzeugen. Vor allem die Mehrkämpfer bereiten sich bei diesen Wettkämpfen gezielt auf die schwäbischen Jugendmeisterschaften im Blockmehrkampf, die am Samstag, 9. Mai im heimischen Rothtalstadion in Horgau stattfinden, vor. Mit zwei ersten, drei zweiten und drei dritten Podestplätzen konnten die Trainer vollauf zufrieden sein. Bei der männlichen Jugend U18 nähert sich trotz Studiums der siebzehnjähre David Kirch allmählich seiner Bestform im Hochsprung, hier wurde er mit 1,76 m, auf Grund eines Fehlversuches mehr, Zweiter hinter Maximilian Holzmüller. Hervorragend jedoch die Weitsprungserie von Kirch. Er absolvierte fünf Versuche und lag bei allen Sprüngen diesmal deutlich vor seinem Widersacher aus Schwabmünchen und holte sich mit tollen 6,59 m beim Siegsprung einen neuen Vereinsrekord. Diesen hielt seit dem Jahre 2000 mit 6,30 m ausgerechnet sein jetziger Trainer Jan Jäger, der ganz und gar nicht sauer deswegen auf seinen Schützling war. Einen guten Eindruck hinterließ auch Adrian Sasse in M14. Er wurde Zweiter im Hochsprung mit 1,52 m und belegte im Weitsprung mit 4,68 m den dritten Rang. Hier kamen zusätzlich Thomas Burkhart mit 4,56 m und Thomas Demharter mit 4,02 m auf die Plätze fünf und sieben. Beim Hochsprung sprang für beide mit jeweils 1,44 m ein dritter Rang heraus. Bei der weiblichen Jugend W12 war Lisa Kemmerling wie schon oft vorher bei Wettkämpfen die Beste. Im Weitsprung ließ sie mit 4,89 m alle 13 Konkurrentinnen hinter sich. Einen sehr guten zweiten Rang erkämpfte sich in W13 Pia Juraschek mit 1,44 m im Hochsprung, während Anna Mayer im gleichen Wettkampf mit 1,32 m Fünfte wurde. koh.

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Auerbacher Leichtathleten starten sehr gut in die neue Saison

Augsburg. Der erste Start in die neue Wettkampfsaison in einem Stadion ist jedes Jahr der „ Willi Burghardt-Gedächtnis-Werfertag“ in Augsburg. Mit dabei auch elf Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die ihre Form in den technischen Stoß- und Wurfdisziplinen überprüfen wollten. Dies klappte auf Anhieb sehr gut, denn es sprangen nicht weniger als sechs erste, fünf zweite und vier dritte Plätze heraus. Allen voran die vierzehnjährige Emily Schuster, die den 500 Gramm schweren Speer auf die neue Vereinsrekordweite von 29,44 Meter warf. Doch auch im Kugelstoßen war sie mit 7,50 m auf dem zweiten Rang zu finden, hier war ihre gleichaltrige Vereinskameradin Sina Kemmerling die Nummer eins und stieß die 3 Kilogramm schwere Kugel auf 8,34 m. Ein zweiter Platz im Speerwurf mit 19,21 m rundete das gute Bild ab. Doppelsieger mit der Kugel und dem Diskus in ihren Altersklassen wurden zwei starke Auerbacher Mehrkämpfer. Bei den 15-jährigen holte sich Simon Kastner mit 12,10 und 34,51 Meter den Sieg, während der ein Jahr jüngere Adrian Sasse mit 10,28 und 26,29 Meter in seiner Klasse ganz oben stand. Auf dem Siegespodest mit zweiten Rängen im Kugelstoßen standen bei den Frauen Julia Graber mit 8,90, Alexandra Herr (W13) mit 6,74 und Jana Wiedemann bei U 20 mit 9,39 Meter. Jeweils einen dritten Rang mit Kugel (12,08 m), Diskus (37,42 m) und Speer mit 46,41 m erreichte in U18 David Kirch, während Thomas Burkhart in M14 Zweiter im Speerwurf mit 25,60 und Fünfter mit der Kugel und 8,17 m wurde. Das überaus positive Ergebnis für die Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, rundete noch Sophia Müller mit einem dritten Rang mit der Kugel (8,56m) und Thomas Demharter mit Platz fünf im Speerwurf und 21,03 m in den Klassen W15 und M14 ab. Koh.

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Auerbacher Leichtathleten gehören zur Sportlerelite im Landkreis Augsburg
  Auf dem Bild von links nach rechts: Angela Stockert, Simon Kastner, Landrat Martin Sailer, Fabio Kammler und Julian Kaiser. Auf dem Bild fehlt Maria Rieger.  

120 Sportler konnte Landrat Martin Sailer und die Sportbeauftragte des Landkreises Augsburg im Bürgersaal in Stadtbergen zur diesjährigen Sportlerehrung begrüßen. Unter ihnen waren auch fünf Jugend-Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die in 2014 sechs bayerische Meisterschaften holten. Maria Rieger im Kugelstoßen in der Halle, Angela Stockert im Hochsprung, Fabio Kammer über 200 m, Julian Kaiser über 800 m und der Zweifachmeister Simon Kastner der Meister über 100 m und im Mehrkampf wurde. Wie Michaela Schuster bei der Vorstellung feststellte, haben die fünf Sportler aus der Leichtathletikhochburg Auerbach noch weitere Spitzenleistungen bei deutschen und bayerischen Titelkämpfen erreicht. Sie bekamen dafür von Landrat Martin Sailer die Auszeichnung mit Urkunde. Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg auch in der kommenden Saison. Koh.

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Auerbacher Nachwuchs-Leichtathleten dominieren auch die mittel- und nordschwäbischer Crossmeisterschaften
  Auf diesen ihren kleinsten Nachwuchs kann die SpVgg Auerbach/Streitheim bauen.
vorne v.l.n.r. Johannes Möckl, David Hampp, Janik Remy, Pascal Vogg, Moritz Möckl.
hinten v.l. n.r. Trainerin Margit Kawalla, Rebecca Kuchenbaur, Sarah Stadler, Angelina Vogg, Lena Stadler, Trainerin Brigitte Kuen.
 

Straßberg. Mit neun Meisterschaften und je sechs zweiten und dritten Plätzen dominierten in den Jugend- und Schülerklassen wieder einmal die Nachwuchsleichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim die mittel- und nordschwäbischen Crosslaufmeisterschaften. Trotz der Freude über die Erfolge, ist auch ein wenig Wehmut bei den Auerbacher Läufer dabei, denn die Konkurrenz aus anderen Vereinen wird immer weniger. Über die Gründe darf man rätseln, doch ab und zu fiel immer wieder der Satz: „ Die Auerbacher schnappen uns ja sowieso die Urkunden und Titel weg“. Doch bei allem Erfolg steckt auch viel Trainingsfleiß dahinter. Über die gesamten Wintermonate wurden Lauftreffs für die jugendlichen Läufer angeboten und auch genützt. Der Lohn sind dann auch Erfolge und Meisterschaften.

Die Geschlossenheit zeigt sich dann auch in den Mannschaftswertungen. Teammeister wurden die weibliche Jugend U14, in Klammern die Einzelplatzierungen in der jeweiligen Altersklasse, mit Lisa Kemmerling (1), Alina Müller (2) und Alexandra Herr (1), die männliche U12 mit Janik Remy (1), David Hampp (3) und Luke Schormeier (5) und die männliche Jugend U16 in der Besetzung Tobias Müller (1), Thomas Burkhart (2) und Adrian Sasse (3). Zu Mannschafts-Vizemeisterehren kamen die weibliche U10 mit Lena Stadler (2), Arina Sviridov (3)und Annika Bschorr (3), die weibliche U12 mit Sarah Stadler (2), Rebecca Kuchenbaur (5) und Angelina Vogg (4). Als Einzelstarter gewann Moritz Möckl seine Wertung, während Pascal Vogg, Sara Krawehl, Johann Kunst, Johannes Möckl und Julian Kaiser jeweils unter den ersten Sechs landeten.

Die 16-jährige Isabelle Sasse startete bei der Kreismeisterschaft im Straßenlauf über die 10 Kilometer in Augsburg und lief nach 54:43 Minuten ins Ziel. koh.

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Auerbacher Leichtathleten sind im Gelände vorne mit dabei
  Zusammen mit Ihren Trainerinnen Stefanie Wank (links) und Brigitte Kuen freuen sich die Nachwuchsathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim über ihre Erfolge.
hinten v.l.n.r. Lisa Kemmerling, Alexandra Herr, Anna Mayer, vorne v.l.n.r. Julia Bschorr, Angelina Vogg, Sarah Stadler, Johannes Möckl, Alina Müller, Rebecca Kuchenbaur.
 

Griesbeckerzell. Mit einer Einzelmeisterschaft von Lisa Kemmerling und vier Mannschaftsmeisterschaften war der Auftakt im Freien für die Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den schwäbischen Crosslaufmeisterschaften sehr verheißungsvoll. Dazu kamen noch sieben zweite Plätze im Einzel. Dass sie in der Altersklasse der zwölfjährigen keine Gegnerin zu fürchten hat, bewies wieder einmal Lisa Kemmerling. Mit 4:52 Minuten für die recht anspruchsvolle 1300 m lange Strecke enteilte Kemmerling sogar den ein Jahr älteren Sportlerinnen. Mit Alina Müller, Julia Bschorr landeten sogar noch zwei Auerbacher Starterinnen auf Platz zwei und drei. Ähnlich verlief das Rennen bei den Dreizehnjährigen, hier belegten Anna Mayer, Alexandra Herr und Angelina Sviridov die Ränge zwei bis vier, auf dem achten Rang folgte Johanna Kunst. Kein Wunder, dass die beiden ersten Plätze in der Mannschaftswertung an die SpVgg Auerbach/Streitheim gingen. Schwäbischer Vizemeister wurden Lea Krawehl (W14), Adrian Sasse (M13), Tobias Müller (M15), Julian Kaiser (U18) und Isabelle Sasse in weiblich U18. Als schwäbische Mannschaftsmeister durften sich die männliche U16-Mannschaft mit Tobias Müller, Adrian Sasse, Benedikt Hampp, die weibliche U18 mit Isabelle Sasse, Pia Unger, Mirjam Hampp und das weibliche U12-Team mit Sarah Stadler, Rebecca Kuchenbaur und Angelina Vogg feiern lassen. koh.
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Zwei südbayerische Meisterschaften für die Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim
  Während der große Favorit über 800 m, Andreas Schaper (links) bei den südbayerischen Hallenleichtathletikmeisterschaften in München als Zweiter sehr betröbelt schaute, konnte Tobias Müller ganz oben auf dem Siegerpodest als neuer Meister strahlen. Rechts der Dritte Bjoern Baldes aus Türkheim.  

München. Leichtathletikabteilungsleiter Johann Kohler von der SpVgg Auerbach/Streitheim freut sich über jedes gutes Ergebnis seiner Athleten und dies war in den vergangenen Jahren sehr oft der Fall. Da er selbst von Mitte der 70-er bis Anfang der 90-er Jahre im Verein einer erfolgreichen Mittel- und Langstreckenmannschaft mit großen Namen wie Michael Römer, Albert Winkelbeiner, Hans Heinrich und Hans-Jürgen Hofbaur angehörte, machen ihn zwei Athleten seiner Truppe zur Zeit zusätzlich besonders stolz. Während in den vergangenen Jahren die Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim auf überregionalen Meisterschaften ein Schattendasein fristeten, sorgen die Nachwuchsläufer Julian Kaiser und jetzt Tobias Müller für Schlagzeilen. Der 16-jährige Kaiser wurde im vergangenen Jahr bayerischer und heuer schon südbayerischer Hallenmeister über 800 m und am vergangenen Wochenende machte ihm dies der 15-jährige Tobias Müller ebenfalls über 800 m nach. In einem beherzten Rennen und einem tollen Endspurt auf den letzten 50 Metern schlug er in persönlicher neuer Bestzeit von 2:20,35 Min. den haushohen Favoriten Andreas Schaper von der LG Würm Athletik um zwei hundertstel Sekunden und holte sich den südbayerischen Titel. Ihren überhaupt ersten Start in einer Leichtathletikhalle absolvierte Sina Kemmerling in der Altersklasse W14 und sorgte sofort für Schlagzeilen. Über die Sprintstrecke von 60 m war sie am Ende die schnellste der 36 Konkurrentinnen mit 8,21 Sek. im Endlauf. In diesen gelangte sie mit 8,28 im Vorlauf und 8,24 Sek. im Zwischenlauf, auch diese Zeiten waren jeweils die besten Zeiten in allen Läufen. Ihr nicht viel nach stand ihre gleichaltrige Vereinskameradin Emily Schuster die sehr gute Fünfte bei diesen Titelkämpfen in 8,48 Sek wurde, nach 8,48 im Vorlauf und 8,44 Sek. im Zwischenlauf. Schuster wagte sich auch über 60 m Hürden und belegte in 10,51 Sek. Rang 15. Bei der 15-jährigen weiblichen Jugend war mit Angela Stockert ebenfalls eine Auerbacherin ganz vorne dabei. Sie wurde im Finale Zweite und damit südbayerische Vizemeisterin über 60 m in 8,18 Sek. und steigerte sich hier gegenüber dem Vorlauf um 0,02 und dem Zwischenlauf um 0,06 Sekunden. Ihre tolle Frühform stellte die Mehrkämpferin als Dritte über 60 m Hürden in 9,47 Sek. und Vierte im Kugelstoßen mit 10,78 m deutlich unter Beweis. Wegen einer Verletzung kann zur Zeit der 15-jährige bayerische 100 m und Mehrkampfmeister vom vorigen Jahr, Simon Kastner, bei Laufwettbewerben nicht teilnehmen. Deshalb startete er im Kugelstoßen und wurde mit neuer persönlicher Bestleistung von 13,31 m hervorragender Zweiter und musste sich nur um einen Zentimeter weniger dem Meister Fabian Frühholz aus München geschlagen geben. Still und leise wächst mit Adrian Sasse in der Klasse M14 ein großes Mehrkampftalent heran. Dies bewiesen seine tollen Bestleistungen mit der Kugel (10,20 m) und Platz drei, sowie im Hochsprung (1,55 m) als Sechster und seine 8,30 Sek. über 60 m. Unter die ersten Zwölf in ihren Disziplinen und Altersklassen bei Teilnehmerfelder mit bis zu 40 Athleten, schafften als Siebte Thomas Burkhart im Kugelstoßen und Julian Kaiser über 200 m, Hannah Schöllhorn als Neunte über 200 m, Julius Schöllhorn als Achter über 60 m Hürden, Sophia Müller als Elfte im Kugelstoßen, sowie Maria Rieger als Vierte und Jana Wiedemann als Fünfte in der gleichen Disziplin. koh.

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David Kirch wird Dritter bei bayerischer Meisterschaft und holt Bronze
  Seine Medaillensammlung vermehrte David Kirch jetzt mit einer Bronzemedaille im Hochsprung bei den bayerischen Meisterschaften  

Fürth. Bei den bayerischen Leichtathletikmeisterschaften in der Fürther Quellehalle der U 18 Jugend, war nur eine kleine Abordnung der SpVgg Auerbach/Streitheim am Start. Doch die wenigen Athleten konnten durchweg überzeugen und holten durch den 17-jährigen David Kirch sogar Bronze im Hochsprung. Mit 1,84 m im Hochsprung holte sich das Mehrkampftalent den hervorragenden dritten Platz mit neuer persönlicher Bestleistung und schrammte nur auf Grund von mehr Fehlversuchen an einem Silberrang, ebenfalls 1,84 m, vorbei. Doch auch im Weitsprung konnte er mit 6,18 m und dem vierten Rang voll überzeugen. Ebenfalls knapp an Bronze schrammte Robert Wagner über 200 m in 23,80 Sek. vorbei, mit dieser Zeit holte er sich in neuer persönlicher Bestzeit den vierten Platz dieser Landesmeisterschaften. Mit einer Erkältung hatte der bayerische Freiluftmeister Julian Kaiser über 800 m zu kämpfen und war nach seinem siebten Rang in 2:12,38 Min. schon etwas enttäuscht. koh.

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Auerbacher Leichtathleten belegen Spitzenplätze in den Bestenlisten in Deutschland und Bayern
  An einem einzigen Tag, bei den bayerischen Meisterschaften 2014 in Regensburg, holten die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim nicht weniger als neun Medallien. v.l.n.r. Julian Kaiser, Simon Kastner, Angela Stockert, Sophia Müller, Sina Kemmerling, Emily Schuster, Alexander Wagner, Robert Wagner, Thomas Wiedemann  

Auerbach. Von den Leichtathleten werden jedes Jahr die Jahres-Bestenlisten für Deutschland, Bayern, Schwaben und Mittel- und Nordschwaben zum Jahresende sehnlichst erwartet. In diesen Listen wird jeweils die beste Jahresleistung eines Athleten oder einer Mannschaft aufgelistet. Während die schwäbische oder mittelschwäbische Auflistung einfach zur Kenntnis genommen wird, verhält es sich bei der deutschen oder bayerischen doch anders. In Deutschland unter den Top 30 zu sein und in Bayern unter den 20 Besten ist etwas Besonderes. Deshalb sind die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim richtig stolz in den Listen siebenmal, beziehungsweise 73-mal vertreten zu sein.

In Deutschland schafften es die vor allem die bayerischen Meister aus Auerbach, hier ragte Angela Stockert in der Altersklasse W14 hervor, die allein viermal in Deutschland vertreten ist. Im Hochsprung mit 1,64 m als Achte und 26. in W15, 11. Platz im Siebenkampf und 17. im Blockmehrkampf, in Bayern waren dies die Plätze zwei, eins und zwei. Die größten Teilnehmerfelder gibt es in der Leichtathletik über 100 m und 200 m und hier geht es oft um 1/100 stel Sekunden, die um Sieg oder Platzierung entscheiden. Hier schaffte es Simon Kastner in M14 über 100 m in 11,71 Sek als Neunter und im Blockmehrkampf auf Rang 14, diese Platzierungen waren in Bayern neben noch weiteren vier Nennungen, die Ränge eins und zwei. Im Endlauf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften lief Fabio Kammler als Achter in der Klasse U18 ein, in der deutschen Bestenliste waren seine 22,05 Sekunden der 20. Platz und in der bayerischen der zweite. 2014 war auch das Jahr von Julian Kaiser der über die Mittelstrecke von 800 m in M15 bayerischer Meister in 2:06,96 Min. wurde. Diese Leistung reichte zwar nicht in die deutsche Top30 zu kommen, doch im Mehrkampf klappte dies auf dem 24. Rang, in Bayern war dies Platz vier. Weitere 18 Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim schafften ebenfalls Spitzenplätze in Bayern, so Sophia Müller als Vierte über 80 m Hürden und Dritte im Siebenkampf, Emily Schuster Sechste im Vierkampf, Hannah Schöllhorn Rang sechs mit dem Speer, Anna Juraschek vierter Rang mit dem Diskus, Maria Rieger zweimal Vierte mit Kugel und Speer. In den Mannschaftswertungen und bei den Staffeln wurden Spitzenresultate in Bayern bei den Top-Ten erzielt. Das beste Jahresergebnis in Bayern schaffte die U14 Mehrkampfmannschaft in der Besetzung Emily Schuster, Sina Kemmerling, Pia Juraschek, Johanna Schiepp und Lisa Kemmerling mit Platz eins, jeweils Dritte wurden die 4 x 100 m Staffeln der weiblichen U16 mit Sina Kemmerling, Emily Schuster Sophia Müller und Angela Stockert mit 50,9o Sekunden und die Staffel der männlichen U20 mit Thomas Wiedemann, Alexander Wagner, Robert Wagner und Fabio Kammler mit 43,69 Sek. koh.

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Zwei Silbermedaillen für Auerbachs Leichtathleten bei den Bayerischen Meisterschaften
  Endlich hat es mit einer Einzelmedaille bei bayerischen Meisterschaften geklappt. Über 60 m Hürden holte sich Sophia Müller die Vizemeisterschaft und Silber  

München. Enttäuschung und Freude lagen für die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den bayerischen Hallenmeisterschaften in der Münchner Leichtathletikhalle dicht beieinander. Trauer deshalb, weil sich der letztjährige bayerische Meister Simon Kastner bei seinem 60-Meter-Lauf eine schmerzhafte Zerrung zuzog und den Wettkampf nicht fortsetzten konnte. Die zweite Enttäuschung dann beim 4 x 200 m Staffelrennen. Klar auf Siegkurs passierte beim letzten Wechsel das Malheur, der dritte Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim stürzte und aus war der Traum von einer Medaille. Doch es gab trotzdem noch Edelmetall, denn mit zweiten Plätzen in ihren Klassen holte sich Fabio Kammler und Sophia Müller zwei bayerische Vizemeisterschaften und damit Silber. Der 18-jährige Kammler startete über 200 m und ersprintete sich im Vorlauf mit 22,69 Sek. die zweitbeste Zeit hinter dem überragenden Felix Straub von der LAC Quelle Fürth (21,93 Sek). So war es auch im Endlauf, in dem beide im direkten Duell nebeneinander starteten. Fabio Kammler steigerte sich auf 22,47 Sek, dies war wieder der zweite Rang und somit die Vizemeisterschaft. Grund zur Freude gab es auch bei der 15-jährigen Sophia Müller, die in der Klasse W15 im Feld der 16 Starterinnen über 60 m Hürden, in neuer persönlicher Rekordzeit den zweiten Platz mit 9,26 Sek. und Silber erkämpfen konnte. Sie lag damit nur drei Hundertstel Sekunden hinter Sarah Schwab von der LAC Quelle Fürth.

Auf dem sehr guten fünften Rang lief ihre gleichaltrige Vereinskameradin Angela Stockert in 9,53 Sek. ein. Beide Sportlerinnen waren auch über 60 m flach am Start, wo nicht weniger als 35 Teilnehmerinnen um den bayerischen Titel kämpften. Hier schaffte es Angela Stockert mit 8,13 Sek in den A-Endlauf und holte sich in 8,14 Sek. den sechsten Rang. Sophia Müller erreichte im Vorlauf 8,27 Sek. und wurde mit exakt der gleichen Zeit im B-Endlauf Dritte und somit Gesamt Elfte der bayerischen Meisterschaften. Ein guter siebter Platz mit neuer persönlicher Bestleistung von 10,67 m im Kugelstoßen gelang Angela Stockert und auch Hannah Schöllhorn und Robert Wagner konnten über 60 m in U20 mit ihren Zeiten von 7,59, beziehungsweise 8,63 Sek. zufrieden sein. koh.

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Auerbacher Leichtathleten starten mit der ersten Hallenmeisterschaft in die neue Saison
  Sämtliche vier Starter der SpVgg Auerbach/Streitheim gehören noch zur Jugend, trotzdem liesen sie eine Reihe von Männerstaffeln bei den Südbayerischen über 4 x 200 m hinter sich und holten die Bronzemedaille. v. l.n.r.: Fabio Kammler, Julian Kaiser, Robert Wagner und der erst 14-jährige Simon Kastner.  

München. Der Auftakt der überregionalen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten fand in München mit den Südbayerischen Titelkämpfen für Männer, Frauen und Jugend U18 statt. Mit dabei auch eine Reihe von Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die aber zum Teil in einer höheren Altersklasse starteten. So auch bei den Männern der noch zur U20 gehörende Fabio Kammler, der über 60 m den Vorlauf mit 7,23 Sek. überstand und im Zwischenlauf mit 7,24 Sek knapp an der Endlaufteilnahme scheiterte. In der Altersklasse U18 versuchten sich Robert Wagner, David Kirch und der um zwei Jahre jüngere Simon Kastner. Wagner erreichte im Vorlauf 7,50 und im Zwischenlauf 7,53 Sek, für Kirch standen 8,05 Sek zu Buche und Kastner fühlte sich im Vorlauf mit 7,50 und Zwischenlauf mit 7,49 Sek bei den Älteren sehr wohl. Nach seinem Freilufttitel im vergangenen Jahr bei den Bayerischen, war Julian Kaiser (U18) jetzt auch bei den Südbayerischen unter den 20 Startern über 800 m der Schnellste und wurde in 2:07,04 Min. klar neuer Meister und errang Gold. Zusammen starteten die vier Jugendlichen, Robert Wagner, Fabio Kammler, Simon Kastner und Julian Kaiser auch bei den Männern über 4 x 200 m und wurden als jüngste Staffel in einer Bombenzeit von 1:34,54 Min. starker Dritter und holten sich die Bronzemedaille. Eine Silbermedaille steuerte noch David Kirch in der Klasse U18 bei, er sprang im Weitsprung mit 6,21 m auf den zweiten Rang. Bei den Frauen starteten über 60 m Jana Wiedemann (8,80 S.), Anna Juraschek (9,62) und Hannah Schöllhorn mit 8,66 Sek. Koh.

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September 2017 © Anne Rieger