Leichtathletik

  Abteilungsleiter
  Ansprechpartner
  Trainingsbetrieb
  Veranstaltungen
  Berichte
  Vereinsrekorde
  Stadionrekorde
  Sportabzeichen

Anfahrt   Kontakt   Archiv   Impressum     

SpVgg Auerbach/Streitheim e. V.

Berichte

.
2016
.
2017
2015 Archiv  
 
 
Sportlerhochzeit bei den Auerbacher Leichtathleten
     

Auerbach. Eine Sportlerhochzeit konnten die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim feiern. Die ehemaligen bayerischen Meister, Rebecca Jurascheck im Vierkampf und Jan Jäger über 200 Meter, liefen in den Hafen der Ehe ein. Seit nunmehr 13 Jahren trainieren die beiden jetzt eine Leistungsgruppe an mindestens fünf Tagen in der Woche auf der Sportanlage Rothtal und ihre Athletinnen und Athleten haben ebenfalls schon eine große Anzahl von überregionalen Meisterschaften errungen. So war es keine Frage, dass die Schützlinge vom Ehepaar Jäger am Horgauer Standesamt, ihre beiden Trainer hochleben ließen. Interessant war dabei, die Hochzeitskleidung der Beiden war in den Vereinsfarben Blau/Weiß gehalten. Koh.

nach oben
 
Auerbachs Leichtathleten ehren ihre Sportler des Jahres
  Mit einem Präsent wurde Susanne Rieger zum Abschluß ihrer 20-jährigen Trainiertätigkeit bei den Auerbacher Leichtathleten bedacht. 1. Vorsitzender Ludwig Furnier (links) und Abteilungsleiter Johann Kohler bedanken sich dafür.  

Auerbach. Die Leichtathleten Emily Schuster und Fabio Kammler sind die „Sportler des Jahres“ bei der SpVgg Auerbach/Streitheim. „Uns ist die Entscheidung sehr schwer gefallen“ meinte Leichtathletikabteilungsleiter Johann Kohler auf Grund der vielen Spitzenleistungen der Auerbacher Athleten bei der Saisonabschlussfeier. Am Ende gaben die besten Platzierungen bei deutschen Meisterschaften den Ausschlag. der 19-jährige Fabio Kammler wurde über 200 m in der Altersklasse U20 Vierter und in der U23 Fünfter. Mit seinen 21,23 Sekunden schaffte er es sogar als Jüngster auf den 17. Rang der deutschen Jahresbestenliste der Männer in Deutschland. Bei den weiblichen Athletinnen errang die 15-jährige Emily Schuster den fünften Platz im Siebenkampf bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften und wurde außerdem bayerische Vizemeisterin. Dies war nur ein kleiner Bruchteil von Spitzenleistungen in dieser Saison. Mit Fabio Kammler als zweifacher bayerischer Meister, Pia Juraschek, Maria Rieger (bayer. Polizeimeisterin) David Kirch, Julian Kaiser und Simon Eisele wurden sieben bayerische Titel errungen, dazu kamen noch zehn Vizemeisterschaften und fünfzehnmal der dritte Rang bei Bayerischen. Zusätzlich wurden die Auerbacher nicht weniger als 41-mal schwäbische Meister. Außerdem landeten Larissa und Tamara Ischwang, sowie Albert Vogg bei den Weltmeisterschaften der Rückwärtsläufer, fünfmal auf Platz eins, siebenmal auf zwei und dreimal auf drei. Kohler führte die ausgezeichneten Platzierungen und Leistungen auf die gute Trainingsarbeit der Übungsleiter und den Fleiß der Athleten zurück. Leider hört nach 20 Jahren jetzt Susanne Rieger mit ihrer Trainertätigkeit auf und wurde bei der Feier auch für ihre tolle Arbeit in den zwei Jahrzehnten gewürdigt. Für die frei gewordene Stelle konnte mit Leonie Kuen, eine in der Vergangenheit sehr erfolgreiche Leichtathletin gewonnen werden. Kohler dankte allen Aktiven und Übungsleitern für den enormen Trainingsfleiß und die überdurchschnittlichen Leistungen, vergaß aber auch die Funktionäre und zahlreichen Helfer bei Leichtathletikveranstaltungen im Horgauer Stadion nicht. So warb er schon für die nächsten Wettkämpfe am 8. und 15. Juli, 9. August und 23. September 2017, bei denen wieder aktive Mitarbeit erforderlich und gewünscht wird. koh.

nach oben
 
Simon Eisele wird bayerischer Berglaufmeister
  Zum erstenmal eine Goldmedaille als bayerischer Meister errang Simon Eisele von der SpVgg Auerbach/Streitheim, bei den bayerischen Berglauftitelkämpfen am Jenner am Königsseee.  

Schönau/Königssee. Während auf den Kunststoffbahnen der Stadien bereits Winterpause herrscht, haben seit vergangenen Sonntag auch die Läufer mit den bayerischen Berglauf- Meisterschaften ihre Saison hinter sich. Wie schon des Öfteren in dieser Saison, stand mit Simon Eisele auch bei den letzten Titelkämpfen des Bayerischen Leichtathletikverbandes, wieder ein Leichtathlet der SpVgg Auerbach/Streitheim bei der Siegerehrung auf der obersten Stufe. Der 19-jährige aus Anhausen, der schon in den vergangenen Rennen sein Können unter Beweis stellte, krönte nun seine Leistung mit dem Gewinn der Goldmedaille und holte den ersten bayerischen Berglauftitel nach Auerbach.

Bis es soweit war hatte Eisele große Anstrengungen zu leisten. Bei herbstlichen Temperaturen um die sechs Grad wurde bei der Jenner-Talstation gestartet. Auf Forstwegen ging es vorbei an der Königsbachalm und dem Schneibsteinhaus stetig bergauf. Je weiter es in die Höhe ging, wurde es zunehmend kälter und das letzte Teilstück der Strecke, das sehr steil war, war zudem mit Neuschnee bedeckt. Doch Eisele hatte das richtige Schuhwerk ausgewählt und somit machten die wittrigen Umstände ihm wenig zu schaffen und er erreichte den Gipfel auf dem Jenner nach 8.400 Lauf- und 1.190 Höhenmetern als Gesamtvierzehnter in sehr guten 1:00,28 Stunden. Als dann auch das Ergebnis für die Junioren U23 verkündigt wurde und sein Name als Erster aufgerufen wurde, konnte er nach den vorausgegangenen Strapazen wieder lächeln, denn herrlichen Blick über den Königssee genießen und sich über seinen ersten bayerischen Titel freuen. koh.

nach oben
 
Mit den Auerbacher Läufern geht es steil nach oben
  Mit wilder Entschlossenheit stürmt Simon Eisele mit Start-Nr. 187 dem Ziel auf dem Hochfelln entgegen.  
  Im Durchschnitt in einer Minute erklommen die drei Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim, v.l.n.r. Simon Eisele, Yannik Pecher, Larissa Ischwang und Paul Unger die 258 Stufen des Perlachturmes in Augsburg.  

Auerbach. Steil nach oben im sprichwörtlichen und sportlichen Sinn, geht es zurzeit mit den Läufern der Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim. Als Vorbereitung für die bayerischen Berglaufmeisterschaften am kommenden Sonntag in Schönau bei Berchtesgaden, beteiligte sich Simon Eisele beim Berglauf in Bergen über 8900 Meter und einen Höhenunterschied von 1075 Meter. 245 Läufer nahmen die Herausforderung beim ältesten Berglauf Deutschlands an und stürmten dem Gipfel des Hochfelln zu. Der 19-jährige Eisele kam als 63. des Gesamtfeldes an, in der Juniorenklasse U20 war dies der hervorragende dritte Rang. Beflügelt durch diesen Erfolg versuchte er sich mit seinen Vereinskameraden Paul Unger und Yannik Pecher auch beim 28. Perlachturmlauf in Augsburg. Hier feierte das Trio einen überraschenden Triumpf, denn das Team konnte den Gewinn der Mannschaftswertung in 3:06,14 Minuten feiern. Die schnellste Zeit der Auerbacher lief wie im vergangenen Jahr bei seinem Sieg in der Männerklasse der 21-jährige Paul Unger mit 58,70 Sekunden, dies war der fünfte Rang. Eine Viertelsekunde länger benötigte Simon Eisele, er wurde in der U20-Juniorenklasse Zweiter. Mit 1:07,93 Min. kam Yannik Pecher oben am Perlachturm an, dies war in der gleichen Klasse der fünfte Rang. Wie schon im vergangenen Jahr war eine Athletin der SpVgg Auerbach/Streitheim, Larissa Ischwang, die schnellste aller weiblichen Teilnehmerinnen. Gut durch Trainer Albert Vogg vorbereitet, stürmte die 20-jährige die 258 Treppenstufen des Turmes hinauf und gewann mit 1:15,11 Minuten mit über zwei Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten Dame. Sie konnte sich gegenüber dem Vorjahressieg nochmals um fast zwei Sekunden steigern. koh.

nach oben
 
33. Landkreismeisterschaften in der Leichtathletik
  Über Pokale und Medaillen durften sich zum Saisonschluss die Auerbacher Kinder-Leichtathleten in Schwabmünchen freuen. von links nach rechts: Simon Stiastny, Tobias Stiastny, Luca Wiedemann, Tim Baier.  

Schwabmünchen. Nach den Ferien rafften sich nochmals 146 Kinder und Jugendliche aus zehn Leichtathletik-Landkreisvereinen auf und kämpften bei den 33. Landkreismeisterschaften um Pokale und Medaillen. Diese Meisterschaften wurden vom TSV Schwabmünchen, trotz Baustelle im Stadion der Leonhard-Wagner-Schulen, mustergültig ausgerichtet. Die Schwabmüncher nutzten zudem ihren Heimvorteil aus und wurden mit zehnmal Gold, fünfmal Silber und viermal Bronze und insgesamt 19 Plätze unter den ersten Drei, erfolgreichster Verein. Am nächsten im Vergleich der Anzahl von errungenen Medaillen kamen die die Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim, die siebenmal Erste, siebenmal Zweiter und dreimal Dritte wurden. Aus dem westlichen und nördlichen Landkreis waren neben den Auerbachern noch der TSV Gersthofen (11 Medaillen), die LG Reischenau-Zusamtal (9) und die LG ESV/TSV Neusäß (5) mit dabei. Ausgetragen wurden bei diesen Titelkämpfen ein Dreikampf und eine Laufstrecke über 800 m für Athleten von acht bis 15 Jahren. Zum Abschluss der Saison konnten eine Anzahl von Leichtathleten ihre bisherigen Bestleistungen verbessern. So auch von der SpVgg Auerbach/Streitheim Doppelsieger Tobias Stiastny der als Zehnjähriger die 800 m in 2:39,79 Min lief und den Dreikampf mit 1.125 Punkten gewann. Vom gleich Verein auch die Siegerin des Dreikampfes in W14 Emily Schuster, die Fünfte der Deutschen Meisterschaft im Siebenkampf. Sie beteiligte sich noch am Vortag bei der Altpapiersammlung ihres Vereines, holte sich hier die notwendige Kraft und wuchtete dann die drei Kilogramm schwere Kugel auf ihren neuen persönlichen Rekord von 10,24 m. koh

Die Ergebnisse von Athleten aus dem Verbreitungsgebiet des Labo: 800 m: M15 1. Joshua Zick LG Reischenau-Zusamtal 2:22,35 Min, M12 2. Nico Tassinger TSV Gersthofen 2:43,49, M11 1. Tim Baier SpVgg Auerbach 2:58,11 , M10 1. Tobias Stiastny SpVgg Auerbach 2:39,75, 2. Nasih Maana TSV Gersthofen 2:52,34, 3. Lucas Wiedemann SpVgg Auerbach 3:02,44, M9: 2. Magnus Rittel LG Reischenau-Zusamtal 2:56,97, M8 2. Maximilian Tauber SpVgg Auerbach 3:03,36, W13 1. Talitha Moser TSV Gersthofen 3:09,41, W12 1. Ellison-Charis Chadwick LG ESV/TSV Neusäß 3:06,38, W12 1. Sarah Stadler SpVgg Auerbach 2:54,66, W10 1. Ronja Zick LG Reischenau/Zusamtal 3:24,56, 2. Annika Bschorr 3:54,55, W9 1. Lena Stadler 3:21,64, 2. Hannah Baier beide SpVgg Auerbach 3:26,22, W8 2. Nele Riesner TSV Gersthofen 3:20,75 Min. Dreikampf: M15 1. Nikas Wagner TSV Gersthofen 1.573 Punkte, 2. Thomas Burkhart SpVgg Auerbach 1.543, 3. Joshua Zick LG Reischenau 1.461, M14 1. Philipp Sinninger 1.637, 2. Michael Galgon beide TSV Gersthofen 1.353, M11 2. Tim Baier SpVgg Auerbach 1.064, M10 1. Tobias Stiastny 1.125, 3. Lucas Wiedemann beide SpVgg Auerbach 1.009, M9 1. Magnus Rittel LG Reischenau 941, M8 2. Max Kammerer SpVgg Auerbach 680 , W15 1. Emily Schuster 1.570, 2. Sina Kemmerling beide SpVgg Auerbach 1.424, 3. Julia Businger LG Reischenau 1.423, W14 1. Luisa Tremel TSV Gersthofen 1.520, W13 2. Talitha Moser TSV Gersthofen 1.202, 3. Maja Rittel LG Reischenau 1.180, W12 1. Laura Val 1.296, 3. Ellison-Charis Chadwick beide LG ESV/Neusäß 1.166, W11 3. Sarah Stadler SpVgg Auerbach 1.134, W10 1. Maya Steffen LG ESV/Neusäß 1.111, W9 1. Hannah Baier 961, Lena Stadler beide SpVgg Auerbach 954, 3. Katharina Ziegler TSV Gersthofen 811, W8 2. Nele Riesner TSV Gersthofen 817, 3. Pia Holland LG Reischenau 801 Punkte.
Gesamte Ergebnisse unter LADV.de
von Johann Kohler

nach oben
 
Auerbachs Staffeln schlagen sich wacker

Augsburg. Einmal im Jahr, beim Augsburger Staffelmarathon über 42,195 Kilometer, bilden Leichtathleten und Fußballer der SpVgg Auerbach/Streitheim eine Mannschaft. So auch dieses Jahr, als wieder beide Abteilungen gemeinsam in einem Team starteten. Die Männer konnten dabei unter 52 männlichen Staffeln einen sehr guten 15. Rang mit 2:58,10 Stunden belegen. Die beste Zeit für die jeweils rund sieben Kilometer des Teams mit Paul Unger, Franz Wirth, Leonhard Fitz, Tobias Müller, Günter Sasse, schaffte Georg Weser mit 27,37 Minuten. Bei den Frauen lief Margit Schäffler mit 34,48 Minuten die schnellste Runde, zusammen mit Katharina Schmid, Sandra Wolgschaft, Pia Unger, Alexandra Rottenkolber und Larissa Ischwang war dies in 3:39,49 Minute der siebte Platz in der Mannschaftswertung der Frauen. Koh.

nach oben
 
Siebenkämpferinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim gehören zu Deutschlands Besten
  Kleinholz aus der Querlatte der vorletzten Hürde machte Sophia Müller (2.v.r.) und konnte sich gerade noch ins Ziel retten. Mit dabei Angela Stockert (5.v.r)  
  Heuer sehr stark im Einzel des Siebenkampfes, nächstes Jahr wird wieder Angriff mit der Mannschaft zum deutschen Titel genommen. v. l.n.r. Angela Stockert, Emily Schuster, Sophia Müller und Trainer Lothar Schmitt.  

Heidenheim. Auf dem Silberrang bei den deutschen Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften mit der U16-Mannschaft, standen im vergangenen Jahr die drei Siebenkämpferinnen Angela Stockert, Sophia Müller und Emily Schuster von der SpVgg Auerbach/Streitheim. Auf Grund ihrer jetzigen Zugehörigkeit zur Altersklasse U18 von Stockert und Müller war schon vor den diesjährigen Titelkämpfen in Heidenheim an der A7 klar, diese kleine Sensation kann nicht wiederholt werden. Trotzdem fuhren die drei Athletinnen voller Optimismus auf ein gutes Einzelergebnis zu diesem zweitägigen nationalen Großereignis der jeweils rund 40 qualifizierten Starter pro Altersklasse. Wie hoch die Normen angesetzt waren beweist die Tatsache, dass aus dem BLV-Bezirk Schwaben nur die drei Auerbacherinnen mit von der Partie waren.

Nach dem kürzesten Anfahrtsweg zu deutschen Meisterschaften in diesem Jahr, gab es bereits bei der ersten von sieben Disziplinen lange Gesichter. In ihrer Paradedisziplin den 100 m Hürden, lief nicht alles rund. Angela Stockert lief nur 14,91 und die bayerische Vizemeisterin über diese Strecke Sophia Müller kam auf 14,92 Sekunden. Müller hatte noch großes Glück nicht schon beim ersten Wettbewerb auszuscheiden, denn sie prallte mit dem Fuß an die Querlatte der Hürde, diese löste sich und sie konnte gerade wegen der herumwirbelnden Latte noch einen Sturz vermeiden. Auch Emily Schuster löste ihre Aufgabe über die 80 m Hürden in W15 mit 12,30 Sekunden nicht gerade ideal. So stieg der Puls von Trainer Lothar Schmitt, im Normalfall die Ruhe in Person schlagartig auf 180 und seine Miene sprach Bände. Bei der zweiten Disziplin dem Hochsprung, ein Wechselbad zwischen Enttäuschung und Freude. Freude bei Angela Stockert über ihre neue persönliche Bestleistung von 1,66 m, während bei Müller schon bei 1,45 und Schuster bei 1,43 m Endstation war. Um ein Haar wäre für Schuster der Siebenkampf bereits hier zu Ende gewesen, sie knallte beim Überqueren der Hochsprunglatte mit dem Kopf an den Hochsprungständer und holte sich eine schmerzhafte Beule am Kopf. Während am Himmel immer mehr dunkle Regenwolken aufzogen, hellten sich die Mienen von Trainer und Athleten in der Folgezeit auf. Über die 100 m erzielten alle drei Auerbacherinnen die mit schnellsten Zeiten aller Teilnehmerinnen, Schuster 12,72 (neuer persönlicher Rekord), Müller 12,83 und Stockert stellte ihre persönliche Bestzeit von 13,12 Sekunden ein. Letzte Disziplin am ersten Wettkampftage war das Kugelstoßen mit der 3 Kilogramm schweren Kugel, aus dem sich alle Drei im Bereich ihrer Bestleistungen 12,21 (Stockert), 10,53 (Müller) und 9,59 m (Schuster) aus der Affäre zogen. Da am zweiten Tage der Wettkampf bereits wieder um 9 Uhr begann, wurde trotz heimischer Nähe gemeinsam im benachbarten Herbrechtingen übernachtet. Mit Trainer Schmitt wurde das Zwischenergebnis analysiert, nach vier Disziplinen stand in U18 Angela Stockert auf den fünften, Sophia Müller auf dem 21. und Emily Schuster auf dem 14. Rang in ihren Altersklassen.

Dies zahlte sich aus, denn bereits am frühen Vormittag waren alle Drei hellwach und lieferten sehr gute Speerwurfergebnisse ab. Neue Bestleistung für Schuster mit 37,63 m und sehr gute 32,40 m und 29,76 m für Müller, beziehungsweise Stockert. Letztere flog beim Weitsprung das erstemal auf ausgezeichnete 5,26 m, während Schuster sogar bei 5,42 m landete. Hier war Sophia Müller mit ihren 5,08 m nicht ganz zufrieden, aber es kam ja noch der 800 m Lauf zum Schluss dieses Siebenkampfes. Wie schon bei den bayerischen Meisterschaften in Garmisch, wo sie bekanntlich Vizemeisterin und ihre Vereinskameradin Angela Stockert Dritte wurde, lief die 16-jährige Müller in neuer persönlicher Rekordzeit von 2:20:37 Min. die schnellste Zeit aller weiblichen Teilnehmerinnen bei diesen deutschen Titelkämpfen. Neue Bestzeiten auch für Schuster in 2:28,75 und Stockert mit 2:31,47 Minuten. Nun warteten alle auf die Bekanntgabe der Ergebnisse und Siegerehrung. Hier war der Jubel groß, denn alle drei Starterinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim steigerten ihr bisherigen Gesamtpunkte beträchtlich und konnten hervorragende Platzierungen unter Deutschlands Besten erringen. Mit 3.757 Punkten (neuer schwäbischer Rekord) Emily Schuster Fünfte in W15, Angela Stockert mit 4.861 Punkten (neuer schwäbischer Rekord) Zehnte und Sophia Müller landete mit 4.702 Punkten auf Rang 17 von 39 Starterinnen bei der weiblichen Jugend U18. Nach holprigen Start noch ein toller Abschluss und alle Drei schworen sich am Ende der Titelkämpfe: „ Nächstes Jahr sind wir auf Grund unseres Alters wieder eine Mannschaft und dann stehen wir in der Königsdisziplin der Leichtathletik auf dem Siegerpodest ganz oben“.
von Johann Kohler

nach oben
 
Leichtathletiksaison neigt sich dem Ende zu
  Paradedisziplin im Mehrkampf wird für Sophia Müller auch wieder der Weitsprung sein, hier hat sie eine Bestweite von 5,40 m.  

Auerbach. Mit den deutschen Leichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften der Jugend U18 und U16 in Heidenheim, gehen nun auch die überregionalen Meisterschaften am kommenden Wochenende zu Ende. Auch die Leichtathleten und Trainer der SpVgg Auerbach/Streitheim sehen der Pause sehnsüchtig entgegen, denn an jedem Wochenende waren sie in ganz Deutschland im Einsatz und fast jeden Tag im Training. So werden am Samstag und Sonntag mit Angela Stockert, Sophia Müller und Emily Schuster auch drei Teilnehmerinnen an der württembergischen/bayerischen Grenze im Einsatz sein. Alle Drei werden versuchen zum Finale noch die besten Leistungen abrufen zu können. Beim letzten Leistungstest beim Burgauer Abendsportfest klappte es auch sehr gut. Emily Schuster lief bei der älteren U18 die 200 m und stellte als Zweite eine neuen Vereinsrekord mit 26,45 Sekunden in W15 auf und auch die gleichaltrige Sina Kemmerling lief mit 27,53 Sekunden noch eine gute Zeit. Kemmerling gewann bei dieser Veranstaltung auch die 100 m in 13,16 Sekunden. Einen neuen Frauen-Stadionrekord in Burgau stellte mit 1,60 m im Hochsprung Angela Stockert auf, musste sich die Prämie für den neuen Rekord aber mit Leonie Polster von der LG Landkreis Roth teilen. Auch Emily Schuster ist mit 1,48 m für die Deutschen sehr gut gerüstet. Mit sehr guten 2:43,14 Minuten als Sieger, verabschiedete sich der zehnjährige Tobias Stiastny in die Ferien. Zu Ende sollte auch für den bayerischen Zehnkampfmeister David Kirch am vergangenen Wochenende in Keinbaum (Brandenburg) die Meisterschaftssaison gehen. Eine Verletzung, die einen Start bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften U20 unmöglich machte, bedeutet für Kirch mit Sicherheit eine Pause noch im gesamten Jahr 2016. In diesem Jahr wird auch der zweifache bayerische Meister und Vierter der deutschen Meisterschaft über 200 m in keinem nationalen Stadion mehr starten. Fabio Kammler fliegt am Samstag wieder in die USA um an der Uni sein Studium fortzusetzen und für die Hallensaison und Freiluftsaison 2017 weiter zu trainieren. Vielleicht erfüllt sich dann sein Traum, einmal als deutscher Meister bei der Siegerehrung im Trikot der Spgg Auerbach/Streitheim ganz oben zu stehen. Koh. Text und Bild Johann Kohler

nach oben
 
Rückwärtsläufer der SpVgg Auerbach/Streitheim holen viermal Gold und sechsmal Silber bei WM
  400 m Rückwärts, vor allem in den Kurven in der Bahn zu bleiben ist schwierig, Albert Vogg Start-Nr. 111 meisterte dies hervorragend und wurde Zweiter  
  Im Vereins- wie auch im Nationaltrikot zu Medaillen kamen drei Auerbacher bei den Rückwärts-Weltmeisterschaften. Sitzend von rechts. Tamara Ischwang, 3. v.r. Larissa Ischwang Albert Vogg, Zweiter von rechts  

   
Essen. Von Vielen belächelt, veranstaltete die Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim am 4. August 2007, eine der ersten deutschen Meisterschaften im Rückwärtslauf im Rothtalstadion. Damals wurde gerade von den Sportlern eine Reihe von Weltrekorden aufgestellt, die zum Teil bis heute Gültigkeit haben. Auch die einheimische Rückwärtsläufer trugen sich in die Rekordlisten ein, verloren aber diese in den letzten Jahren. Trotzdem machten die Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim dieser Tage bei den 6. Weltmeisterschaften im Rückwärtslauf wieder von sich reden. An viermal Gold und sechsmal Silber, waren die drei Leichtathleten Albert Vogg und die beiden Schwestern Larissa und Tamara Ischwang beteiligt. Ursprünglich hatten sich die Drei nur für die Einzelentscheidungen angemeldet, wurden aber auf Grund ihrer überragenden Leistungen im Kampf mit 180 Konkurrenten aus 26 Länder, in die deutschen Nationalstaffeln berufen. Somit war das Trio an den drei Wettkampftagen größtenteils Rück-, statt Vorwärts unterwegs.

Den Auftakt machten bei diesen Titelkämpfen die Wettbewerbe über 100 m. Im Finale der Männer konnte Albert Vogg in 20,30 Sekunden die Silbermedaille erkämpfen. Nur der Italiener Giorgio Brizzi war schneller. Außer je einer Chinesin, Amerikanerin und Italienerin waren fünf deutsche Teilnehmerinnen im Endlauf der Damen vertreten. Ein zweiter Platz für Larissa Ischwang (19,37 Sek) und ein sechster für Schwester Tamara in 24,00 konnten sich mehr als sehen lassen. Den ersten Weltmeistertitel für die Auerbacherinnen dann über 200 m. Hier ließ sich Larissa Ischwang das Gold nicht nehmen und siegte in 45,74 Sek. und gewann über 400 m noch zusätzlich Silber in 1:43,91 Min. Den gleichen Einlauf und Platzierungen wie bei den 100 m gab es bei den Männern über 400 Metern. Nach einer Stadionrunde blieben die Uhren für Albert Vogg bei 1:39,18 Min. stehen, dies war wieder Platz zwei und die Vizemeisterschaft. Der vorletzte und der letzte Tag war den Staffelentscheidungen vorbehalten, hier konnten jedoch nur Nationen antreten. So wurden Albert Vogg, Larissa und Tamara Ischwang, sowohl in die 4 x 100 m und 4 x 400 m der Männer, wie auch der Frauen berufen. Und die Staffelrennen im Nationaltrikot brachte den drei Auerbachern nochmals Edelmetall ein. Silber in der Lang- und Gold in der Sprintstaffel für die Damen, besser konnte es rückwärts nicht laufen. Eine fast unlösbare Aufgabe hatten die deutschen Männer zu meistern. Seit Jahren war Italien über beide Strecken Seriensieger, doch Vogg und seine Kollegen machten das schier Unmögliche wahr und wurden zweimal Weltmeister, sowohl 100 m wie auch mit der 400 m Staffel. koh.

nach oben
 
Fabio Kammler schrammt wieder knapp an einer Medaille vorbei
   
   

   
Mönchengladbach. Auch JuLe, das Maskottchen der Deutschen Jugendmeisterschaften U20/U18 in der Leichtathletik, konnte Fabio Kammler von der SpVgg Auerbach/Streitheim nach dem Zieleinlauf beim A-Finale über 200 m nicht trösten. Mit einem energischen Schlussspurt auf den letzten 40 Metern rettete er sich noch auf den vierten Rang in 21,71 Sekunden, doch eine Medaille blieb ihm wie schon vor Wochenfrist bei den U23 verwehrt. Zuvor gewann er seinen Vorlauf in guten 21,64 Sekunden, dies war von allen 35 angetretenen Startern, ebenfalls die viertbeste Zeit. „ Die drei Ersten waren heute unheimlich stark und haben verdient gewonnen“, erkannte Kammler neidlos an, nach einer für ihn sehr langen Saison. Während sich die Sieger gezielt auf diese Meisterschaften als Saisonhöhepunkt vorbereiten konnten, hatte er in den USA bereits eine volle Meisterschaftssaison schon hinter sich und bestritt seinen 38. Wettkampf in dieser Saison. Doch es wurde nicht sein letzter, den einen Tag darauf hatte er mit seinen Vereinskameraden Robert Wagner, David Kirch und Simon Kastner mit der ebenfalls für die Deutschen qualifizierten Auerbacher 4 x 100 m U20-Staffel seinen nächsten Einsatz. 15 Staffeln bewarben sich für den Titel, für das Quartett war es in 43,41 Sekunden der elfte Rang und ein gelungener Abschluss der Meisterschaftssaison. Nicht weniger als 32 Staffeln hatten sich bei der weiblichen Jugend U18 für diese Titelkämpfe qualifiziert. Unter ihnen auch die Staffel der SpVgg Auerbach/Streitheim in der Besetzung Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Angela Stockert die mit einer Bestzeit von 48,90 Sekunden angereist waren. Doch schon im Vorlauf wurde der erst zwei Wochen alte Vereinsrekord auf 48,76 Sekunden verbessert und die Mädchen fieberten dem B-Finale, das waren die Vorlaufplätze neun bis 16 entgegen. Hier lief nicht so alles rund wie im Vorlauf, trotzdem wurde der fünfte Rang in 49,29 Sekunden erreicht, in der Endabrechnung der 13. Rang in Deutschland. Trotzdem waren alle zufrieden, auch Ersatzläuferin Johanna Schiepp, denn die Auerbacher Staffel war die jüngste Staffel im gesamten Feld und hat noch eine große Zukunft vor sich. Um sich auch einmal dem heimischen Publikum vorzustellen, haben alle Spitzenathleten ihren Start beim Abendsportfest der SpVgg am Mittwochabend im Horgauer Rothtalstadion zugesagt. koh
Von Johann Kohler

nach oben
 
Leichtathletikabendsportfest in Horgau

Während sich die besten deutschen Leichtathleten für die am 6. August beginnenden Olympischen Spiele in Rio auf den Weg gemacht haben, ist der Mittwoch, 3 .August für viele Leichtathleten aus Bayern und den angrenzenden Bundes- und Alpenländern, das Nationale Leichtathletikabendsportfest der SpVgg Auerbach/Streitheim im Horgauer Rothtalstadion ein fester Bestandteil im Terminkalender. Aus diesem Grund hat auch der FC Horgau das Heimrecht beim Pokalspiel, das ebenfalls am Mittwochabend stattfindet, mit dem TSV Dinkelscherben getauscht. Nachdem die meisten überregionalen Meisterschaften am letzten Wochenende zu Ende gingen, wollen die Aktiven in Horgau nochmals auf die Jagd nach Rekorden gehen. Das Abendsportfest beginnt um 17,15 Uhr mit den Kurzstreckenläufen für Schüler und werden dann mit den Kurz-, Mittel- und Langstrecken für Schüler, Jugend, Frauen und Männer bis gegen 20,15 Uhr fortgesetzt. Mit Hoch- und Weitsprung, sowie Kugelstoß und Speerwurf für die verschiedensten Altersklassen, wird das Programm abgerundet. Insgesamt stehen 35 Entscheidungen an, zu denen wie im vergangenen Jahr über 250 Athleten aus dem ganzen süddeutschen Raum und auch aus Österreich erwartet werden... Da sich Athleten erst kurz vor dem Wettkampf am Stellplatz anmelden, kann über die Masse und die Qualität der teilnehmenden Sportler noch nichts abschließend gesagt werden. Es haben aber bereits Spitzensportler ihre Teilnahme zugesagt. Deshalb würde sich die SpVgg Auerbach/Streitheim über viele Zuschauer freuen, denn im Rothtalstadion können sie von ihrem Sitzplatz auf der Tribüne aus alle Wettbewerbe verfolgen und das noch bei freiem Eintritt. Bei diesem Sportfest wird die Jugendvertretung, unter Leitung von Carina Wagner, im Rahmen des Ferienprogrammes ab 17,30 Uhr auf dem Nebenfeld eine Kinderolympiade für Drei- bis Achtjährige veranstalten, zu der alle Kinder, auch Nichtmitglieder, herzlich eingeladen sind. Hier genügt die Anmeldung am Startplatz. koh.

nach oben
 
Mittel- und nordschwäbische Leichtathletikmeisterschaften stellte die Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim vor keine Probleme
  Die jüngste aller weiblichen Teilnehmerinnen, Sophia Müller von der SpVgg Auerbach/Streitheim, machte beim Weitsprung mit 5,35 m den weitesten Satz.  
  Beim 800 m Lauf führt Daniel Kinzel LAZ Kreis Günzburg, vor dem späteren Gewinner Michael Springer ( LG Augsburg), Ruben Weißhaar (DJK Friedberg) und Felix Luckner von der LG Reischenau-Zusamtal.  

Horgau. Nicht ganz spurlos ging der Anschlag in München vom Vortage an den mittel- und nordschwäbischen Leichtathletikeinzelmeisterschaften vorüber. Zum einem hatte Polizistin Sarah Rieger von der SpVgg Auerbach/Streitheim ihren Einsatzort nicht als Leichtathletin auf der Sportanlage Rothtal, sondern in der bayerischen Landeshauptstadt. Zum anderen rief Abteilungsleiter Johann Kohler zum Anfang der Wettkämpfe zu einer Schweigeminute für die Opfer auf. Bei idealem Wettkampfwetter wurde dann an auf der Laufbahn und den Anlagen für die technischen Wettbewerbe von 120 Aktiven aus 22 Vereinen, die 240 Meldungen abgaben, über fünf Stunden zum Teil hervorragender Sport geboten. Nicht ganz unbeteiligt daran waren Leichtathleten, die in der Gästeklasse ohne Wertung für die Meisterschaft starteten. So auch die zweifache deutsche Jugendmeisterin im Blockmehrkampf Johanna Berrens vom Königsteiner LV (früher SV Steinheim), die über 100 m in 12,52 und 200 m in 26,18 Sekunden in der Altersklasse U18 die schnellsten Zeiten lief. Ihre letzte Chance sich noch für die österreichischen Meisterschaften zu qualifizieren nutzte Erika Lukacs vom ATSV Innsbruck im Kugelstoßwettbewerb. Insgesamt wurden bei diesen Titelkämpfen 49 Goldmedaillen vergeben, die meistern holten sich mit zehn die SpVgg Auerbach/Streitheim, gefolgt von der LG Augsburg (9), TSV Schwabmünchen(7), LAZ Kreis Günzburg (6) und dem TSV Gersthofen mit fünf. Bei der großen Medaillenausbeute, insgesamt 19 für den Ausrichter Auerbach, darf jedoch nicht übersehen werden, dass ein beachtlicher Anteil davon auf die Schwestern Anne und Maria Rieger entfielen. Anne die vor Jahren sogar im Hochsprung das Nationaltrikot trug, hörte wegen einer Fußverletzung vor drei Jahren mit dem Leistungssport auf und wollte nur aus Spaß an der Freud noch einmal starten. Zum Glück hatte sie Abteilungsleiter Johann Kohler beim Verband noch nicht abgemeldet und so konnte sie beweisen, dass sie noch nichts verlernt hat und wurde bei den Frauen dreifache Meisterin. Bei den Männern trug sich Stefan Gorol über 100 und 200 m zweimal in die Siegerlisten ein, während der 100 m Lauf der weiblichen Jugend U18 den knappsten Einlauf hatte. Fünf Sprinterinnen, darunter mit den vier Auerbacherinnen Emily Schuster, Sophia Müller, Johanna Schiepp und Sina Kemmerling erzielten Zeiten zwischen 12,53 und 12,98 Sekunden und verbesserten damit ohne Ausnahme ihre persönlichen Bestleistungen. Auch wenn es die zweite Veranstaltung innerhalb einer Woche war, zeigten die 40 Helfer der Leichathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim keine Ermüdungserscheinungen und brachten die Veranstaltung reibungslos über die Bühne. So feierte Harry Juraschek seinen Geburtstag als Starter und EDV-Chef Ralf Kuen und seine Frau Brigitte als Kampfrichterin im Stadion ihren 30. Hochzeitstag. koh.

Ergebnisse:
Männer: 100 m 1.Stefan Gorol DJK Friedberg 11,25 Sek, 200 m 1. Stefan Gorol 22,50, 800 m 1. Michael Springer LG Augsburg 2:05,92 Min. 3. Felix Luckner LG Reischenau-Zusamtal 2:07,75, Hoch 1. Christian Taryne TSV Gersthofen 1,78 m, Weit 1. Mathias Eisenbarth TSV Schwabmünchen 6,75 m, Kugel 1. Patrik Fischer LAZ Günzburg 10,91 m, Diskus 1. Janik Pickl LAZ Günzburg 36,19 m, Speer 1. Janik Pickl 46,15m,
Männliche Jugend U20: 100 m 1. Timo Sturm LG Augsburg 11,48, 3. Robert Wagner SpVgg Auerbach 11,63 Sek, 200 m Timo Sturm 23,31, Hoch Yanik Bals LAZ Günzburg 1,82 m, Weit Florian Braunmüller TSV Gersthofen 5,67 m , Speer 1. Yanik Bals LAZ Günzburg 38,17 m,
männliche Jugend U18: 1. Dominik Riffel LG Augsburg 11,91 Sek, 200 m 1.Jonas Kell TSV Schwabmünchen 24,45 Sek, 110 m Hürden 1. Jonas Kell 16,11 Sek, 800 m 1. Ruben Weißhar DJK Friedberg 2:09,12 Min., Weit 1. Tristan Emig TSV Schwabmünchen 6,56 m, Hoch 1. Niklas Baufeld LG Aichach-Rehling 1,81 m, Kugel 1. Simon Kastner SpVgg Auerbach 11,92 m, Speer 1. Julius Schöllhorn SpVgg Auerbach 48,36 m,
Frauen: 100 m 1. Sabrina Slowiok LG Augsburg 12,90 Sek, 200 m 1. Sonja Kell LG Augsburg 26,25, 800 m 1. Agnes Hartl LC Aichach 2:20,99 min, 100 m Hürden 1. Leonie Kuen SpVgg Auerbach 17,38 Sek, Hoch 1. Anne Rieger SpVgg Auerbach 1,58 m, 2. Selina Meier LG Reischenau-Zusamtal 1,42 m, Kugel 1. Anne Rieger 11,04 m, Speer 1. Anne Rieger 40,18m, 3. Nicole Kraus LG ESV Augsburg/TSV Neusäß 29,93 m, Weit 1. Claudia Taryne TSV Gersthofen 4,99m , 3. Maria Egner LG Reischenau-Zusamtal 4,69 m, Diskus 1. Angelika Peschke TSV Friedberg 29,56 m, 2. Claudia Taryne TSV Gersthofen 27,83, 3. Nicole Kraus 21,64,
weibliche Jugend U20. 100 m 1. Kristin Baumann LG Donau-Ries 13,09 Sek, 200 m Pia Meinke LAZ Günzburg 27,89, 800 m 1. Johanna Klimeck SpVgg Auerbach 2:58,05 Min., Hoch 1. Maria Rieger SpVgg Auerbach 1,50 m, Speer 1. Maria Rieger 37,00, 2. Julia Bermeitinger LG Reischenau-Zusamtal 35,42 , Diskus 1. Nela Lehmann DJK Friedberg 25,41, Kugel 1. Nela Lehmann 11,47 , 2. Maria Rieger SpVgg Auerbach 10,63 m, Weit 1. Maresa Maier LG Augsburg 5,09, 2. Maria Rieger SpVgg Auerbach 4,62 m,
weibliche Jugend U18: 100 m 1. Katharina Saule TSV Schwabmünchen 12,53, 2. Emily Schuster 12,72 , 3. Sophia Müller 12,82, 3. Johanna Schiepp 12,82, 5. Sina Kemmerling alle SpVgg Auerbach 12,98 Sek. 200 m 1. Marina Labermeier TSV Schwabmünchen 27,60, 2. Julia Businger LG Reischenau-Zusamtal 28,34 Sek., 800 m 1. Sandra Kreitmair LG Aichach-Rehling 2:29,26 , 2. Sarah Bischoff LG Reischenau-Zusamtal 2:40,27 Min., 100 m Hürden 1. Anna Krunoth 20,05 Sek, 4 x 100 m 1. LG Reischenau-Zusamtal 52,99 Sek. Hoch 1. Luisa Tremmel 1,64 m, Weit 1. Sophia Müller SpVgg Auerbach 5,35 m, Kugel 1. Jasmin Sailer LG Augsburg 11,98, 2. Sina Kemmerling 10,44, 3. Emily Schuster beide SpVgg Auerbach 9,82 m, Diskus 1. Jasmin Sailer LG Augsburg 26,36, 2 Katrin Fischer LG Reischenau-Zusamtal 23,30 m, Speer 1. Jasmin Sailer LG Augsburg 37,39, 2. Luisa Tremmel TSV Gersthofen 34,01 m, 3. Katrin Fischer LG Reischenau-Zusamtal 33,63 m.
weitere Ergebnisse: www.spvgg-auerbach-streitheim.de

nach oben
 
Fabio Kammler wird als Jugendlicher bei den U23-Männern Fünfter bei Deutscher Meisterschaft
   

Bochum-Wattenscheid. Zumindest den Endlauf über 200 m zu erreichen, dass war das Ziel von Fabio Kammler von der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den Deutschen U23-Leichtathletikmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid. In der Meldeliste war der 19-jährige mit der drittbesten Zeit von 21,23 Sekunden bei den zum Teil bis zu drei Jahre älteren besten Sprintern Deutschland aufgeführt, in der aktuellen für ihn zuständigen Altersklasse U20 sogar als Zweiter. Dies wurde immer wieder von den Reportern im Live-Stream des DLV und vom Stadionsprecher besonders hervorgehoben. Sein Ziel erreichte Kammler, denn als Erster des ersten Vorlaufes mit 21,83 Sekunden stand er im A-Endlauf und war hier schon vor dem Startschuss zumindest Achter in Deutschland. Doch es wurde noch mehr, denn Kammler lief mit 21,93 Sekunden die fünfbeste Zeit und war nur um 42- hundertstel Sekunden von einem Medaillenrang entfernt. Diese Medaille will er sich nun am kommenden Wochenende bei seiner Altersklasse, den U20, in Mönchen-Gladbach holen. Er startet wieder über 200 m und trifft hier auf den Sechsten der am vergangenen Wochenende stattgefundenen U20-Weltmeisterschaften in Polen, Roger Gurski von der LG Rhein-Wied, der die sagenhafte Zeit von 20,81 Sekunden lief. Da Kammler auch mit der ebenfalls qualifizierten 4 x 100 m Staffel der SpVgg Auerbach/Streitheim mit seinen Kollegen David Kirch, Simon Kastner und Robert Wagner im Einsatz ist, hofft nicht nur er, dass ihm am Ende nicht die Kraft ausgeht. Dies hoffen natürlich auch Sina Kemmerling, Johanna Schiepp, Emily Schuster, Sophia Müller und Angela Stockert die ebenfalls bei diesen Meisterschaften aktiv dabei sind. koh.

nach oben
 
Einmal Gold, viermal Silber und zweimal Bronze bei Teil II der bayerischen Leichtathletikmeisterschaft
  Fabio Kammler beim Sprint.  
  David Kirch beim Sprung.  

  Sophia Müller bei den Hürden.  
Erding. Fabio Kammler von der SpVgg Auerbach/Streitheim ist und bleibt der Überflieger dieser Leichtathletiksaison. In seinem 34. Wettkampf in dieser Saison, er machte bereits das volle Meisterschaftsprogramm für seine Uni in den USA mit, ist er inzwischen auch in Bayern nicht zu stoppen. War es vor einer Woche der bayerische Titel über 200 m bei den älteren U23 Sprintern, so holte er sich jetzt in überlegener Manier auf der blauen Kunststoffbahn in Erding auch in 21,73 Sekunden die Meisterschaft und Gold in seiner Altersklasse U20. Der Zweite des Finallaufes benötigte über eine Sekunde mehr, deshalb freut sich Kammler jetzt auf die 200 m bei den deutschen U23-Meisterschaften am 23./24. Juli in Bochum-Wattenscheid und die deutschen U20- Titelkämpfe am 29./30./31. Juli in Mönchen-Gladbach wo er auf die stärkste nationale Konkurrenz trifft. So nebenbei holte er sich auch noch in neuer persönlicher Bestzeit von 10,84 Sek. über 100 m die bayerische Vizemeisterschaft und auch über seine zweite Silbermedaille an diesem Tage freute er sich. Mit seinen Vereinskameraden Robert Wagner, Julian Kaiser und David Kirch wurde der zweite Rang unter den besten zehn bayerischen 4 x 100 m Staffeln erkämpft. Bei 43,30 Sekunden blieben die Uhren für das Auerbacher Quartett stehen, neuer Vereinsrekord und die Qualifikation für die Deutsche. Dabei musste die Staffel um den Start bangen, denn Simon Kastner musste nach dem Einlaufen wegen einer Zerrung aufgeben und so sprang David Kirch ein, der somit auch zu seiner zweiten Silbermedaille kam. Im Hochsprung meisterte er die zweithöchste Höhe mit 1,93 m und im Weitsprung wollte er unbedingt die Siebenmetermarke übertreffen. Dies klappte nach zwei Tagen Wettkampfstress nicht ganz und so landete er mit 6,82 m in der U18-Altersklasse auf Rang fünf. Eine gute Leistung lieferte im Finale über 800 Meter der 16-jährige Tobias Müller ab, er war mit 2:06,62 Minuten als Zwölfter sehr nahe an den Podestplätzen. Dies schaffte mit viel Zittern bis zum Ende des Wettbewerbes mit seinem 700 Gramm schweren Speer, der gleichaltrige Julius Schöllhorn. Im fünften seiner sechs Würfe waren die 53,37 m eine neue persönliche Bestleistung, doch die Speere der Konkurrenz landeten immer wieder auch in diesem Bereich. Als auch der letzte Wettkämpfer geworfen hatte, stand der dritte Rang und somit Bronze für Schöllhorn fest. Bereits am Vormittag war seine 19-jährige Schwester Hannah Schöllhorn ebenfalls mit dem Speer im Einsatz. Doch ihr Wurfgerät wollte einfach nicht weiter als 32,39 Meter und dem 10. Platz fliegen. Zwei Tage zum Vergessen in den Einzeldisziplinen hatte bei der weiblichen Jugend U18 auch Angela Stockert zu verkraften. Zuerst schnappte ihr mit dem letzten Versuch eine Konkurrentin die Bronzemedaille trotz neuer Bestleistung mit 12,39 m im Kugelstoßen weg und dann lief es auch nicht wie gewohnt beim Hochsprung. Doch am meisten ärgerte sie sich beim Vorlauf über die 100 m Hürden. Klar in Führung liegend blieb sie an den beiden letzten Hürden hängen und aus war der Traum vom Finale und einer Medaille. Da machte es ihre Vereinskameradin Sophia Müller schon besser. Auch sie strauchelte nach 50 m konnte aber gerade noch ihren Vorlauf in 15,71 Sekunden gewinnen und drehte dann im Endlauf voll auf. Nur hauchdünn lief sie am Gold vorbei, doch die 15,04 waren neue Bestleistung und die Qualifikation für die Deutschen. Für diese nationalen Titelkämpfe ist auch die Auerbacher 4 x 100 m Staffel in U18 gerüstet. Die vier Mädchen Sina Kemmerling, Sophia Müller , Emily Schuster und Angela Stockert gewannen Bronze mit neuem Vereinsrekord von 48,90 Sekunden. Das gute Abschneiden rundete Emily Schuster mit 5,27 m im Weitsprung und dem siebten Rang ab. koh.

nach oben
 
Leichtathletik-Jugend-Mehrkampfmeisterschaften waren ein voller Erfolg
  Sie sind die Nr. 1 im Mehrkampf in Mittel- und Nordschwaben. v. l.n.r. Michael Gagon TSV Gersthofen, Julia Businger LG Reischenau-Zusamtal, Luca Wiedemann, Pia Juraschek, Thomas Burkhart, alle SpVgg Auerbach/Streitheim  
  Luca Wiedemann bei seinem Zielsprint.  

  Der Ballwurf fand wieder auf dem Nebenplatz statt.  
Horgau. Seit 49 Jahren besucht der Streitheimer Lorenz Scheurer mit seiner Frau Martina jedes Fußballspiel seiner SpVgg Auerbach/Streitheim und ist für eineinhalb Stunden Zuschauer. Doch am vergangenen Samstag weilte er fast vier Stunden auf seinem Stammplatz aus und war wie die restlichen Zuschauer, Athleten und Betreuer aus 17 Vereinen bei den Mittel- und nordschwäbischen Jugendleichtathletik-Mehrkampfmeisterschaften mehr als begeistert. Rund viereinhalb Stunden war das Rothtalstadion auf den Rängen und den Wettkampfstätten dicht bevölkert. Rund 220 junge Leichtathleten absolvierten je 700 Weitsprünge und Wurfversuche, Fünfzigmal ertönte ein Startschuss und die zwei Hochsprunganlagen waren Dauerbelegt. Auf Grund zurückgehender Teilnehmerzahlen in den letzten Jahren hatte Leichtathletikabteilungsleiter Johann Kohler beim Verband beantragt, die ursprünglich auf zwei Wettkampftage vorgesehenen Meisterschaften auf einen Termin zusammen zu legen. Und es wurde ein voller Erfolg. Die Teilnehmerzahlen gerade bei den zwölf- bis 15-jährigen verdoppelten sich und auch bei den Zehn- und Elfjährigen gingen wieder mehr Meldungen ein. So wurden die Titelkämpfe eine Werbung für die Sportart Leichtathletik, wenn auch die rund 40 Helfer der SpVgg Auerbach/Streitheim Höchstleistungen bei der Ausrichtung leisten mussten. Höchstleistungen wurden aber auch von den Athleten bei idealem Wettkampfwetter erbracht. Allen voran bei den weiblichen Jugendlichen W14 von der Heimathletin Pia Juraschek, die erst vor Wochenfrist bayerische Meisterin mit der Kugel in ihrer Altersklasse wurde. Mit 1.937 Punkten lag sie dabei sogar noch vor den älteren Starterinnen in W15 und legte den Grundstein ihres Erfolges beim Kugelstoßen und im Hochsprung. Mit Thomas Burkhart, der als einziger Athlet die 2000 Punktegrenze übertraf und Lucas Wiedemann nutzten zwei weitere Athleten der SpVgg Auerbach ihren Heimvorteil aus, während von der benachbarten LG Reischenau/ Zusamtal Julia Businger und vom TSV Gersthofen Michael Galgon sich in die Siegerlisten eintragen durften. Mit je vier Goldmedaillen war das LAZ Kreis Günzburg und der TSV Schwabmünchen am erfolgreichsten, während bei der Gesamtzahl von Medaillen die heimische SpVgg Auerbach/Streitheim mit dreimal Gold, viermal Silber und dreimal Bronze an der Spitze des Medaillenspiegels lag. Wie eng es bei der Vergabe der ersten drei Plätze zuging, zeigte das Ergebnis in der Mannschaftswertung der weiblichen Jugend U14. Nach viereinhalb Stunden Wettkampf entschied nur ein Punkt zwischen Gold und Silber. Die LG Donau-Ries hatte 7.211 und die SpVgg Auerbach/Streitheim 7.210 Punkte. Koh.

Die Ergebnisse:
männliche Jugend: M10 1. Lucas Wiedemann 971 Punkte, 3. Tobias Stiastny beide SpVgg Auerbach 940. M11 1. Daniel Labermeier TSV Schwabmünchen 1.068, 4. Tim Baier SpVgg Auerbach 1.029, M12 1. Lukas Beran TSV Schwabmünchen 1.654, M13 1. Roman Jocher TSV Königsbrunn 1.925, 3. John Kaldjob-Nioga LG Reischenau-Zusamtal 1.507, M14 1. Michael Gagon TSV Gersthofen 1.887, M15 1. Thomas Burkhart SpVgg Auerbach 2.037, 2. Timo Saßen LG Reischenau 1.966, 3. Adrian Sasse SpVgg Auerbach 1.931. Mannschaften: U12 1. LAZ Kreis Günzburg 4.521, 2. SpVgg Auerbach 4.386. U14 1. TSV Schwabmünchen 7.265. U16 1. LG Donau-Ries 8.168.
weibliche Jugend: W10 1. Luisa Nickmann LAZ Günzburg 1.123, 2. Maja Steffen LG ESV/TSV Neusäß 1.094, 3. Anna Maria Günther SpVgg Auerbach 1.075, 4. Sophia Pyrik LG Reischenau-Zusamtal 1.024, W11 1. Lea Lammich TSV Schwabmünchen 1.233, 4. Annika Schußmann SpVgg Auerbach 1.155, W12 1. Nella Picha LAZ Kreis Günzburg 1.839, 3. Laura Val LG ESV/TSV Neusäß 1.598, W13 1. Sophie Scharfensteiner LG Zusam 1.905, 2. Lisa Kemmerling SpVgg Auerbach 1.854, W14 1. Pia Juraschek SpVgg Auerbach 1.937, W15 1. Julia Businger LG Reischenau-Zusamtal 1.933. Mannschaften: U12 1. LAZ Kreis Günzburg 5.516, 2. SpVgg Auerbach 5.470, U14 1. LG Donau-Ries 7.211, 2. SpVgg Auerbach/Streitheim 7.210. U16 1. LG Donau-Ries 8.158.
Rahmenwettbewerbe 800 m: männlich M10 1. Tobias Stiastny SpVgg Auerbach 2:44,59 Sek., weiblich W14 2. Rosina Zeller LG ESV/TSV Neusäß 3:00,56, W13 1. Julia Bschorr SpVgg Auerbach 3:09,31, W12 1. Lina Maana TSV Gersthofen 2:48,99, W10 2. Anna Maria Günther SpVgg Auerbach 3:05,28, 3. Johanna Maier LG Reischenau-Zusamtal 3:07,88 Sek.
weitere Ergebnisse: www.blv-sport.de

nach oben
 
Mittel- und nordschwäbische Mehrkampfmeisterschaften in Horgau

Horgau. Rund 200 Schüler und Jugendliche werden am kommenden Samstag, 16. Juli von 10 bis gegen 14.30 Uhr auf der Sportanlage Rothtal sich um die Mehrkampftitel im Leichtathletikkreis Mittel- und Nordschwaben bewerben. Während die Neun- bis Elfjährigen einen Dreikampf absolvieren, bestreiten die Zwölf- bis 15-Jährigen einen Vierkampf, der aus Sprint, Weitsprung, Wurf und Hochsprung besteht. Abgerundet werden die Mehrkämpfe am Schluss der Veranstaltung mit Rahmenwettbewerben über 800 m. Neben den 35 Kampfrichtern und Helfern der SpVgg Auerbach/Streitheim, werden auch eine Reihe von Spitzenleichtathleten des Ausrichters dabei sein. Trotz dem Fehlen von Athleten die bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften in Erding sind, führen mit Pia Juraschek, Lisa Kemmerling, Adrian Sasse und Lucas Wiedemann vier Athleten von der SpVgg Auerbach/Streitheim, auf Grund ihrer bis her in ihren Altersklassen erreichten Leistungen, die Meldelisten an. Koh.

nach oben
 
Fabio Kammler und Pia Juraschek bayerische Leichtathletikmeister
  Zieleinlauf 100 m der weiblichen Jugend. Emily Schuster, Johanna Schiepp Zweite und Dritte von rechts  
  bereits nach 80 m hatte Fabio Kammler seinen Kurvenrückstand aufgeholt und war nach 200 m im Ziel klar vor seinen Konkurrenten.  

  Zeigt her Eure blau/weiß lackierten Zehennägel  
  v..l.n.r Bronzemedaille für Emily Schuster, Gold für Fabio Kammler und Pia Juraschenk auch bei den bayerischen Einzelmeisterschaften waren die Auerbacher vorne mit dabei  
Hösbach. „Das wirft mich nicht aus der Bahn“, dies war die spontane Antwort von Fabio Kammler als er vom deutschen Leichtathletikverband informiert wurde, er ist bei der U20-Weltmeisterschaft im polnischen Bydgoszcz nicht dabei. Der DLV zog die harte Linie durch und nahm nur Normerfüller zu den Welttitelkämpfen mit. Die geforderte Norm war über 200 m 21,20, Kammler hatte mit 21,23 Sekunden Bestzeit als zweitbester Deutscher stehen. Dafür hielt sich der 19-jährige Diedorfer, der für die SpVgg Auerbach/Streitheim startet, jetzt in Hösbach bei den bayerischen Titelkämpfen schadlos. Bei den älteren U23- Leichtathleten konnte ihm keiner seiner Konkurrenten über 200 m in 21,58 Sekunden das Wasser reichen, sodass der bayerische Titel und somit auch die Goldmedaille eine sichere Beute für ihn wurde. Wie eng Freude und Leid beieinander liegen, mussten die weibliche Jugend U16 der Auerbacher erfahren. Als hochgehandelter Titelanwärter über 4 x 100m, auf Grund von bisherigen Bestzeiten, fuhr man ins bayerische Grenzland an der Landesgrenze zu Hessen. Sina Kemmerling, Emily Schuster, Lisa Kemmerling und Johanna Schiepp wurden von Trainer Lothar Schmitt intensiv auf das Staffelrennen vorbereitet. Doch der Mensch ist keine Maschine, denn durch ein Missgeschick bei einem Wechsel war der Traum von Edelmetall ausgeträumt und die Mannschaft wurde disqualifiziert. Niedergeschlagen saß die Truppe auf der Tribüne um dann doch noch jubeln, vor allem Rebecca Juraschek und Jan Jäger als Trainer, zu können. Die 14-jährige Pia Juraschek, die bereits vor zwei Wochen bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften über Bronze mit der Mannschaft sich freuen durfte, holte mit einer deutlichen Verbesserung ihrer Bestleistung auf 10,26 m im Kugelstoßen, überraschend Gold in dieser Disziplin. Somit war der Bann wieder gebrochen und man konnte zu weiteren Taten schreiten. Juraschek wurde im Hochsprung mit 1,46 m Dreizehnte und erzielte im Vorlauf über 80 m Hürden 12,88 Sekunden. Über einen sehr guten sechsten Rang im Diskuswurf mit 21,47 m und einem siebten Rang im Kugelstoßen mit 9,43 m, durfte sich in der gleichen Altersklasse W14 Alexandra Herr freuen. Nach dem Schock vom Vortag wollten es die 15-jährigen Sprinterinnen der Auerbacher in den Einzelrennen über 100 m noch einmal wissen. Johanna Schiepp mit 12,92, Emily Schuster mit 13,04 und Sina Kemmerling mit 13,18 Sekunden überstanden die Vorläufe und standen in den beiden Endläufen. Im A-Finale gab es für Emily Schuster in einer neuen persönlichen Bestzeit von 12,81 Sekunden den dritten Platz und die Bronzemedaille. Sie musste sich aber nach dem Zieleinlauf noch ein wenig gedulden, denn ihre Vereinskameradin Johann Schiepp lief zeitgleich ins Ziel, das Zielfoto sah jedoch Schuster um Millimeter im Vorteil. Mit einer Zeit von 13,24 Sekunden rundete Sina Kemmerling im B-Finale und einem zehnten Gesamtrang im Feld der 25 Sprinterinnen aus ganz Bayern. Eine weitere zum Greifen nahe Medaille verpasste Emily Schuster im Weitsprung. Sie sprang bereits im ersten Versuch 5,22 m und wurde zu Silber um drei und zu Bronze um einen Zentimeter von der Konkurrenz übertroffen, trotzdem rundete auch dieses Ergebnis die hervorragenden Leistungen der Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim ab. koh.

nach oben
 
Auerbachs Leichtathleten gehören bei den Mehrkämpfern zu Bayerns Spitze und holen 7 Medaillen
  Nur zum Anfang des abschließenden 800 Meterlaufes hielt es Sophia Müller (Start-Nr. 15) im Feld um dann zu einem furiosen Siegeslauf um Silber anzusetzen. Auch Angela Stockert (17) hielt sich wacker und holte im Mehrkampf dadurch Bronze.  
  Sechs Athleten als Medaillengewinner und drei hervorragende Trainer. v. l. n.r. Jan Jäger, Rebecca Juraschek, Pia Juraschek, Angela Stockert, David Kirch, Sophia Müller, Sina Kemmerling, Emily Schuster, Lothar Schmitt.  

  David Kirch beim Diskuswurf.  
  David Kirch wird für seine hervorragenden Leistungen gratuliert.  
Garmisch-Partenkirchen.“ Endlich hat auch die Oberpfalz mit der Stadt Auerbach wieder einen Spitzenverein in der Leichtathletik“ meinte ein Funktionär aus Unterfranken, nachdem zum wiederholten Male bei den abschließenden Siegerehrungen bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften der Name der SpVgg Auerbach/Streitheim aus den Lautsprecherboxen kam. Doch Auerbachs Leichtathletikboss Johann Kohler belehrte ihn sofort eines besseren und machte ihm klar, die überragenden Sportler kommen aus einem Dorf in Bayrisch-Schwaben. Und genau genommen haben sie auch den Bezirk Schwaben vertreten, denn außer zwei Bronzemedaillen von Jonas Kell im Zehnkampf der U18 und Julia Stuhler im Siebenkampf der weiblichen U20 vom TSV Schwabmünchen, waren die Auerbacher Sportlerinnen und Sportler mit sieben Medaillen nicht nur im Bezirk, sondern auch in Bayern der mit dominierende Verein. Gold und Silber für David Kirch, Silber und Bronze für Angela Stockert, Silber für Sophia Müller und Bronze für Emily Schuster und noch einmal Bronze mit der Mannschaft für Schuster, Sina Kemmerling und Pia Juraschek. So konnten die Athleten und Trainer am Ende der zweittägigen Titelkämpfe doch noch strahlen, denn solche Wetterkapriolen und wechselnde Gefühle und Stimmungen hatten sie selten erlebt. Am Samstag Beginn der ersten Disziplinen des Vier-, Fünf-, Sieben- oder Zehnkampfes unter strahlend blauen Himmel. Nachmittags Unterbrechung durch ein Unwetter mit Blitz, Donner, Wolkenbruch und Hochwasser der benachbarten Loisach. Sonntagfrüh wieder Regen, ein Temperatursturz und am Nachmittag wieder Dauerregen. Kein Wunder, dass darunter auch manche Leistung der Auerbacher Athleten litt und die Trainer Rebecca Juraschek, Jan Jäger und Lothar Schmitt hatten alle Mühe ihre Schützlinge zu trösten und wieder aufzubauen. Ein Glück dass davon auch nicht die besten 240 qualifizierten Athleten aus 61 Vereinen aus ganz Bayern davon verschont blieben und sich somit manche Leistung wieder ausglich.

Einer an dem scheinbar alles abprallte war der 18-jährige David Kirch. Mit einer störrischen Ruhe absolvierte er seine zehn Disziplinen und stellte in sechs neue persönliche Bestleistungen auf. 100 m in 11,61 Sek., 400 m in 52,17 Sek. und die abschließenden 1500 m in 4:42,71 Minuten waren allererste Sahne. Seine letzten Körner rief er dann beim abschließenden Lauf dabei ab, wo er eine famose Leistung ablieferte. Auch im Hochsprung war er mit 1,94 m der beste Springer aller Teilnehmer, Bei Halbzeit am ersten Tag war es im Fünfkampf der zweite Rang (3.497 P.) und Silber, während er im Zehnkampf mit 101 Punkten Vorsprung und 6.494 Gesamtpunkten bayerischer Meister wurde. Trotz der Freude hatte er auch Mitleid mit dem großen Favoriten Felix Wolter aus Gräfelfing. Dieser hatte die Führung ab ersten Wettbewerb und vergab den sicher geglaubten Titel, als er an der Anfangshöhe im Stabhochsprung scheiterte und den Weg für Kirch freigab.

Einen Krimi um Platz zwei und drei entwickelte sich der Siebenkampf der weiblichen Jugend U18 zwischen den Auerbacherinnen Angela Stockert und Sophia Müller. Stockert gewann im Vierkampf am Samstag die Silbermedaille mit der neuen persönlichen Bestleistung von 2.991 Punkten und erreichte am Sonntag im Siebenkampf ebenfalls Rekord mit 4.534 Punkten und somit den dritten Rang und Bronze. Sie flog so schnell wie noch nie über die 100 m Hürden in 14,97 Sek und die Kugel wuchtete sie auf 11,58 m und lag nach sechs von sieben Disziplinen auf Rang zwei und dem Silberrang. Aber zu diesem Zeitpunkt lauerte fast aussichtslos auf dem achten Rang Sophia Müller die genau 129 Punkte Rückstand zu ihrer Vereinskameradin Stockert hatte. Müller hatte zuvor über 100 m in 12,93 und über die 100 m Hürden in 14,97 Sek. geglänzt und wollte im abschließenden Lauf als gute Läuferin zumindest über 800 m eine gute Zeit erreichen um damit vielleicht noch eine Bronzemedaille im Feld der 32 Konkurrentinnen zu ergattern. Dies gelang eindrucksvoll, den Sophia Müller legte ein Tempo vor und alle glaubten, dies kann nicht gut gehen. Doch es ging mehr als gut, denn sie lief mit 2:21,42 Min nicht nur die schnellste Zeit aller weiblichen Teilnehmerinnen, sondern sie arbeitete sich noch auf den zweiten Rang mit 4.549 Punkten und damit zu Silber vor. Trotz ebenfalls neuen persönlichen Rekords über 800 m in 2:31,42 Min. wurde Angela Stockert um winzige sechs Punkte auf den dritten Rang mit 4:543 Punkten verdrängt. Sie freute sich trotzdem mit ihrer Vereinskameradin Müller, denn Silber im Vierkampf und Bronze im Siebenkampf bei Bayerischen, das muss man erst erreichen. Bis zur vorletzten Disziplin, dem Hochsprung lag auch in der Klasse U16, W15, Emily Schuster auf Rang zwei. Da sie im Training mühelos schon die 1,52 m meisterte, stieg sie erst bei 1,43 m ein. Und fast ging es schief, denn die ersten zwei Versuche schlugen fehlt. Im dritten Durchgang doch noch darüber und wenigstens noch 463 Punkte erzielt. Höher ging es leider nicht mehr, denn das Nervenkostüm war sehr angeschlagen und die Beine wurden immer schwerer. Da sie aber vorher mit 9,54 m mit der Kugel und 36,16 m mit dem Speer neue Bestleistungen erzielte, reichte es am Ende doch noch mit 3.612 Punkten zum dritten Platz und Bronze. Trotz neuer Bestleistungen über 100 m in 13,05 und 80 m Hürden in 12,62 Sekunden und 27,16 m mit dem Speer musste sich Sina Kemmerling im Konzert der 33 Bewerberinnen mit dem undankbaren fünften Rang mit 3.340 Punkten im Siebenkampf zufrieden geben. Sogar 36 Mehrkämpferinnen starteten bei den 14-jährigen, unter ihnen das „Küken“ der Auerbacher, Pia Juraschek. Um eine Mannschaft stellen zu können, schulte sie ihre Schwester und Trainerin Rebecca Juraschek in den sieben Disziplinen in den letzten Wochen. Bei ihrem ersten Mehrkampf vor vier Wochen bei den Südbayerischen konnte sie sich auf Anhieb für die landesweiten Titelkämpfe qualifizieren und lieferte eine tolle Leistung ab. Mit 3.229 Punkten holte sie sich den nicht erwarteten achten Rang und stellte eine Reihe von persönlichen Bestleistungen auf. Deshalb war die Freude groß, als bei der Siegerehrung bereits an dritter Stelle die SpVgg Auerbach/Streitheim unter 15 Mannschaften aufgerufen wurde. Emily Schuster, Sina Kammerling und Pia Juraschek holten die Bronzemedaille. koh.

nach oben
 
Keine Medaille bei bayerischen Blockmehrkampfmeisterschaften der Jugend
  Nach dem ersten Rang bei den schwäbischen Titelkämpfen konnte sich Thomas Burkhart bei den Bayerischen punktemäßig noch verbessern und belegte den neunten Rang.  

Aichach. Ohne die zur bayerischen Spitze gehörenden Mehrkämpfer, sie starten am kommenden Wochenende bei den bayerischen Mehrkampfmeisterschaften in Garmisch-Partenkirchen, waren trotzdem drei Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den Blockmehrkampfmeisterschaften auf Landesebene dabei. Die beste Leistung brachte dabei Thomas Burkhart in der Gruppe Sprint/Sprung M15, mit 2.571 Punkten und dem neunten Rang. Er stellte dabei einen neuen Vereinsrekord auf, den bisher Julian Kaiser hielt. Seine beste Leistung in diesem speziellen Fünfkampf erbrachte er im 100 m Lauf mit seinen 12,40 Sekunden. Rangmäßig sogar noch besser war in Block Wurf Adrian Sasse mit dem sechsten Platz. 2.537 Punkte standen am Ende eines anstrengenden Tages zu Buche, wobei er besonders beim Diskuswurf mit 34,51 Metern überzeugen konnte. Mit der B-Qualifikation gerade noch zu den Titelkämpfen schaffte es in W14 Wurf, Alexandra Herr. Mit 1.917 Punkten erreichte sie den 21. Rang, konnte sich aber im Vergleich zu den Schwäbischen um gut 100 Punkte verbessern. Die meisten Zähler verbuchte sie in ihrer Paradedisziplin dem Kugelstoßen, wo sie 9,31 Meter erzielte. koh.

nach oben
 
Auch der Auerbacher Leichtathletiknachwuchs konnte voll überzeugen
  Gut beschirmt wegen dem Dauerregen durften Lisa Kemmerling, Juliane Frank, Angelina Vogg,, Julia Bschorr und Alina Müller Pokal und Urkunden bei der Siegerehrung entgegen nehmen.  

Schwabmünchen. Nachdem in den vergangenen Wochen die älteren Jugendlichen von der Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim mit einer Titelflut von sich reden machten, konnten bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Mittel- und Nordschwaben, auch die jüngeren Starter voll überzeugen. Mit drei Mannschaften bei strömenden Regen während des gesamten Wettkampftages trat die Spielvereinigung an, heraus sprangen zwei Teamtitel und eine Vizemeisterschaft. . Fleißigste Punktesammlerin beim Mannschaftssieg der weiblichen U14 war hier Schwabens beste 13-jährige Athletin Lisa Kemmerling, die allein 1490 Punkte zum Sieg mit 3.583 Punkten beisteuerte. Aber auch Alina Müller, Julia Bschorr, Juliane Frank und Angelina Vogg zeigten sich in sehr guter Form. Bei den männlichen Kindern U12 setzten sich beim Mannschaftssieg Lucas Wiedemann, Tim Baier, Moritz Möckl, Torbias Stiastny mit deutlichen Vorsprung und 2.793 Punkten vor vier Mitbewerber durch. Die beste Leistung zeigte hier der 10-jährige Stiastny mit 4,04 m im Weitsprung. Nicht ganz zum Sieg reichte es bei der Mannschaft der weiblichen Kinder U12, trotzdem waren die Trainerinnen Margit Kawalla, Brigitte Kuen und Susanne Rieger über den zweiten Rang und 4.348 Punkten nicht enttäuscht. Anna Maria Günther, Rebecca Kuchenbaur, Lena Stadler, Annika Bschorr, Sarah Stadler, Hannah Baier, Hanne Müller und Annika Schußmann kämpften bis zur letzten Disziplin vorbildlich und freuten sich auch über die Vizemeisterschaft. Punktemäßig steuerte Sarah Stadler mit 3,84 m im Weitsprung die meisten Zähler bei. koh.

nach oben
 
Fabio Kammler darf immer noch auf die WM hoffen

Auerbach. Mit Spitzenzeiten über 100 und 200 Meter machte der 18-jährige Leichtathlet Fabio Kammler von der SpVgg Auerbach/Streitheim in den letzten Wochen seines Studienaufenthaltes in den USA von sich reden. Dies registrierte auch der Deutsche Leichtathletikverband und nahm sich im Vorfeld der U20- Weltmeisterschaft in Polen jetzt seiner an. Deshalb bestimmt nicht mehr sein Heimatverein wo Kammler starten soll und muss, sondern der Verband. So startete er beim Lauf- und Sprintmeeting in Mannheim über 100 m und konnte im Vorlauf mit 10,87 und im Endlauf mit 10,94 Sekunden seine Zeit aus Übersee bestätigen. Doch Kammlers Ziel sind die 200 m, wo er immer noch Chancen für eine Weltmeisterschaftsteilnahme hat. 21,23 Sekunden ist seine Bestzeit, dies ist momentan der zweite Rang in der deutschen Bestenliste und nur drei hundertstel Sekunden von der Nominierungsnorm entfernt. So fällt am Sonntag, 26.Juni in Mannheim die Entscheidung. Der Sieger dieses Ausscheidungs-Meetings fährt nach Bydgoszcz in Polen zur WM oder Kammler schafft noch den Wimpernschlag zur Norm. Um dieses Ziel zu erreichen, trainiert er täglich zweimal beim Verband oder auf seiner Heimatbahn in Horgau. Erfolgreich bei den bayerischen Hindernismeisterschaften in Regensburg war bei den Juniorinnen über die 3000 Meter Larissa Ischwang. Sie holte sich in 14:09,74 Minuten die Bronzemedaille. koh.

nach oben
 
19 schwäbische Leichtathletiktitel an einem Wochenende
  Die schnellsten Mädchen in Bayern und in Deutschland unter den besten Zehn, die Athletinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim v.l.n.r. Angela Stockert, Emily Schuster, Sophia Müller, Sina Kemmerling  
  Von den 34 Medaillen für die SpVgg Auerbach/Streitheim bei den Schwäbischen holten Sina Kemmerling, David Kirch und Alexandra Herr (v.l.n.r.) allein acht.  

Auerbach. Seit 49 Jahren mischt die Leichtathletikabteilung der SpVgg Auerbach/Streitheim bei Meisterschaften auf regionaler und auch überregionaler Ebene mit, doch solch einen Medaillenregen gab es an einem Wochenende bei schwäbischen Meisterschaften noch nie. Als immer noch selbständiger Verein wie Abteilungsleiter Johann Kohler betont, spielt man im Konzert der aus vorwiegend aus ganzen Städten und Landkreisen gebildeten Leichtathletikgemeinschaften (LG) in der vordersten Reihe mit. So war es auch bei den schwäbischen Titelkämpfen in Augsburg und Friedberg, die bisweilen unter heftigen Regenschauern litten. Am Ende der zwei Tage waren nicht weniger als 19 schwäbische Meisterschaften, 13 zweite und 2 dritte Plätze gegen die besten schwäbischen Leichtathleten auf der Habenseite zu verzeichnen. Erfreulich dabei ist, die 19 Titel wurden gerade in den Einzelwertungen von elf Athleten der verschiedensten Altersgruppen erzielt.

Mit Alexandra Herr, David Kirch und Thomas Burkhart schafften drei Athleten Doppelsiege, während es Lisa Kemmerling sogar auf drei Titel brachte. Da ihr Leichtathletik mehr Spaß als Fußball machte, entschied sich Alexandra Herr für den Sport auf der Bahn und hatte am Samstag ihren Goldtag. Erste in der Klasse W14 mit der Kugel und Diskus, die Leistungen von 10,09 und 24,77 m bedeuten gleichzeitig jeweils den dritten Rang in der bayerischen Bestenliste. Als gute Vorbereitung für die bayerischen Mehrkampfmeisterschaften nutzte David Kirch in U20 die Wettbewerbe. Sieg mit dem Diskus (37,97 m), Kugel (12,54 m) und Rang zwei mit dem Speer und 44,42 m. Auf den Sprintstrecken nicht zu schlagen war 15-jährige Thomas Burkhart, er gewann die 100 m in 12,39 und die 80 m Hürden in 12,79 Sekunden. Dreimal ganz oben auf dem Siegerpodest zu sein schaffte die jüngste Athletin Lisa Kemmerling in W13. Sie gewann mit 8,56 m und neuer Bestleitung das Kugelstoßen, die 75m in 10,28 und die 60 m Hürden in 10,33 Sekunden. Auch der jüngste männliche Auerbacher Starter, der zwölfjährige Janik Remy, ließ sich nicht lumpen und gewann die 800 m in 2:36,11 Min. , während in der Klasse U18 Julius Schöllhorn über seinen ersten Speerwurf über 50 m und seinen Sieg gegen den großen und älteren Favoriten Philipp von Schwarzenberg von der LG Augsburg jubeln durfte. Genau bei 50,95 m., derzeit Platz fünf in Bayern, bohrte sich sein 700 g Speer in den Rasen. Fast wie selbstverständlich waren die Siege der bundesweit erfolgreichen weiblichen Jugendlichen. Die beiden 15-jährigen Emily Schuster und Sina Kemmerling betrachteten diese Schwäbischen als Einstimmung für die bayerischen und gewannen ihre Spezialstrecken 80 m Hürden in 12,50 und 100 m in 13,09 Sekunden. Auch in den anderen Disziplinen waren beide voll auf der Höhe, so stellte Schuster im Hochsprung mit 1,50 m und Kemmerling mit der Kugel und 9,66 m neue Bestleistungen auf. Ihre älteren Vereinskameradinnen Angela Stockert gewann den Titel über 100 m Hürden in der Klasse U18 mit 14,84 Sek und belegte im Weitsprung mit 4,98 m den dritten Rang, während Sophie Müller sich viermal mit Silber begnügen musste. Sie wurde Opfer durch die durch den Regen verschuldeten Zeitplanverschiebungen und musste sogar zwischen den Wettbewerben pendeln. Trotzdem waren die 100 m Hürden in 15,13, die 100 m in 13,03 Sek., der Weitsprung mit 5,25 m Klasse und die 200 m in 26,05 Sek. sogar neue Bestzeit. Die 11,56 Sekunden über 100 m bedeuten für Simon Kastner in der höheren U20 neuen persönlichen Rekord und auch den Titel. Einen vollständigen Medaillensatz errang der 15 Jahre alte Adrian Sasse. Gold mit dem Diskus (32,25 m), Silber mit der Kugel (10,90 M) und Bronze mit dem Speer (28,56 m). Vizemeistertitel mit neuen persönlichen Bestleistungen gingen an Anna Mayer (W14) über 800 m in 2:35,09 Min, Pia Juraschek über 80 m Hürden in 12,99 Sek. und Kugel mit 9,87 m, Leonie Kuen bei ihrem Comeback über 100 m Hürden der Frauen in 17,19 Sek., Alina Dieminger (W15) mit 2:44,45 Min über 800 m und Jana Wiedemann in U20 mit 9,57 m mit der Kugel. Eine Medaille wollte unbedingt im Speerwurf Hannah Schöllhorn, beim Einwerfen klappte noch alles, beim Wettkampf waren die 32,74 m dann nur der fünfte Rang, den Benedikt Hampp auch im Weitsprung erzielte. Freude kommt über jeden Einzelsieg oder Bestleistung auf, doch Titel bei Staffelrennen ist immer etwas Besonderes. Deshalb wurden die Siege aller drei Auerbacher Staffeln auch gefeiert. Die beste Leistung vollbrachte die weibliche Jugend über 4 x 100 m in 49,22 Sek, dies ist neuer Vereinsrekord, neue bayerische Jahresbestleistung und derzeit der 10. Platz aller Vereinsstaffeln in Deutschland. Beteiligt am Erfolg waren Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Angela Stockert. Schwäbische Meister dürfen sich auch die 3 x 800 m Staffel der weiblichen Jugend nennen, denn in der Besetzung Johanna Klimeck, Pia Unger und Isabelle Sasse war das Trio in 8:50,79 Min. ebenso wenig zu schlagen wie die 3 x 1000 m Staffel der männlichen Jugend in 9:57,49 Min. mit Benedikt Hampp, Manuel Kaiser und Tobias Müller. koh

nach oben
 
Thomas Burkhart und Lisa Kemmerling werden schwäbische Meister
  Nach den schwäbischen Meisterschaften und dem Meister-Shirt, will sich Lisa Kemmerling mit ihrem Trainer Lothar Schmitt jetzt auch die bayerische Meisterschaft holen.  

Auerbach. Die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim gehören zu den vielseitigsten Aktiven in Schwaben. Dies bewiesen sie bei den schwäbischen Blockmehrkampfmeisterschaften der Jugend in Aichach mit zwei ersten und einem zweiten Platz. Ganz oben auf dem Siegerpodest stand die 13- jährige Lisa Kemmerling, die einen tollen Wettkampf ablieferte und mit 2.437 Punkte den Blockwettkampf Lauf überlegen gewann. 233 Punkte betrug ihr Vorsprung vor der Vizemeisterin. Überragend waren ihre Laufleistungen über 75 m in 10,30 und 60 m Hürden in 10,31 Sekunden. Bei der männlichen Jugend M15 wächst mit Thomas Burkhart ebenfalls ein Mehrkampftalent heran. Auch er holte sich den schwäbischen Titel im Block Sprint/Sprung mit 2.554 Punkten und hatte über 80 m Hürden in 12,26 Sekunden seine beste der fünf Disziplinen. Nicht ganz zufrieden war Adrian Sasse mit der Vizemeisterschaft im Block Wurf der M14 mit 2.544 Punkten, vom Leistungsvermögen her hätte es zum Titel reichen können. Trotzdem schaffte er sowie Kammerling und Burkhart mühelos die Qualifikation zur Bayerischen Meisterschaft die ebenfalls in Aichach stattfinden werden. Hoffnung auf einen Start darf sich mit ihrem achten Rang und der B-Qualifikation Alexandra Herr machen, die 1.881 Punkte erreichte. Eine Stufe höher, bei den südbayerischen Meisterschaften im Siebenkampf in Erding startete Pia Juraschek und holte auf Anhieb einen beachtlichen 5. Rang und überlegen mit 3.133 Punkten in W14 die Qualifikation zur Bayerischen. Drei neue persönliche Bestleistungen standen nach zwei Tagen zu Buche, denn über 80 m Hürden (13,23 Sek), Kugel (9,36 m) und 1,49 im Hochsprung steigerte sie sich enorm.

nach oben
 
David Kirch fängt sehr stark an und fällt am zweiten Tag ein wenig zurück
  Beim Hochsprung mit sehr guten 1,93 m war die Zehnkampfwelt für David Kirch noch in Ordnung.  

Marburg. Die besten männlichen Zehn- und die besten weiblichen Siebenkämpferinnen Deutschlands trafen sich im hessischen Marburg zu den Ausscheidungswettkämpfen für Olympia und diversen Welt- und Europameisterschaften. Von der SpVgg Auerbach/Streitheim mit dabei der letztjährige bayerische Jugendmehrkampfmeister David Kirch. Bei diesem Meeting zeigte es sich wieder einmal, dass ein Zehnkämpf nicht umsonst als Königsdisziplin der Leichtathleten geführt wird, denn ein Athlet muss an zwei Tagen topfit sein, um hier bestehen zu können. Dies traf auch auf Kirch zu. Am ersten Tag persönlich Bestleistungen über 100 m in 11,92 Sekunden trotz Gegenwind, Weitsprung mit 6,94 m und 400 m in 52,97 Sekunden. Dazu noch eine gute Weite mit der Kugel und 11,63 m, hervorragende 1,93 m im Hochsprung und am Ende eines anstrengenden Tages ein hervorragender achter Rang mit einem Zwischenergebnis von 3.472 Punkten und auf Rekordkurs. Auch der zweite Tag fing mit dem 110 m Hürden gut an, denn zum ersten Male musste er über die inzwischen 98 cm hohen Hürden und meisterte dies in guten 16,67 Sekunden. Leider war ab dieser Disziplin der Wurm drin und Kirch und seine beiden Trainer Rebecca Jurascheck und Jan Jäger rauften sich die Haare. Im Einwerfen noch nahe der 40 m mit dem Diskus, im Wettkampf dann nur noch 30,22 m. Zusätzlich 200 erträumte Punkte waren dahin und auch die folgenden Disziplinen verliefen nicht nach den Erwartungen. Nur 3,30 m im Stabhochsprung und der Speer segelte auch nur auf mäßige 43,04 m. Trotz der Enttäuschung über seines Einbruches setzte Kirch im abschließenden 1500 Meterlauf noch einmal alles auf eine Karte und lief mit 4:48,45 Min eine neue persönliche Bestzeit. 6.145 Punkte und der 11. Rang unter Deutschlands Besten seiner Altersklasse war gleichzeitig die Qualifikation zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften, die am 13./14. August in Kienbaum bei Berlin stattfinden. koh.

nach oben
 
Sportabzeichenabnahme auf der Sportanlage Rothtal
  Text u. Bild: Johann Kohler  

Horgau. Anlässlich der Sportabzeichentagung des BLSV in Bobingen, konnte Kreisvorsitzender Manfred Ortlieb (links)und Prüferobmann Gerhard Kern (rechts), langjährige Sportabzeichenprüfer aus dem westlichen Landkreis ehren. Seit 40 Jahren nimmt Jahr für Jahr Engelbert Kohler (Mitte) von der SpVgg Auerbach/Streitheim auf der Rothtalanlage das Sportabzeichen ab. Immerhin seit 30 Jahren verrichten Michael Wagner (2.v.l.) ebenfalls SpVgg Auerbach/Streitheim und Karl Winkler vom TSV Gersthofen ihren ehrenamtlichen Dienst. Die ausgezeichneten Prüfer laden ab sofort wieder zum Training und zur Prüfung ein, jeweils am Dienstagabend ab 19 Uhr auf der Sportanlage in Horgau. Telefonische Auskünfte erteilt Engelbert Kohler unter 08294/1639. Koh.

nach oben
 
Fabio Kammler darf auf Weltmeisterschaft hoffen
  Anna Mayer (139) und Tobias Müller (138) sind zwei Läuferhoffnungen der SpVgg Auerbach/Streitheim  
  Anna Mayer (139) und Tobias Müller (138) sind zwei Läuferhoffnungen der SpVgg Auerbach/Streitheim  

Auerbach. „ Wer Weltmeister werden will, muss zur SpVgg Auerbach/Streitheim kommen“. Diese Worte sprach der damalige 1. Vorsitzende Johann Kohler im August 2014 beim Empfang von Fußballerin Jenny Gaugigl in Biburg. Gaugigl wurde kurz zuvor mit der U20 Damen-Nationalmannschaft Weltmeisterin in Kanada und hat bis vor wenigen Jahren noch aktiv in Auerbach in der Jugendmannschaft gespielt. Schon einmal im Jahre 1999 durfte Johann Kohler als Leichtathletik-Abteilungsleiter der SpVgg Auerbach/Streitheim eine Leichtathletikweltmeisterin in seinen Reihen begrüßen. Olivia Norris wurde Jugendweltmeisterin mit dem Speer im polnischen Bydgoszcz und sorgte damals für einen Paukenschlag. Jetzt kann sich vielleicht die Geschichte wiederholen. Der für die SpVgg Auerbach/Streitheim startende 19-jährige Fabio Kammler aus Diedorf, sorgt gerade in der Leichtathletikwelt für Schlagzeilen. Er befindet sich beim Studium in den USA und startet hier mit seiner Universität bei verschiedenen Leichtathletik-Events. Noch vor Wochenfrist lief er in Liberty eine diesjährige deutsche Jahresbestzeit in der Altersklasse U20 und konnte diese noch vier Tage vor seiner Heimreise nach Deutschland toppen. Sagenhafte 21,23 Sekunden über 200 m lassen ihn und seine Heimtrainer Rebecca Juraschek und Jan Jäger sogar von einer Teilnahme an der Weltmeisterschaft träumen. Nur drei hundertstel Sekunden fehlen noch zur Norm für die Teilnahme an den diesjährigen Welttitelkämpfen, die wie es der Zufall will, wieder in Bydgoszcz stattfinden werden. Doch bevor muss er sich noch bei zwei Qualifikationwettkämpfen im Juni der deutschen Konkurrenz stellen. Bleibt zu hoffen, dass Kammler nach einer Regenarationswoche wieder voll angreifen kann. Bereits dieses Wochenende gilt es für Mehrkämpfer David Kirch sich unter Deutschlands Besten zu behaupten. In Marburg bestreitet er für diese Weltmeisterschaften einen Qualifikationwettkampf im hessischen Marburg. Nicht für die Welt-, sondern für die deutschen Titelkämpfe konnte sich Julian Kaiser über 400 m Hürden mit 57,41 Sek in der Klasse U18 in München qualifizieren. Der mehrfache bayerische Meister über 800 m wird sich dann entscheiden müssen, welche Strecke er in Zukunft laufen wird. Dies weiß seit dem letzten Wettkampf der 16-jährige Tobias Müller, der sich von Lauf zu Lauf über 800 m steigert und jetzt eine Bestzeit von 2:08,49 Min. stehen hat. Bei den Mädchen läuft es bei der 14-jährigen Anna Mayer über die gleiche Strecke immer besser und hat nun eine Bestzeit von 2:35,47 Min. vorzuweisen. Als gutes Pflaster erwies sich das Münchner Dantestadion auch für Simon Kastner über 100 m in U18 mit 11,69 Sekunden und bei Hannah Schöllhorn im Speerwurf mit 32,50 m. koh.

nach oben
 
Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim sind auch außerhalb der Stadien erfolgreich

Auerbach. Nicht nur in Stadien sorgen die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim für sehr gute Ergebnisse. So auch beim Gebirgstälerlauf in Oberstorf, wo dem 19-jährigen Simon Eisele eine Überraschung glückte. In der Altersklasse männliche Jugend U20 belegte er im Halbmarathon über 21 Kilometer einen sehr guten zweiten Platz in der beachtlichen Zeit von 1:34,26 Stunden. Gut waren auch die Platzierungen der anderen Auerbacher Läufer beim Stadtberger Lauf. Bei der weiblichen Jugend gewann Isabelle Sasse über 3,6 Kilometer in der Zeit von 16:10 Min., während bei den Schülern über 1,5 Kilometer Tobias Stiastny den in 5:29 min. und Corbinian Sasse in 5:44 in ihren Altersklassen jeweils den zweiten Rang erliefen. Bei den jüngsten Startern in U10 kam der sechsjährige Simon Stiastny in 7,23 Min. als 13. ins Ziel. Bei den Männern über 10 Kilometer benötigte Günther Sasse 43,09 und Roland Stiastny 51,15 Min. koh.

nach oben
 
Top-Resultate am laufenden Band der Auerbacher Leichtathleten
  Zu den besten Sprintern unter 20 Jahren gehört in Deutschland der 18-jährige Fabio Kammler von der SpVgg Auerbach/Streitheim, der in Kürze während der Studienferien in den USA, in der Heimat auf Titeljagd gehen wird.  
  Johanna Schiepp legte einen super Lauf hin.  
  Emily Schuster legte einen guten Start hin.  

Auerbach. Mehrere in den USA erzielte Ergebnisse, schlagen zurzeit in Deutschland wie eine Bombe ein. Der 18-jährige Leichtathlet Fabio Kammler von der SpVgg Auerbach/Streitheim, er weilt aus Studiengründen in den USA, hat die hiesige Leichtathletikwelt aufhorchen lassen. Mit 21,58 Sekunden über 200 m lief er in Liberty eine Zeit, die heuer in Deutschland noch kein Athlet unter 20 Jahren lief. Das ist damit eine neue deutsche und bayerische Jahresbestleistung, sowie auch ein neuer Vereinsrekord, den seit 2004 der ehemalige bayerische Meister Clemens Biller mit 21,76 Sekunden hielt. Noch schneller war Kammler im Vorlauf mit 21,39 Sek, doch hier war der Rückenwind zu stark. Am gleichen Tag sorgte er mit 10,86 Sekunden über 100 m ebenfalls für eine Hammerzeit, dies ist derzeitig Platz eins in Bayern und Platz sechs in Deutschland. Deshalb warten seine Heimtrainer Rebecca Juraschek und Jan Jäger voller Erwartung auf seinen Heimaturlaub ab Ende Mai, um dann den eine oder andere überregionale Meisterschaft einfahren zu können.

Meisterschaftsanwärter bei der Jugend überregional sind aber auch noch weitere Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim. Diese haben bei Wettkämpfen am verlängerten Wochenende in Gersthofen, Oberschleißheim, Regensburg, Gilching und Schwabmünchen Superleistungen am Fließband abgeliefert. Titelhoffnungen ruhen dabei auf den letztjährigen bayerischen Mehrkampfmeister David Kirch. Der Siebzehnjährige ist einer von 38 Kaderathleten im Sportinternat der Berthold- Brecht-Schule in Nürnberg und hat in den letzten Tagen eine Reihe von sehr überragenden Leistungen abgeliefert. Er verbesserte seinen eigenen Vereinsrekord von 1,88 m auf nunmehr 1,94 m, dies ist derzeit Platz zwei in Bayern und warf den Speer sehr gute 46,82 m weit. Nur um winzige drei Punkte verfehlte Adrian Sasse den alten Vereinsrekord im Blockmehrkampf, darf sich aber über 2.575 Punkte und Platz drei in Bayern in M15 freuen. Zudem stellte er in allen fünf Disziplinen neue persönliche Bestleistungen auf, in dem die 35,15 m im Diskuswurf hervorragten. Einen sehr guten neunten Platz in der bayerischen Bestenliste bedeuten auch die 22,07 m im Diskuswurf W14 von Alexandra Herr. Wer in die deutschen und bayerischen Jahresbestenlisten schaut, dem stechen immer wieder Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim an der Spitze ins Auge.

So auch die U16 4 x 100 m Staffel der weiblichen Jugend in der Besetzung Sina Kemmerling, Emily Schuster, Lisa Kemmerling und Johanna Schiepp in einer Fabelzeit von 49,89 Sekunden. Von allen 40 Vereinsstaffeln die heuer in Bayern mit einer U16- Staffel gelaufen sind, ist dies mit Abstand die schnellste Zeit und erst mit 1,5 Sekunden Rückstand folgt mit Quelle Fürth die zweitbeste Staffel. Somit waren die vier Mädchen nur um 0,01 Sekunden langsamer als ihre älteren Vereinskameradinnen der U18, die in Bayern immerhin Zweite sind. Zweiter Platz derzeit im Freistaat auch für die 12,88 Sekunden über 100 m im Einzel von der 15-jährigen Johanna Schiepp, wie auch Spitzenleistungen von der gleichaltrigen Emily Schuster mit 12,44 über 80 m Hürden, 34,47 m im Speerwurf und 5,47 im Weitsprung. Herausragend auch die 2.136 Punkte im Dreikampf und die 1,64 m im Hochsprung von Angela Stockert und die 5,40 m im Weitsprung durch Sophia Müller bei der weiblichen Jugend U18.

Bei den mittel- und nordschwäbischen Meisterschaften in Schwabmünchen wurden jeweils sechs Meister und Vizemeister durch Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim errungen. Den Titel holten sich Jannik Remy über 800 m, Thomas Burkhart über 100 m, Lisa Kemmerling über 75 m und 60 m Hürden, Johanna Schiepp über 100 m und die 4 x 100 m Staffel w.U16. Vizemeisterschaften errangen David Hampp 800 m, Adrian Sasse im Hochsprung und Kugelstoßen, Alexandra Herr im Speerwurf, Sina Kemmerling über 100 m und Johanna Schiepp über 80 m Hürden. Eine Bronzemedaille ging an Lisa Kemmerling im Hochsprung. Koh.

nach oben
 
Auerbacher Leichtathleten schon in toller Frühform
  Zu den besten 3 x 800 m Staffeln in Schwaben gehören die Schülerinnen und Schüler der SpVgg Auerbach/Streitheim. Sie holten bei den Titelmämpfen einen Meister- und zwei Vizemeistertitel.  
  Mit Lisa und Sina Kemmerling starten zwei der schnellsten Sprinterinnen in ihren Altersklassen in Bayern für die SpVgg Auerbach/Streitheim .  

Friedberg/Neusäß. Geht es nach den ersten Saisonfreiluftwettkämpfen, den Bahneröffnungen der Leichtathleten, so steht den Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim ein sehr gutes Jahr bevor. Auch wenn die Beteiligung der Vereine aus dem Kreis Mittel- und Nordschwaben zum Teil enttäuschend war, davon ließen sich die Auerbacher nicht abhalten, auch teilweise im Alleingang für hervorragende Resultate zu sorgen. Allen voran die 4 x 100 m Staffel der U18 Altersklasse der weiblichen Jugend. In der Besetzung Sina Kemmerling, Sophia Müller, Emily Schuster und Angela Stockert wurde in 49,88 Sekunden nicht nur eine neue bayerische Jahresbestzeit aufgestellt, sondern das Quartett qualifizierte sich schon beim ersten Wettkampf für die deutschen Jugendmeisterschaften am 23. und 24. Juli in Mönchengladbach. Aber auch in den Einzelwertungen waren diese Athletinnen immer auf den ersten drei Plätzen dieser Bahneröffnung zu finden, in Bayern reichte dies für fast immer in die Top-Ten zu kommen, sehr oft auch unter die ersten Fünf der Jahresbestenliste. Auf Platz eins in Bayern schaffte es trotz einer Erkältung über 100 m in 13,02 Sekunden Emily Schuster, ebenso über 80 m Hürden in 12,94. Über diese zwei Strecken gab es sogar jeweils einen Dreifacherfolg für die SpVgg. Auerbach, denn Sina Kemmerling und Johanna Schiepp folgten mit 13,18 und 13,22, beziehungsweise 13,33 und 13,29 Sekunden. So nebenbei gewann Schuster auch noch den Speerwurf mit 33,37 m. Nach den ersten Wettkämpfen in Bayern an der Spitze ist auch Angela Stockert mit ihren 14,89 Sekunden über 100 m Hürden, hier folgte Sophia Müller in 15,33 Sekunden. Eine Überraschung auch die 13,02 über 100 m und die 26,30 über 200 m Sprint von Müller, das bedeutet Platz drei in Bayern. Ebenfalls waren die 27,22 Sek. von Stockert über die 200 m und 10,76 m im Kugelstoßen, nicht zu verachten. Sehr gut in Szene setzten sich die jüngeren Starterinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim. Allen voran die dreizehnjährige Lisa Kemmerling, die die Schnellste über 75 m in 10,26 Sekunden war und Pia Juraschek in W14 mit ihren 13,81 Sekunden über 80 m Hürden und dem zweiten Rang. Juraschek starteten zusammen mit Alexandra Herr, Alina Dieminger und Anna Mayer auch über 4 x 100 m der Jugend U16, mit 57,55 Sekunden wurde die Staffel Zweite. Groß war die Freude bei Jana Wiedemann in der Klasse U20, wo sie mit 10,22 m zum ersten Male die Zehnmetermarke im Kugelstoßen übertraf. Aber auch die männlichen Teilnehmer der SpVgg konnten überzeugen. Hier entpuppt sich der 17-jährige Julian Kaiser als Allzweckwaffe auf der Kurz- und Mittelstrecke. Heuer bereits bayerischer U18- Meister in der Halle über 800 m, jetzt auch eine Superzeit über 100 m in 11,81 Sekunden. Nach einjähriger Verletzungspause ist Tobias Müller wieder auf dem Vormarsch. Der 16-jährige verbesserte seine persönliche Bestzeit über 800 m auf nunmehr 2:13,15 Min. Sein gleichaltriger Vereinskollege Julius Schöllhorn kommt mit seinen sehr guten 49,37 m mit dem Speer, immer näher an die magische Grenze von 50 Meter heran. Freuen durfte sich auch Simon Kastner über seine neue Bestleistung mit der Kugel von 11,38 m. Mit neuen Sprintschuhen zu neuen Bestzeiten über 100 und 300 m war in M15 Thomas Burghart in 12,42 und 41,67 Sekunden unterwegs. Auch Adrian Sasse in 12,71 über 100 m und 31,17 m mit dem Diskus konnte zufrieden sein.

Im Rahmen dieser Bahneröffnung wurden auch mittel- und nordschwäbische Meistertitel in den Langstaffeln über 3 x 800 m vergeben. Sieger wurde die männliche U12 Staffel mit Lucas Wiedemann, Tim Baier und Tobias Stiatny in 8:38,16 Min. Außerdem zwei Vizemeisterschaften für die SpVgg Auerbach/Streitheim mit 9:02,54 Min. durch die männliche U14 mit David Hampp, Möckl Johannes und Jannik Remy und der weiblichen U12 mit Annika Schußmann, Anna-Maria Günther und Sarah Stadler in 9:14,11 Min., hier wurde die Staffel II mit Stadler Lena, Hannah Baier und Susanne Fink Fünfte und auf Platz acht folgte die dritte Staffel mit Hanna Müller, Anne Dematte und Rebecca Kuchenbaur. koh.

nach oben
 
Auerbacher Leichtathleten starten in aller Welt
  Mit der Auerbacher deutscher Vize- Mehrkampfmeister, aber auch in den Einzeldisziplinen ist die 15-jährige Emily Schuster in Bayern mit an der Spitze. So bedeuten die 34,47 m mit dem Speer nicht nur neuen Vereinsrekord, sondern auch die drittbeste Weite in diesem Jahr in Bayern.  

Auerbach. Nicht nur in der bayerischen Heimat, sondern auch in aller Welt, tragen Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim den Namen ihres Vereins hinaus. Aus Studiengründen starten die ehemaligen bayerischen Meister Anna Juraschek und Fabio Kammler in Riga (Lettland) und in Kansas City (USA) bei Sportfesten und Meisterschaften ihrer Universitäten. Anna Juraschek beteiligte sich an den Uni-Titelkämpfen und errang einen achten Rang im Kugelstoßen mit 8,90 m. Für das „William Jewell College“ in Kansas startet der zur deutschen Spitze im Sprint gehörende Fabio Kammler und konnte bereits hervorragende Zeiten jenseits des Atlantik erzielen. In der Halle lief er die 60 m in 7,21 Sekunden und über 200 m erzielte er 22,13 Sekunden, diese Zeit hätte in der Hallensaison in Deutschland den 12. Rang in der Klasse U20 bedeutet. Kammler der beabsichtigt drei bis vier Jahren in den USA zu bleiben und an dieser Uni seinen Bachelor in Business Administration zu machen, weilt jetzt in Oklahoma im Trainingslager um dann von Mitte Mai bis August in Deutschland wieder für seinen Heimatverein SpVgg Auerbach/Streitheim auf Titeljagd gehen.

Desweilen müssen seine Vereinskameraden im Aprilwetter in Augsburg ihre Form beim Werfertag testen. Alle gestarteten Auerbacher Teilnehmer haben im Winter ihre Hausaufgaben gemacht und erzielten gute Leistungen. Einen neuen Vereinsrekord stellte dabei Emily Schuster in der Klasse W15 mit dem Speer auf und erreichte 34,47 m. Die meisten Teilnehmer mussten mit den gestiegenen Altersklassen auch mit schwereren Geräten ihre Wettkämpfe bestreiten. Mit gleich schweren Geräten stellten Adrian Sasse und Alexandra Herr im Kugelstoßen mit 10,69 m und 8,13 m persönliche Bestleistungen auf. Dies gelang auch Angela Stockert (11,68)) und Sophia Müller (9,90 m) mit der Kugel, auch mit dem Speer sprangen neue persönliche Rekorde heraus. Stockert mit 31,55 und Müller mit 29,85 Meter. koh.

nach oben
 
Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim erzielen beachtliche Ergebnisse
  Einen guten vierten Platz in der Mannschaftswertung der Frauen beim Halbmarathon belegten die Auerbacherinnen Alexandra Rottenkolber, Larissa Ischwang und Isabelle Sasse.  
  Schnellster Jugendlicher beim Straßenlauf in Augsburg war der neunjährige Tobias Stiastny. Er schlug alle Läufer bis 18 Jahre  

Auerbach. Die Qual der Wahl hatten die Langstrecken- Läufer der SpVgg Auerbach/Streitheim am vergangenen Wochenende. Augsburg oder Hamburg standen im Terminkalender, also wurden beide Veranstaltungen besucht. In Hamburg beim Marathon über die 42,195 Kilometer beteiligten sich die beiden Fußballer Georg Weser und Leonhard Fitz im Feld der 22.000 Läufer. Weser erreichte eine gute Zeit von 3:32,06 und Fitz meisterte die Strecke in 4:15,44 Stunden. Einen Achtungserfolg bei den Frauen gelang der Vereinskassenverwalterin Sabine Huber, die in 4:12,52 Std. ins Ziel kam. Unter den vier Teilnehmern, die für die SpVgg Auerbach/Streitheim starteten, war auch Gabriel Brandl, er absolvierte den Halbmarathon in 1:59,28 Minuten. Die schwäbische und zugleich auch die mittel- und nordschwäbische Meisterschaft konnte in Augsburg errungen werden. Da für die weibliche Jugend keine Wertung ausgeschrieben war, starteten die Mädchen der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den Frauen W20. Hier konnten beachtliche Zeiten und Platzierungen erreicht werden. Die Schnellste aus Auerbacher Sicht war Alexandra Rottenkolber als Fünfte in 1:48,25 Std., gefolgt von Larissa Ischwang als Sechste in 1:51,59 und Isabelle Sasse in 1:54,14 Stunden als Achte. Alle drei Läuferinnen stellte für ihre tatsächlichen Jugend-Altersklassen neue Vereinsrekorde auf. Mit der Mannschaft verpassten sie nur knapp das Siegerpodest und landeten mit 5:34,38 Std. auf dem vierten Rang bei der schwäbischen Meisterschaft. Da die 21,0975 Kilometer für manchen Läufer doch zu anstrengend waren, bot der Veranstalter auch einen Lauf über 6,9 Kilometer an. Hier sorgte der neunjährige Tobias Stiasny für einen Paukenschlag und lies sämtliche Läufer bis 18 Jahre klar hinter sich. Bei 31:50 Minuten blieben die Uhren beim Auerbacher Nachwuchstalent stehen, damit war er genau um drei Minuten schneller als sein Vater Roland Stiasny. Einen guten zweiten Platz erreichte über 5 Kilometer der Frauen, Pia Unger mit 24:36 Minuten. koh.

nach oben
 
Trainingslager in Leibnitz
  Mit Julian Kaiser, Tobias Müller, Anna Mayer, Alexandra Herr, Simon Kastner, Benjamin Hampp und Adrian Sasse war eine tolle Truppe im Trainingslager vertreten.  
  Die Leichtathleten der SpVgg starten motiviert in die neue Saison.  

Ein schönes und viel zu kurzes Trainingslager in Leibnitz geht zu Ende. Es hatten alle viel Spaß und können gestärkt und gesund die kommende Saison in Angriff nehmen. Die Trainer Rebecca Juraschek und Jan Jäger können mit der Trainingsbilanz zurfrieden sein.

nach oben
 
Mittel- u. nordschwäbisch Wald- und Crossmeisterschaften wurden ein Erfolg für die SpVgg Auerbach/Streitheim
  Zusammen mit ihren Trainerinnen Brigitte Kuen (links) und Margit Kawalla konnten die Schülerleichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim stolz auf ihre Leistungen sein. Als Belohnung gab es für die Titelträger einen Meisterschaftswimpel.  

Wemding. Trotz einer Reihe von grippebedingten Absagen am Veranstaltungstag, konnten die jungen Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den mittel- und nordschwäbischen Crossmeisterschaften 15 Podestplätze unter den ersten Drei erringen. Durch die Ausfälle wurden in einigen Klassen die erwarteten Mannschaftssiege nicht realisiert. Doch insgesamt waren die beiden Trainerinnen Margit Kawalla und Brigitte Kuen mit den Leistungen ihrer jungen Schützlinge zufrieden, holten sie doch sieben erste, sechs zweite und zwei dritte Plätze im Norden von Schwaben. Einzelsieger wurden Tobias Stiastny (M10), Tim Baier (M11), Jannik Remy (M12) und Julia Bschorr (W13). Als Mannschaftssieger durften sich die weibliche Kinder U12-Mannschaft mit Susanna Fink, Annika Bschorr, Hanne Müller, die weibliche Jugend U14 mit Julia Bschorr, Laura Seiring, Juliane Frank und das männliche Kinder U12 –Team mit Tobias Stiastny, Lucas Wiedemann und Tim Baier feiern lassen. Eine Vizemeisterschaft errangen Max Kammerer (M8), Susanna Fink (W10), Lucas Wiedemann (M10), Laura Seiring (W13), David Hampp (M12) und Pia Unger (U20). Den Bronzerang erliefen sich Pascal Vogg (M8) und Benedikt Hampp in M15. koh.

nach oben
 
David Kirch wird guter Vierter bei bayerischer Mehrkampfmeisterschaft in der Halle
  Mit 1,88 m, neuer persönlicher Rekord, führt der achtzehnjährige David Kirch jetzt die diesjährige bayerische Bestenlistenliste im Hochsprung an und hat somit seine eigenen Körpergröße übersprungen.  

Fürth. Während David Kirch von der SpVgg Auerbach/Streitheim in seiner vorjährigen Altersklasse U18 bayerischer Meister im Fünfkampf und Dritter im Zehnkampf im Stadion wurde, muss er heuer in der nächsthöheren Klasse U20 um Titelehren kämpfen. So auch bei den bayerischen Hallenmehrkampfmeisterschaften in der Quelle-Halle. Und auch hier konnte der 18-jährige Leichtathlet überzeugen und wurde sehr guter Vierter mit 4.567 Punkten im Siebenkampf. Beim Zwischenstand am ersten Tage lag er sogar nach vier Wettbewerben mit 2.668 Punkten auf Platz zwei, obwohl er in seinen Spezialdisziplinen 60 m (7,67 Sek.), Weitsprung (6,64 m) und Kugel mit 11,63 m seine Bestleistungen nicht ganz erreichte. Doch im Hochsprung war er mit 1,88 m wieder voll da und verbesserte seinen alten Rekord um zwei Zentimeter. Neue persönliche Rekorde holte er sich auch am zweiten Wettkampftag. In 9,24 Sek flitzte er über die 60 m Hürden, meisterte im Stabhochsprung 3,70 m und verbesserte sich im abschließenden 1000 Meterlauf um fünf Sekunden auf nunmehr 2:59,38 Minuten. Vier neue Bestleistungen, mit David Kirch ist auch heuer im Freien wieder stark zu rechnen. Koh.

nach oben
 
20 Podestplätze für die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim bei den schwäbischen Crossmeisterschaften
   
   
  Nur die beiden Allgäuerinnen Cornelia Schleberg (TSV Marktoberdorf) unn Jan Schmidt vom TV Immenstadt waren schneller als die ärgsten Verfolgerinnen aus Auerbach im blauen Trikot Lisa Kemmerling, Alina Müller und Julia Bschorr, die zusammen auch schwäbischer Mannschaftsmeister wurden.  
   
   

Untermeitingen. Bei den bisherigen Leichtathletikmeisterschaften in der Halle, ersehnten sich manche Athleten unter frühlingshaften Bedingungen einen Start im Freien. Jetzt zum Auftakt der Freiluftsaison mussten die schwäbischen Crossläufer mit Regen, Kälte, Schnee und Sturm kämpfen. Kein Wald oder Busch auf dem Lechfeld sorgte für ein windstilles Plätzchen, trotzdem nahmen unter Schwabens Besten auch 30 Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim an diesem Crosslauf teil. Dabei entwickelte sich mehrmals ein Kampf zwischen den Flachländern aus Mittel- und Nordschwaben und den schnee- und sturmerprobten Allgäuern. Am Ende gingen die Titel je nach Klasse gerecht an die zwei Leichtathletikkreise. Da waren auch die Trainer der SpVgg Auerbach/Streitheim zufrieden, denn nicht weniger als 20 Podestplätze unter den ersten Drei gingen an die Starter aus dem Rothal. Ganz oben auf dem Siegerpodest als schwäbischer Meister standen Max Kammerer (M8 und das Supertalent Jannik Remy (M12), während die restlichen zwei Titel die Mannschaften der weiblichen U14 mit Sina Kemmerling, Alina Miller und Julia Bschorr, sowie das Team U20/18 mit Alexandra Rottenkolber, Pia Unger und Isabelle Sasse holten. Mit zwei Silbermedaillen, beziehungsweise Vizemeisterschaften konnten auch die weibliche U16 mit Anna Mayer, Alina Dieminger, Isabel Fink und die männliche U16 mit Thomas Burkhart, Corbinian Sasse und Benedikt Hampp punkten. Vizemeister in den Einzeln wurden Lisa Kemmerling (W13), Hannah Baier (W9) und Moritz Möckl bei den Neunjährigen. Einen dritten Podestplatz erkämpften sich Pascal Vogg, Tobias Stiastny, Corbinian Sasse, Mila Krstovic, Anne-Marie Günther, Alina Müller Alexandra Rottenkolber und Pia Unger, während die Mannschaft mit Jannik Remy, Johannes Möckl und David Hampp die Bronzemedaille in der Teamwertung in U14 männlich holten. koh.

nach oben
 
Auerbacher Leichtathleten brachten auch ohne Titel hervorragende Leistungen
  Mit Johanna Schiepp (links) und Sina Kemmerling (rechts) warteten zwei Leichtathletinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim auf den Startschuss zum Finale über 60 m bei den bayerischen Meisterschaften  
  Anna Mayer und Julian Kaiser sind die großen Zukunftshoffnungen der SpVgg Auerbach/Streitheim im Mittelstreckenbereich in der Leichtathletik  
  Julian Kaiser und Emily Schuster: Die Sübayerischen Vizemeister Julian Kaiser über 400m und Emiliy Schuster über 60 m Hürden.  

München. Zum Abschluss der Hallenmeisterschaftssaison in den Leichtathletik-Einzelwettbewerben, liefen die Athleten der SpVgg Auerbach/Streitheim nochmals zu großer Form auf. Viele persönliche Bestleistungen und hervorragende Platzierungen bei den südbayerischen Meisterschaften der U20 und U16 am Olympia-Stützpunkt waren die Ausbeute. Das einzige was fehlte war ein Meistertitel, doch zwei zweite und ein dritter Rang sind auch nicht zu verachten. Den Sprung auf das Siegerpodest schaffte heuer schon zum wiederholten Male der noch 16-jährige Julian Kaiser. Nach seinem Sieg über 800 m vor Wochenfrist bei den bayerischen Titelkämpfen in Fürth in seiner Altersklasse U18, versuchte er sich diesmal über 400 m bei den um zwei Jahre älteren U20-Athleten. Und wieder waren bis auf den neuen Meister Arne Leppelsach vom MTV Pfaffenhofen alle seine Konkurrenten hinter im platziert. Mit 52,65 Sekunden verbesserte er seinen vorjährigen Freiluftrekord um genau eine Sekunde und wurde somit Zweiter. Seine guten 5.69 m im Weitsprung als Zehnter rundeten seinen Auftritt in der Halle ab. Vizemeisterin bei 29 Teilnehmerinnen, neuer Vereinsrekord mit 9,37 Sek. und trotzdem ein bisschen traurig war in der Altersklasse W14 Emily Schuster über 60 m Hürden. Schuld daran war ihr zögerlicher Start, denn als eine der Letzten kam sie auf dem Startblock der acht Teilnehmerinnen im schnellsten Zeitlauf und konnte bis zum Ziel die neue Meisterin Antonie Kiefer aus Altötting nicht mehr ganz erreichen. 2:53,70 Min. war die bisher schnellste Zeit über 800 m für die 14-jährige Anna Mayer, deshalb musste sie im schwächeren Zeitlauf um einen guten Meisterschaftsplatz antreten. Zur Überraschung ihrer Trainer legte sie sofort nach dem Startschuss ein sehr schnelles Tempo vor und hielt dieses bis zum Schluss durch und lief als Siegerin in 2:38,02 Minuten dieses Laufes ins Ziel. Wieviel Wert ihre um sage und schreibe fast 14 Sekunden verbesserte neue Bestzeit werden würde, musste der zweite Lauf mit allen Favoritinnen entscheiden. Doch die Zeit von Mayer reichte zum Gewinn der Bronzemedaille, so wurde der zweite Rang nur um einen Wimpernschlag verfehlt. In der gleichen Altersklasse überraschte auch Alexandra Herr mit einer um einem Meter verbesserten Bestleistung im Kugelstoßen mit 8,33 m und dem siebten Platz und Lisa Kemmerling über 60 m in guten 8,43 Sekunden im 60 m Sprint, die sie im Zwischenlauf erzielte. In der Altersklasse W15 standen mit Johanna Schiepp und Sina Kemmerling auch zwei Auerbacherinnen im 38 Teilnehmer großem Feld über 60 m. Beide überstanden ohne Probleme ihre Vorläufe in 8,44, beziehungsweise 8,45 Sekunden und qualifizierten sich über die Zwischenläufe in 8,34 und 8,42 Sekunden für den Endlauf. So standen beide Sprinterinnen der SpVgg Auerbach im Finale, hier belegte Schiepp wie im Zwischenlauf mit 8,34 den sechsten und Kemmerling verbesserte sich auf 8,37 Sekunden, dies war der achte Rang.

nach oben
 
David Kirch holt Bronzemedaille bei Bayerischer Meisterschaften
  Auch wenn es diesmal nur Bronze war, David Kirch freute sich trotzdem über seinen dritten Platz bei den Bayerischen Hallenmeisterschaften im Weitsprung. v. l. n. r... Paul Waschburger (LAZ Kreis Günzburg), David Faltenbacher (Stadtwerke München) und David Kirch von der SpVgg Auerbach/Streitheim.  

München. Im vorigen Jahr bayerischer Fünfkampfmeister, heuer bereits im ersten Wettkampf der Saison bei den bayerischen Hallenmeisterschaften Teil II in München, Gewinner der Bronzemedaille. In der Altersklasse männlich U 20 holte sich der 18-jährige Leichtathlet David Kirch von der SpVgg Auerbach/Streitheim einen dritten Rang im Weitsprung mit guten 6,74 m. Damit stellte er einen neuen Vereinsrekord in dieser Altersklasse auf, den alten Rekord hielt sein Trainer Jan Jäger seit dem Jahre 2002 mit 6,03 m. Kirch blieb aber trotzdem um drei Zentimeter unter seiner eigenen Bestleistung, die er im vergangen Jahr bei der U18 aufgestellt hatte. Die zweitbeste Platzierung für die Auerbacher Leichtathletik bei diesen Titelkämpfen holte sich die in W15 Emily Schuster über 60 m Hürden. Schuster hatte das Pech, dass sie in einen schwachen Zeitlauf gelost wurde und somit keine direkte Gegnerin hatte und „nur“ 9,44 Sekunden erzielte. In der Endabrechnung aller Läufe über die Hürden war dies der fünfte Platz. 40 Athletinnen starteten im 60 Meter- Flachsprint der W15, mit dabei Sina Kemmerling. Leider kam sie nicht ideal aus dem Startblock und am Ende reichte die Zeit von 8,48 Sekunden nicht für den Endlauf der besten Acht. Dies trifft auch auf Thomas Burkhart in M15 zu, trotzdem waren die 8,02 Sekunden persönliche Bestzeit. Abgerundet wurden die durchweg guten Ergebnisse der Auerbacher mit dem achten Rang von Jana Wiedemann in der weiblichen Jugend U20 und 9,84 m im Kugelstoßen. koh.

nach oben
 
Julian Kaiser wird Bayerischer Meister über 800 m
  Eine erfolgreiche Truppe, die Leichtathleten der SpVgg Auerbach/Streitheim mit Ihren Trainern Jan Jäger (links) und Lothar Schmitt und Rebecca Juraschek (rechts) Die Athleten Julian Kaiser als bayerischen Meister, Sophia Müller und Angela Stockert.  

Fürth. Der 16-Gymniast Julian Kaiser von der SpVgg Auerbach/Streitheim ist nicht zu bremsen. War es vor zwei Wochen die rote Kunststoffbahn in der Leichtathletikhalle in München bei den südbayerischen Meisterschaften, so fühlte er sich auch bei den bayerischen U18-Leichtathletikmeisterschaften auf der blauen Lauffläche in der Quelle-Halle in Fürth genauso wohl und gewann nun auch gegen die Besten aus ganz Bayern den bayerischen Meistertitel über 800 m. Blieben in München die Uhren bei 2:03,57 Minuten stehen, so konnte er sich jetzt nochmals steigern und lief in 2:03,37 Minuten ins Ziel. Seine Konkurrenten und die zahlreichen Zuschauern verblüffte Kaiser mit einem ungewöhnlichen Rennen. Sofort nach dem Startschuss eroberte er sich wie ein 100 Meter-Sprinter die Spitze und hatte zeitweise zehn Meter Vorsprung. Nach der zweiten Runde von vier wurde er plötzlich ein wenig langsamer und seine zwei hartnäckigsten Verfolger, Andreas Stettner (LG Würm Athletik) und Thaddäus Weißhaar (DJK Friedberg), zogen an ihm vorbei. Sie glaubten beide an einen Einbruch von Kaiser und wähnten sich schon auf der Siegerstraße. Da hatten sie aber die Rechnung ohne den Kaiser gemacht, denn mit einem energischen Zwischenspurt eroberte er sich der Auerbacher Leichtathlet auf den letzten 200 Metern noch einen satten Vorsprung von rund fünf Metern. Zwei tolle Rennen mit zwei Titeln, besser konnte das Jahr für ihn und seine beiden Trainer Rebecca Juraschek und Jan Jäger nicht beginnen. Auch die beiden Schützlinge von Trainer Lothar Schmitt, Angela Stockert und Sophia Müller, gingen in Fürth an den Start. Mit ebenfalls 16 Jahren waren sie die mit jüngsten Teilnehmerinnen dieser bayerischen Titelkämpf in der Klasse weilbliche Jugend U18. Nach den Vorläufen konnte vor allem Angela Stockert mit einer Medaille rechnen, denn sie erreichte mit 9,07 Sek über 60 m Hürden die zweitbeste Zeit aller Teilnehmerinnen und qualifizierte sich für den Endlauf der besten Acht ebenso wie Sophia Müller in 9,34 Sekunden. Leider machte sich bei ihr wieder eine Zerrung bemerkbar, sodass sie den Endlauf nicht voll angehen konnte. Platz fünf in 9,22 Sekunden für Stockert und der siebte Rang für Müller in 9,28 Sekunden waren trotzdem beachtenswert. Durch eine Zeitverschiebung im Hürdenendllauf, konnte sich Stockert auf ihren zweiten Start an diesem Tage im Kugelstoßen nur kurz vorbereiten. Vielleicht war dies der Grund, dass mit dem vierten Rang und 11,26 m, eine Medaille knapp verfehlte. Trotz Übertreffen der Fünfmetermarke war Sophia Müller mit ihren 5,01 m und dem zehnten Platz im Weitsprung nicht zufrieden. Sie brachte es einfach nicht fertig den Absprungbalken zu treffen und schenkte durch frühzeitigen Absprung jeweils eine bessere Weite und Platzierung her. koh.

nach oben
 
Julian Kaiser startet mit Sieg in das neue Jahr und Saison
  Mit einem Start- und Zielsieg erkämpfte sich Julian Kaiser den Titel eins südbayerischen Meisters über 800 m in der Altersklasse U18  

München. Besser hätte es für den 17-jährigen Julian Kaiser von der SpVgg Auerbach/Streitheim nicht in das neue Jahr und Saison gehen können. Der bayerische Meister von 2014 in U16 über 800 m, holte sich bereits beim ersten Start in dieser Saison seinen ersten Sieg und Titel. Bei den südbayerischen Hallen-Meisterschaften mit den Bezirken Oberbayern, Niederbayern und Schwaben, setzte er sich gegen 24 Mitkonkurrenten klar durch und holte sich mit der neuen persönlichen Bestleistung in 2:03,47 Min in der Altersklasse U18 den Titel. Da es in der Halle viel schwieriger ist eine gute Zeit zu laufen, gibt diese Leistung für Kaiser und seine Trainer Rebecca Juraschek und Jan Jäger Hoffnung, heuer zum ersten Male unter der Zweiminutengrenze zu bleiben. Kaiser startete auch im Weitsprung und sprang mit 5,85 m auf den sechsten Rang. Weitere Schützlinge der beiden gingen ebenfalls auf Titeljagd, der bayerische Jugend- Mehrkampfmeister David Kirch und Exmeister Simon Kastner. Kirch und konnte sowohl über 60 m Sprint mit 7,65 Sekunden, wie auch im Weitsprung mit 6,56 m (4. Platz) bei den Männern voll überzeugen, während Kastner trotz neuer Bestleistung im Vorlauf über 60 m in 7,36 Sekunden bei der Jugend U18 nach dem Zwischenlauf ein wenig enttäuscht war. Im Zwischenlauf, 7,38 Sek., fehlte ihm nur 0,01 Sekunden für den Einzug ins Finale. Die passierte auch der 15-jährigen Emily Schuster, ebenfalls über die 60 m bei der um zwei Jahre älteren weiblichen Jugend U18. Im Vorlauf überquerte sie in 8,33 Sek die Ziellinie, im Zwischenlauf fehlte ihr mit 0,03 Sekunden ein Wimpernschlag zum Einzug ins Finale. Mit Sophia Müller und Angela Stockert waren noch weitere Sportlerinnen von Trainer Lothar Schmitt am Start. Die beiden für Auerbach startenden Athletinnen mussten erstmals die höheren Hürden in U18 überqueren und schafften dies vorzüglich. Unter 26 Starterinnen belegten Müller und Stockert die Plätze zwei und drei und ließen somit die um ein Jahr älteren Starterinnen hinter sich. 9,19 Sek. für Müller und für Stockert 9,25 Sek. zeigten die Uhren an. Da für die beiden Mehrkämpferinnen ein Wettbewerb bei einer Einzelmeisterschaft zuwenig ist, absolvierte Müller noch zusätzlich den Weitsprung und wurde mit 5,06 m sehr gute Fünfte, während Stockert die Kugel auf 11,04 m und den sechsten Rang wuchtete. Eine neue persönliche Bestleistung stellte mit 9,45 m Sophia Müller im gleichen Wettbewerb auf. koh.

nach oben
 
 
 
 
September 2017 © Anne Rieger