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SpVgg Auerbach/Streitheim e. V.

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Volleyballherren der SpVgg Auerbach/Streitheim verpassen in der Relegation knapp den Klassenerhalt in der Bezirksliga
  Wohl zum letztenmal in dieser Aufstellung werden die Volleyballmänner der SpVgg Auerbach/Streitheim ihre zukünftigen Spiele in der Kreisliga bestreiten. Auf jeden Fall wird Spielertrainer Peter Schamberger seine Karriere beenden. knieend v. l. n. r.: Lutz Barthmann, Matthias Scherr, Karl-Heinz Mayershofer, Torsten Bischoff, Michael Rottl. hinten: Eugen Kowgar, Peter Schamberger, Marcus Motzke, Stephan Mack, Artur Zikeli, Herbert Daffner  

Pfuhl. In den letzten Jahren kannten die Volleyballherren der SpVgg Auerbach/Streitheim nur zwei Knöpfe im Fahrstuhl. Man pendelte zwischen Bezirksliga und Bezirksklasse, ein Jahr rauf und nächstes Jahr wieder runter und umgekehrt. Doch heuer ist alles anders, denn leider ging die Fahrt noch ein Stockwerk tiefer in die Kreisliga.

Nachdem die Mannen um Spielertrainer Peter Schamberger nur den drittletzten Tabellenplatz in der Volleyball-Bezirksklasse erreicht hatten, mussten sie mit den jeweiligen Zweiten der Kreisligen um den Verbleib in der Relegation kämpfen. Gegner waren als Gastgeber der TSV Pfuhl und der SVS Türkheim II. Die Auslosung wollte es so, dass im ersten Spiel Pfuhl und Türkheim gegenüber standen. Den Heimvorteil nutzten die Gastgeber aus und gewannen mit 3:2 gegen die Unterallgäuer. Zwischenstand: zwei Punkte für Pfuhl und ein Punkt für Türkheim.

Im zweiten Spiel erkannten die mitgereisten Fans aus Auerbach ihre Mannschaft zu Beginn der Partie nicht mehr. Langsam und unkonzentriert wurde hoch mit 11:25 der erste Satz gegen Türkheim verloren. Dass es auch anders gehen kann bewies man im zweiten Satz, er wurde mit 25:21 eine sichere Beute der SpVgg Auerbach. Ein Duell auf Augenhöhe dann der dritte Durchgang. Bis zum Schluss des Satzes wurde um jeden Punkt gerungen und am Ende war Türkheim die glücklichere Mannschaft, ebenso im vierten Satz der mit 25:20 gewonnen wurde. Statt mit einem zweiten Satzgewinn wenigstens einen Punkt zu holen, der am Ende zum Ligaverbleib gereicht hätte, standen die Auerbacher mit leeren Händen da. Überschattet wurde dieses Spiel durch eine schwere Verletzung von Stephan Mack.

Ein Sieg der Pfuhler im letzten Spiel gegen Auerbach und die Halle steht Kopf, so dachten sich nicht nur die Hausherren. Diese Freude wollten die Auerbacher ihrem Gegner nicht machen und schworen sich, schon aus Fairnessgründen, noch einmal alles zu geben. Mit der stärksten Mannschaft erkämpfte sich die SpVgg Auerbach/Streitheim einen überraschenden 3:1 Sieg (25:23, 25:21, 17:25, 25:21)gegen die Hausherren. Während jetzt die Türkheimer mit vier Punkten den Aufstieg feiern konnten, waren die Pfuhler am Boden zerstört. Dies waren natürlich auch die Auerbacher, die mit drei Punkten Zweiter wurden. Ein einziger Siegsatz fehlte beim Spiel gegen Türkheim und Auerbach hätte den Fahrstuhl nach unten nicht benützen müssen. So lag Abschiedstimmung in der Pfuhler Halle, denn mit den Auerbachern fehlt ein bekanntes Gesicht in den beiden obersten schwäbischen Volleyballklassen und zudem hängt Spielertrainer Peter Schamberger seine Sportschuhe jetzt endgültig an den berühmten Nagel. koh.

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Relegation für den Verbleib in der Volleyball-Bezirksklasse der Männer für die SpVgg Auerbach/Streitheim
  Hochmotiviert gehen unsere Herren am Samstag die Relegation an.  

Sein Karriereende muss Peter Schamberger, Spielertrainer bei den Volleyballherren der SpVgg Auerbach/Streitheim noch mal verschieben. Ursprünglich war das Ende am letzten Spieltag der Bezirksklasse geplant, doch weil nicht alle Mannschaften für die Auerbacher spielten, muss er nochmals ran. Grund war der drittletzte Tabellenplatz in der Bezirksklasse und dies ist ein Relegationsplatz. So trifft Schamberger und seine Mannen am kommenden Sonntag, 10. April ab 10 Uhr in Pfuhl bei Neu-Ulm auf die beiden Zweiten der Kreisliga Nord und Süd, den TSV Pfuhl und den TV Türkheim II. Der Sieger spielt in der kommenden Saison in der eingleisigen Bezirksklasse. Wäre eine tolle Sache, sollte dies den Männern der SpVgg Auerbach/Streitheim gelingen, denn die Damen aus Auerbach haben dieses Ziel mit der Meisterschaft in der Kreisliga West bereits geschafft. Koh.

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Starke Mütter schaffen Aufstieg in die Bezirksliga
     

Auerbach. Buchstäblich mit Kind und Kegel feierten die Damen der ersten Mannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim ihren Triumpf in der Volleyball-Kreisliga West. In der Gundelfinger Kreissporthalle gewinnen sie nicht nur die Meisterschaft, sondern auch den Aufstieg in die Bezirksklasse. (Siehe eigener Bericht)

Bis es soweit war, brauchten die Damen und auch Trainer Stephan Mack viel Geduld, Training und auch Organisationsgeschick. In den zurückliegenden Saisonen war der Trainer nicht zu beneiden, denn an ein geregeltes Training war in den letzten Jahren nicht zu denken. Immer wieder hörte er von seinen Spielerinnen den Satz „ Hallo Trainer, ich bin schwanger“. Es kam nicht nur einmal vor, dass der 49-jährige Vater eines 17-jährigen Sohnes seufzte und resigniert verkündete: „ Dann machen wir heute statt Volleyballtraining Schwangerschaftsgymnastik und Atemübungen“. Zeitweise erwarteten gleichzeitig drei seiner neun Spielerinnen Nachwuchs und somit wusste er manchmal am Donnerstagtraining nicht, wen er am Samstag zum Spiel auf dem Parkett zur Verfügung hatte. Darum ging sein Hilferuf an die jungen Mädchen der zweiten Mannschaft und bat um Mutterschaftsvertretung.

Doch jetzt sind die Kinder da, bis auf eine Ausnahme. Nicole Micheler wird im Juni zum ersten Male Mutti und kann sich jetzt wegen der Spielpause in Ruhe darauf vorbereiten. Ein wenig Ruhe in den nächsten zwei Monaten sehnen sich auch die aktiven Mütter herbei, die zum Teil ihren Nachwuchs mit zu den samstäglichen Spielen mitbringen. Nicht jede hat zuhause einen Mann, Oma oder Opa, der von 12 Uhr mittags bis 22 Uhr abends auf die Kinder aufpasst. Dies trifft besonders auf Sandra Schmidt-Daffner aus Diedorf zu. Die 43-jährige gehört seit vielen Jahren zu den Stammspielerinnen und Stützen der ersten Mannschaft. Sie ist Mutter von einem Neunjährigen einem weiteren fünf Jahre alten Kind. Da ihr das Volleyballspiel ungeheuer viel Spaß bereitet, dachte sie bisher noch keinen Moment ans Aufhören. Doch wer passt auf die Kinder auf? Ihr Ehemann Herbert Daffner spielt mit der Volleyball-Herrenmannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim selbst in der Bezirksklassenmannschaft, das heißt, Sandra spielt in der Horgau um Punkte und ihr Mann in Nesselwang. Wenn an diesem Tage auch Oma und Opa keine Zeit haben, sind die beiden Kinder mit in der Rothtalhalle. Hier treffen sie auf die beiden Kinder von Abteilungsleiterin Edith Schmidt, auf die drei Sprösslinge von Aneta Schafhauser und oft ist auch der zweifache Nachwuchs von Marion Wagner auf der Turnmatte mit dabei. Das muntere Treiben in der Halle findet aber nicht bei allen Beteiligten Zuspruch. Manchmal bitten die gegnerischen Mannschaften, die zum Teil aus jungen Spielerinnen um die 20 bestehen, um mehr Ruhe in der Halle. Ein bisschen Ruhe zum Schlafen wünscht sich beim Trubel in der Halle auch die einjährige Tochter Maja von Stephanie Bracke im Kinderwagen, während Susanne Rieger die wenigsten Probleme mit ihren Kindern haben dürfte. Alle drei Töchter sind erwachsen und brauchen keinen Aufpasser mehr, so spielen Sarah und Anne selbst Volleyball und eifern ihrer Mutter nach, die einst in der Bundesliga für die „Roten Raben Vilsbiburg“ spielte. Am besten bringt Simone Strobel den Spagat zwischen Kinder und Spiel auf den Punkt. „ Hinter jeder starken Mutter, steht ein starker Vater“ so lautet ihre Devise, denn sie hat zweimal in der Woche den längsten Anfahrtsweg nach Horgau, ihr Wohnort ist Rehling jenseits des Lechs. Zweimal in der Woche heißt es dann für Papa Ignaz beim Donnerstagabendtraining und auch teilweise an den Spieltagen die Kinder ins Bett zu bringen, bei vier Sprösslingen eine große Herausforderung. Nur von einer Spielerin, Petra Hutner, gab es bisher keine Schwangerschaftsmeldung und Trainer Mack kann vorerst auch darauf verzichten, denn er würde mit seinen den starken Müttern gerne die Bezirksklasse halten, es sei denn, der Storch kreißt wieder über der Rothtalhalle. Bei insgesamt 19 Kindern der Spielerinnen der ersten Mannschaft dachte man auch schon an eine eigene Kinderturnabteilung am Samstagnachmittag, doch das scheitert vorerst an den beengten Platzverhältnissen in der Rothtalhalle und auch Übungsleiterin Christiane Hoffmann ist mit ihren Eltern-Kind-Gruppen am Montag- und Donnerstagvormittag voll ausgelastet. So werden auch in Zukunft etliche Kinder behaupten können: „Meine zweite Heimat war die Sporthalle und hier war es nie langweilig wir bauten mit Turnmatten Burgen und meine Mama immer in der Nähe“.

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1. Damenmannschaft der Volleyballerinnen der SpVgg Auerbach/Streitheim sind Meister und Aufsteiger
  Meister und Aufsteiger in die Bezirksklasse die Volleyballdamen der SpVgg Auerbach/Streitheim

v.l.n.r. vorne: Sandra Schmidt-Daffner, Anne Rieger, Marion Wagner, Aneta Schaffhauser, Stephanie Bracke. hinten: Susanne Rieger, Sarha Rieger, Petra Hutner, Trainer Stephan Mack, Edith Schmidt, Nicole Micheler, Simone Strobl
 

Gundelfingen. Um 18.45 Uhr war es in der Gundelfinger Kreissporthalle soweit. Neun Spielerinnen der ersten Volleyball-Damenmannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim ließen die Sektkorken knallen und tanzten und sangen „So sehen Sieger aus“. Unter ihnen Trainer Stephan Mack, der nach einer verlorenen Wette mit seinen Damen, im blütenweißen Hemd und dunklem Anzug stilgerecht mitfeierte. Mit der besten Saisonleistung holten sie sich mit zwei 3:0 Siegen gegen den TV Gundelfingen und dem TV Dillingen nicht nur die Meisterschaft in der Kreisliga West, sondern steigen auch in die Volleyball-Bezirksklasse auf. Mit einer fast makellosen Bilanz, von 16 Saisonspielen wurden 15 gewonnen und nur eines ging verloren. Und das war ausgerechnet in der Vorrunde der TV Dillingen, der jetzt auch als Tabellenzweiter bei einem Sieg gegen Auerbach noch selbst Meister werden konnte. So lag eine große Spannung auf dem letzten Spieltag der Saison, wo die Entscheidungen über direkten Aufstieg, die Relegation und auch dem Abstieg ausgetragen wurden.

Die erste Entscheidung fiel bereits im ersten Spiel zwischen den Donau-Nachbarstädten Gundelfingen und Dillingen. Mit einem mühelosen 3:0 Sieg wahrten die Dillingerinnen ihre Meisterschaftschance, verurteilten aber die Gundelfingerinnen zum direkten Abstieg. Um selbst aber im Rennen zu bleiben, musste die SpVgg Auerbach/Streitheim gegen den bereits feststehenden Absteiger auch 3:0 gewinnen. Während Dillingen für ihren Sieg genau eine Stunde benötigten, legte Auerbach noch eine Schippe darauf und schaffte ihre Pflichtaufgabe in weniger als 50 Minuten und gewann die drei Sätze klar mit 25:10, 25:9 und 25.16 und somit ebenfalls mit 3:0 gegen Gundelfingen. Auf der Tribüne wurden Wetten abgeschlossen, wer am Ende wem gratulieren muss. Trotz der Tatsache dass Dillingen fast ein Heimspiel hatte, war für die meisten Auerbach Favorit. Selbst der Dillinger Trainer tippte auf die Gäste, sein knapper Kommentar: „ Die sind saustark“. Vielleicht wollte er ein wenig bluffen, doch da hatte er die Rechnung ohne seinem Kollegen Stephan Mack gemacht. Auch der griff in die Trickkiste und brachte zum Finale seine stärkste Aufstellung. Abteilungsleiterin Edith Schmidt, Aneta Schaffhauser und Susanne Rieger durften nämlich im ersten Spiel pausieren und dann zum wichtigen Endspiel aufs Parkett. Dies zahlte sich dann auch aus. Während Aneta Schaffhauser einige tolle Aufschlagserien zeigte, schmetterte Edith Schmidt die Bälle für die Gegnerinnen oft unerreichbar in deren Hälfte. So wurden die ersten beiden Sätze nach sehr gutem Volleyball mit 25:17 und 25:15 klar gewonnen und spätestens ab diesem Zeitpunkt war Auerbach Meister, denn mindestens der noch fehlende Punkt war unter Dach und Fach. Doch man wollte auch nach drei oder vier Sätzen als würdiger Titelträger vom Parkett gehen. Doch ehe man sich versah lag im dritten Satz Dillingen bereit mit 4:0 in Führung. Hier nahm Trainer Mack eine Auszeit und ermahnte seine Spielerinnen vor lauter Freude das Spielen nicht zu vergessen, dies wurde mit dem 25:17 Satzsieg dann auch befolgt. koh.

Auerbach: Stephanie Bracke, Aneta Schaffhauser, Simone Strobl, Petra Hutner, Edith Schmidt, Sandra Schmidt-Daffner, Sarah Rieger, Susanne Rieger, Marion Wagner

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Volleyballdamen der SpVgg Auerbach/Streitheim fiebern dem letzten Spieltag entgegen
  Noch fest den Ball, Meisterschaft und Aufstieg haben die Volleyballdamen der SpVgg Auerbach/Streitheim im Visier. v.l.n.r. Sandra Schmidt-Daffner, Nicole Micheler, Edith Schmidt, Susanne Rieger und Stephanie Bracke  

Großkötz/Auerbach. Besser hätte der Spielgruppenleiter die diesjährigen Paarungen in der Volleyball-Kreisklasse der Damen nicht einteilen können. Am kommenden Samstag ist der TV Gundelfingen der Gastgeber beim letzten Spieltag um 14.30 Uhr. Mit dabei auch der Tabellenerste, die 1. Damenmannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim und der Zweite TV Dillingen. Da die Gundelfinger Halle zurzeit als Flüchtlingsquartier genutzt wird, finden die drei Spiele in der Sebastian- Kneipp-Halle am Georg-Schmid-Ring 30 in Dillingen statt. Dies macht die ganze Lage für die Auerbacher Spielerinnen nicht leichter, denn jetzt fallen in der Höhle des Löwen drei Entscheidungen. Auerbach braucht rechnerisch zwei Siege um das lange ersehnte Ziel für die Erringung der Meisterschaft und den direkten Aufstieg noch verwirklichen zu können. Die Dillinger, die jetzt Heimvorteil genießen brauchen ebenfalls zwei Siege um das gleiche Ziel zu erreichen und Gundelfingen will dem drohenden Abstieg mit Siegen abwenden. Darum sind die Rothtalerinnen mit ihrem Trainer Stephan Mack nicht zu beneiden, denn der Druck wird auf Grund dieser Situation immens sein. Bleibt zu hoffen, dass die Nerven auch am letzten Spieltag Auerbach keinen Streich spielen.

Dass die Nerven blank liegen, zeigte die Mannschaft am vorletzten Spieltag in Großkötz. Beim ersten Spiel gegen die Gastgeber wurde es im ersten Satz sehr eng und am Ende lagen die Auerbacherinnen mit 28:26 vorn, trotz eines zwischenzeitlichen 25:26 Rückstandes. Auch die folgenden zwei Durchgänge konnte man mit 25:22 und 25:20 erfolgreich gestalten und somit das Spiel mit 3:0 gewinnen. Sehr eng wurde es an diesem Tage gegen den zweiten Landkreisvertreter FC Langweid. Landweid ging ebenfalls mit einem 3:0 Sieg gegen Großkötz im Rücken ins Spiel gegen die Auerbacherinnen. Und es wurde ein Spiel auf Augenhöhe und nichts für schwache Nerven. Ehe sich die Spielerinnen aus dem Westen des Landkreises sich versahen, ging der erste Satz mit 25:19 an die Mannschaft aus dem Landkreisnorden. Doch mit unbändigen Einsatz und Siegeswillen steigerte sich Auerbach und holte in die folgenden Sätze mit 25:13 und 25:12. Statt jetzt den Satz zuzumachen und drei wichtige Punkte mit nach Hause zu nehmen baute man beim 23:25 die Langweiderinnen wieder auf. Zumindestens mit dem 15:13 im Tiebreak wurde es ein 3:2 Sieg, doch statt drei, waren dies nur zwei Punkte, während Langweid einen Punkt mit nach Hause nahm und somit jetzt auf dem dritten Tabellenplatz steht. koh.

Auerbach: Bracke, Schafhauser, Hutner, Schmidt-Daffner, Schmidt, Strobl, Micheler, Marion Wagner, Sarah Rieger, Susanne Rieger.

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Auerbachs Spielertrainer Peter Schamberger schlägt zum letzten Male auf
  Nach 13 erfolgreichen Jahren bei der SpVgg Auerbach/Streitheim beendet Peter Schamberger seine Tätigkeit als Trainer, aber auch als Spieler mit Ende der Saison.  

Friedberg. Mit hängenden Köpfen verließen die Volleyballherren der SpVgg Auerbach/Streitheim das Parkett der Friedberger Sporthalle. Das hatte nicht nur einen Grund, denn es lag in der zweifachen Abschiedsstimmung bei den Spielern. Zuerst wurde von sechs möglichen Punkten, die den sicheren Klassenerhalt bedeutet hätten nur einer erzielt, zum Zweiten absolvierte Spielertrainer Peter Schamberger nach 13 Jahren Tätigkeit bei der Spielvereinigung sein letztes Spiel. Der Zufall wollte es so, sein Abschied war somit in seinem Wohnort Friedberg, wo sich der 45-jährige nun einmal von den Strapazen der vielen Spiele in ganz Schwaben und auch seiner vielen Verletzungen erholen möchte.

Doch vielleicht muss er noch einmal ran, denn der endgültige Entscheidung über den zweiten Absteiger, Jettingen ist bereits abgestiegen, wird erst in zwei Wochen fallen, wenn auch die beiden Verfolger TV Mering und TV Nesselwang ihre letzten Saisonspiele bestreiten. Mit etwas Glück wäre eventuell noch mit fremder Hilfe der drittletzte Tabellenplatz für die Auerbacher möglich, der noch für die Relegation gegen den Tabellenzweiten der Kreisliga berechtigen sollte. Wenn nicht, würde man nach zehn Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zur Bezirks-, beziehungsweise Bezirksklasse, den Gang in die Kreisliga antreten müssen. Das wäre bitter, denn noch ist nicht bekannt, ob dann nicht weitere Spieler ihre Kariere beenden werden, denn bis auf drei Ausnahmen, bewegt sich das Alter der Spieler der restlichen aktiven Volleyballspieler zwischen 45 und 53 Jahren.

Drei Punkte müssen her, dass war das Ziel der Auerbacher beim ersten Spiel gegen die Gastgeber. In einem Kopf-an-Kopfrennen über fünf Sätze, 22:25, 25:21, 23:25, 25:19 und 15:13, war am Ende Friedberg die glücklichere Mannschaft und entschied das Duell mit 3:2. Für Auerbach war dennoch der eine Punkt lebensnotwendig und somit ging Auerbach konzentriert in die zweite Partie gegen den TSV Haunstetten. Man spielte frei auf und brachte den Gegner immer wieder arg in Bedrängnis. Nachdem der erste Satz mit viel Pech mit 24:26 verloren ging, steigerte sich die Mannschaft noch einmal und gewann prompt Durchgang zwei mit 25:19. Leider ließen dann die Kräfte nach und mit 17:25 und 15:25 setzte es eine 3:1 Niederlage. Spiel drei zwischen Haunstetten und Friedberg endete 3:0. Koh.

Auerbach spielte mit: Bischoff, Kowgar, Mack, Maiershofer, Motzke, Schamberger, Scherr

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TSV Meitingen auf dem Weg nach ganz oben, SpVgg Auerbach/Streitheim stoppte Talfahrt
  Vergeblich schmetterte Herbert Daffner im blauen Trikot der Auerbacher den Volleyball gegen die gute Blockabwehr vom Tabellenführer aus Meitingen. Auerbachs Spielertraine Peter Schamberger (weißes Trikot) wartet im Rückraum gespannt auf den Abpraller.  

Horgau. In der Herren Volleyball-Bezirksklasse standen sich mit der SpVgg Auerbach/Streitheim und dem TSV Meitingen zwei Landkreismannschaften gegenüber, bei denen es um Vieles ging. Während die Gastgeber aus dem Rothtal um den Klassenerhalt kämpften, streben die Gäste aus dem Lechtal der Meisterschaft und somit dem Aufstieg in die Bezirksliga entgegen. Am Schluss des Spieltages, bei dem auch noch die Mannschaft des VfR Jettingen beteiligt war, konnten sich beide freuen. Meitingen konnte mit zwei 3:0 Siegen sich an der Tabellenspitze festsetzen und Auerbach gewann zumindest das Abstiegsduell gegen den Tabellenletzten Jettingen mit 3:0 und konnte sich vor dem letzten Spieltag auf einen vorerst sicheren sechsten Tabellenrang retten.

Wenig Spannung lag auf dem ersten Derby der beiden Landkreisvertreter aus Auerbach und Meitingen. Die Gastgeber hielten sich zurück und hatten den Blick bereits auf das wichtige Spiel gegen Jettingen gerichtet. Demzufolge waren die Spielanteile ganz klar auf Seiten der Gäste, auch wenn zeitweise die Gastgeber zu gewohnter Kampfstärke zurückkehrten. Das machte trotz der Satz-Niederlagen von 16:25, 13:25 und 19:25 ein wenig Hoffnung für das zweite Spiel gegen Jettingen. Die Mannschaft aus dem Landkreis Günzburg reiste auf Grund von verletzten Spielern nur ein Rumpfteam von sechs Spielern aufzubieten. Trotzdem waren die Auerbacher voll bei der Sache und spielten gutes Volleyball. Die beiden ersten Sätze gingen klar mit 25:14 und 25:16 an die Hausherren, erst im dritten Satz wurde Jettingen stärker, musste sich aber dann mit 25:18 geschlagen geben, sodass sich die SpVgg Auerbach/Streitheim drei wichtige Punkte gegen den Abstieg sicherte.

Das dritte Spiel zwischen TSV Meitingen und dem VfR Jettingen wurde eine sichere Sache für Meisterschaftsfavoriten, der nach Sätzen mit 25:17, 25:23 und 25:12 und somit mit 3:0 gewann. koh.

Auerbach spielte mit: Barthmann, Daffner, Kowgar, Mack, Maiershofer, Motzke, Schamberger, Scherr

Meitingen mit: Buchart, Fiedler, Köhnlein, Lind, Renner, Schley, Schultz, Schwegler, Spitko, Kühnel

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Volleyball-Damen der SpVgg Auerbach/Streitheim auf dem Weg in die Bezirksklasse
  Hoch hinaus wollen die Damen der 1. Volleyballmannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim in dieser Saison. So hoch wie Abteilungsleiterin und Spielführerin Edith Schmidt und ihre Kameradinnen Sandra Schmidt-Daffner, Petra Hutner, Simone Strobl und Anet Schafhauser im grünen Trikot v. l. n. r.  

Horgau. „ Dies war unser letztes Spiel in der Kreisliga West in eigener Rothtal- Halle“. Davon war Trainier Stephan Mack und seine Volleyballdamen der ersten Mannschaft der SpVgg Auerbach/Streitheim am Ende des letzten Heimspieltages voll überzeugt. In der nächsten Saison will die äußerst erfolgreiche Mannschaft, es wurde erst ein Spiel verloren, unbedingt wieder in der Bezirksklasse spielen. Nach zwei Siegen 3:1 gegen den TSV Pfuhl und 3:0 gegen den TSV Krumbach, stehen die Zeichen auf Meisterschaft und Aufstieg. Aus vier ausstehenden Auswärtsspielen mit acht zu vergebenen Punkten fehlen noch mindestens vier Punkte, zumal der schärfste Konkurrent auf dem zweiten Tabellenplatz, der TV Dillingen der Gegner im letzten Saisonspiel sein wird. Doch auf ein echtes Finalspiel sollten es die Auerbacherinnen nicht ankommen lassen, auch wenn bei den letzten zwei Spielen manchmal Bruder Leichtsinn sich einschlich. So war es auch beim ersten Spiel gegen den TSV Pfuhl, erster Satz klare Sache mit 25:15. Doch durch unerklärliche Fehler brachte man die Gäste im zweiten Durchgang wieder ins Spiel und Pfuhl glich mit einem 25:20 Satzgewinn zum 1:1 nach Sätzen aus. Doch nach einer gehörigen Ansprache des Trainers und Umstellungen, spielten sich die Damen des Gastgebers in einen Rausch und gewannen mehr als deutlich mit 25:6. Der dritte Satz blieb nur bis zur Hälfte spannend, ehe man am Ende mit 25:17 gewinnen konnte. Keine Blöße wollten sich die Auerbacherinnen gegen den Tabellenletzten TSV Krumbach geben. Manchmal konnten einem die aufopfernd kämpfenden jungen Spielerinnen der Gäste leid tun, die einfach gegen die erfahrenden Aktiven der SpVgg kein Mittel fanden, den Siegesdrang zu stoppen. Interessant dabei, auf Auerbacher Seite standen von neun Spielerinnen im Aufgebot, nicht weniger als acht Mütter auf dem Feld. Ohne sich groß anstrengen zu müssen, gingen die Sätze mit 25:14; 25:19 und 25:8 und somit mit 3:0 an Auerbach. Das dritte Spiel entschied Pfuhl gegen Krumbach mit 3:0. koh.

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Auerbachs Volleyballdamen sind auf dem Weg zur Spitze

Horgau. Beide Volleyballmannschaften der Damen der SpVgg Auerbach/Streitheim befinden sich gerade auf einem Höhenflug. Während die Zweite Tabellenführer in der Kreisklasse West ist, setzt die Erste zum Sprung auf den ersten Platz an. Mit zwei Punkten und zwei Spiele weniger als Tabellenführer TV Dillingen, soll es nach dem Willen von Trainer Stephan Mack und seinen Damen am nächsten Spieltag soweit sein. Darum war es mehr als wichtig, dass beim letzten Spieltag in heimischer Rothtalhalle beide Spiele gegen VfR Jettingen und dem SC Biberbach mit 3:0, beziehungsweise 3:1 gewonnen wurden. Sehr leicht hatten es die Auerbacherinnen im ersten Spiel gegen den Tabellenvorletzten Jettingen, denn sie wurden in allen drei Sätzen, 25:9, 25:16, 25:12, nur wenig gefordert. Im zweiten Spiel waren die Damen des SC Biberbach der Gegner. Die Gäste reisten mit zwölf Spielerinnen an und konnten aus dem Vollen schöpfen. Dies nützte ihnen auch nicht viel, denn sie verloren mit 15:25 den ersten Satz. Dies machte die Gastgeber leichtsinnig und ehe sich die Damen versahen, lagen sie gegen den Aussenseiter aus dem Landkreis-Norden mit 2:13 zurück. Dies ließ sich Trainer Mack nicht gefallen und hielt in zwei Auszeiten gehörige Standpauken. Biberbach blieb am Drücker und glich mit dem 25:19 zum 1:1 in den Sätzen aus. Der dritte Satz war wieder mit 25:19 eine klare Angelegenheit für Auerbach, ehe man im entscheidenden vierten Durchgang zittern musste. Wieder lag man mit 1:7 zurück, doch mit einer tollen Aufschlagserie von Pinar Michael-Kadioglu die zehn Aufschläge verwertete, stand es am Ende 25:17 und somit 3:1 für die SpVgg Auerbach/Streitheim. koh.

Auerbach spielte mit: Brake, Hutner, Michale-Kadioglu, Reitschuster, Rieger, Schafhauser, Schmid-Daffner, Schmidt, Strobl, Wagner.

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September 2017 © Anne Rieger